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Spices – Sylt

Spices Sylt 21.09.2013

Zum Abschluss unserer Kopenhagen/Sylt Genusstour (Mobby Dick, NOMA, Müller, Wulff, Sansibar) sollte das Restaurant „Spices“ im A-Rosa Resort den Schlusspunkt setzen. Viele positive Bewertungen weckten gewisse Erwartungen.

Das Restaurant wird am Abend zweimal besetzt,  einmal um 18:00 Uhr und einmal um 20:30 Uhr. Bei meiner Reservierungsanfrage ein Tag vorher wurde ich drei Mal hin und her verbunden, bis man mir erklärte, dass nur noch für 18:00 Plätze frei wären.

Am Abend ging es dann mit dem Taxi von Westerland nach List. Bei der Einfahrt in das A-Rosa Resort hatte man das Gefühl in einen Hochsicherheitstrakt zu fahren. Schlagbaum, ein Wärterhäuschen mit einer sehr resoluten Dame am Fenster, die nach der Reservierung verlangte. Erst nach einem Rückruf im Restaurant konnten wir durchfahren.

P1070513Am Eingang des Restaurants wurden wir recht freundlich von einem jungen Mann empfangen und zu unserem Tisch begleitet. Die Einrichtung sehr dunkel gehalten, die Tische stehen sehr eng aneinander. Das Einrichtungskonzept schwankt zwischen Bistro und Bar. An der Längsseite die offene Küche und direkt im Eingangsbereich die Sushi-Bar.

Der asiatischer Tradition folgend sind die drei Menüs mit den  Erde, Wasser und Feuer überschrieben.

Ich wählte das viergängige Menu „Feuer“ für 74 €, Irmtraud das Menü „Wasser“. P1070514

Amuse Bouche: Frittierte Jakobsmuschel auf asiatischem Gemüse: Es begann hoffnungsvoll. Das asiatische Gemüse sehr gut gewürzt, die Jakobsmuschel noch glasig.

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Seafood thailändisch: Seefood, Kopfsalat, rote Zwiebel:  Zwei trockene Scheiben vom Kopfsalat überlagerten alle anderen Geschmacksvarianten. Pulpo grenzwertig gegart, trocken und zäh. Wo war das Feuer?

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Saibling spicy: Shiitake, Frühlingslauch, Spicy-Fond: Dies war der einzige Gang wo man sagte konnte, hier war etwas Feuer drin. Der Saibling auf den Punkt gegart.

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Lamm feurig: Aubergine, Ananas, rotes Curry: Lamm ohne Geschmack, die pappartigen Auberginenscheiben schmeckten nach nichts und waren trocken, vom roten Curry nichts zu spüren. Von wegen feurig, da hätte schon ein Sylt Orkan wehen müssen, um hier das „Feuer“ anzufachen.

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Morgentau: Karotte, Vanillecreme, Thaibasilikumpüree, Passionsfrucht: Der Karottengeschmack überlagerte alles. Wo war das Feuer?

Fazit: An diesem Abend passte einiges nicht zusammen. Kulinarisch keine Offenbarung. Nach den vielen guten Bewertungen, hätten wir einen Abend der Sinne erleben müssen. Nichts von allen dem. Auch der Service passte sich den Speisen an.

Beim nächsten Besuch auf Sylt werde ich trotzdem noch einmal das Restaurant aufsuchen. Vielleicht hatten alle Akteure nur einen schlechten Tag.

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