Restaurante es Raco d’ es Teix – Deiá – 2013 –

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Frühling – Mallorca – Radtraining. Diese drei Begriffe gehören seit einigen Jahren zusammen. Dazu gehört auch seit Jahren ein Abstecher zu Josef Sauerschell.

Im romantische Dorf Deiá haben sich Josef Sauerschell und seine Ehefrau Leonor Payeras mit dem „Restaurante es Raco d’ es Teix“ ein kleines Refugium geschaffen.

Das 1-Sterne-Restaurant mit sehr viel Ambiente und einem wunderbaren Blick auf die Sierra de Tramuntana liegt oberhalb der Hauptstraße von Deiá. Vier Parkplätze sind vor dem Haus vorhanden. Allerdings ist es nicht leicht hier wieder auszuparken. Es ist alles sehr eng und steil.

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde auf der Terrasse ein Viergangmenü genossen. Relativ schnell standen Brot und Butter auf dem Tisch, dazu gab es drei Kleinigkeiten als Starter.

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Blick von der Terrasse in das Restaurant

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1. Terrine vom Hummer

2. Terrine vom Schwein

3. Mousse vom wilden Spargel.

Dazu gab es einen erfrischenden alkoholfreien Aperitif

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Amuse Bouche: Gemüsesuppe mit Curry und Kaninchen in einer Tasse serviert sowie Rucolacreme mit Scampis.

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1.Gang: Wachtel mit Frühlingsgemüse

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2. Gang: Raviolis von Hummer in Currysauce mit Koriander

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Zitronensorbet

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3.     Gang: Variationen vom Lamm

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4.Gang:  Schokoladengateaux mit Rhabarber und Erdbeeren

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Blick von der Terrasse

Zum Abschluss gab es dann noch Espresso und verführerische kleine Süßigkeiten. Es war wieder ein erholsamer Tag im romantischen Deiá bei Josef Sauerschell.

Obwohl man von einer klassischen Küche sprechen kann, sind die Gerichte in ihren Ausführungen doch moderner und noch leichter geworden.

Der Stern im Michelin ist wohl verdient.

Besucht am 11.04.2013 (mittags)

Margaux – Berlin – 2013

Zum Aperitif:  Winzersekt von der Nahe –  Weingut Korell

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Dazu: Himbeere, Earl Grey  – Valenciano, Couscous, Alge, Ingwer – Knusper mit Minze  – Knäckebrot, Rote Bete, Lauch –  Austern Melba, Polnische Vinaigrette & Pfahlmuscheln

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Als Amuse Bouche:  Jahreszeiten aus dem Garten & Gemüsebrot

Eine wohlschmeckende Gemüsetapenade, orientalisch gewürzt. Dazu ein buntes Gemüsebrot.

02a Gemüsebrot

03 Steinköhler

Steinköhler „Graved Style“, Kaisergranat,, Meerrettich, Schwarzwurzel, Honig, Senf

04 Forelle-Linsen

„Forelle Müllerin“ & Saure Linsen,  Mandeln, Zitrone & Petersilie

05 Spinat

“Ein Teller Spinat“, Eigelb, knusprige Kartoffeln, getrocknete Basilikumsaat, & Perigord-Trüffel

06 Lamm

Lamm & Puntarelle – eingelegte Paprika, Joghurtcreme & Couscous

07 Paprikasorbet

Paprika, Himbeere & Engelwurz, Kandierte Oliven & Orange

08 Rumtopffrüchte

Rumtopffrüchte und Bratapfelsorbet

09 Finale

Final – Kaffee & Anis –  Oliven Macaron – Ingwergranitée, Limone & Basilikum – Berliner Pfannkuchen – Mohn Schaum Kuss

Besucht am 21.03.2013 (abends)

Speisekarte

Restaurant Palio 30.12.2012

Silvester 2012

Fürstenhof Celle 29.12.2012 – 01.01.2013

Restaurant Palio 30.12.2012

Es lief schief an diesem Abend was schief laufen konnte. Aber der Reihe nach. Wir hatten das dreitägige Silvesterarrangement im Fürstenhof zu Celle gebucht. Zu diesem Arrangement gehörte auch eine Abendessen am Sonntag den 30.12.2012 im Palio.

Das Restaurant gehört laut „Gault Millau“ zu den besten italienische Restaurants in Norddeutschland und wird mit 16 Punkten bewertet. Demensprechen hoch waren unsere Erwartungen.

Nach einer wunderschönen Theateraufführung im Barock Theater zu Celle sind wir gegen 17:45 Uhr wieder zurück im Hotel. Laut Programm ist ein Abendessen ab 18:00 Uhr im Restaurant Palio vorgesehen. Ich erkundigte mich extra an der Rezeption.

Frage: „Was heißt ab 18:00 Uhr, kann ich auch um 18:30 Uhr oder 19:00 Uhr kommen.“

Antwort: „Natürlich, es  steht Ihnen völlig offen um wie viel Uhr Sie zum Abendessen kommen“.

Also geht es wieder auf unser Zimmer und wir ruhen uns ein wenig aus. Es ist 18:10 Uhr und ein Anruf aus der Rezeption.

Frage: „Das Restaurant fragt nach ob wir nicht zum das Abendessen kommen. Es sei schon nach 18:00 Uhr.

Ich völlig verwundert: “Ich habe doch gerade nachgefragt, was es heißt ab 18:00 Uhr, und ihre Antwort lautete sie können zu jeder Zeit das Abendessen einnehmen. Ich werde so gegen 18:45 Uhr im Restaurant sein. Teilen Sie dies bitte mit“.

Als wir gegen 18:45 Uhr in das Restaurant kommen, ist dies bereits voll besetzt und es ist ziemlich laut. Die nette Bedienung begleitet uns zu unserem Tisch am Fenster. Dieser ist hübsch eingedeckt, aber für zwei Personen doch ziemlich klein. Relativ schnell steht ein Glas Prosecco auf dem Tisch, gut gekühlt und auch wohl schmeckend. Auch Brot, Grissini Stangen und eine Thunfisch Creme werden rasch serviert. Besonders das Landbrot schmeckt lecker. Der jungen Bedienung gebe ich  mit auf den Weg, dass meine Ehefrau Probleme bei Zwiebeln hat und sie bitte in der Küche Bescheid geben soll, dass die Zwiebelkruste beim Hauptgericht nicht mit serviert werden soll.

Es ist noch nicht einmal eine Minute vergangen, als die Servicekraft bereits mit der Vorspeise vor uns steht. Wir haben noch nicht einmal ein Stück vom Brot gegessen, geschweige ein Schluck Prosecco getrunken, und sollen nun wie in einem Schnellrestaurant den ersten Gang vertilgen. Nein danke, mit uns nicht.

Außerdem muss ich feststellen, dass auf dem Vorspeisenteller meiner Frau nicht die an versierte Wachtel liegt, sondern eine Scheibe Bresaola. Auf meine Frage hin warum diese Veränderung, meint die Servicekraft schnippisch, an der Grundsubstanz der Wachtel wären auch Zwiebeln dran und ich hätte doch drauf hingewiesen, dass meine Frau keine Zwiebel vertragen würde. Ich daraufhin, ich habe ihn doch  gesagt, dass nur beim Hauptgericht diese Zwiebelkruste entfallen sollte. Man merkt sie ist verärgert, nimmt die Teller und geht wieder zur Küche.

Nachdem wir unseren Prosecco aus getrunken und vom leckeren Brot und von der Thunfisch Creme genossen haben, wird dann auch der Weißwein eingeschenkt. Ab diesem Zeitpunkt läuft der Service wieder in normalen Bahnen.

Zu dem Menü:

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Vorspeise:

Wachtelbrust mit Morcheln gefüllt auf Salat von Chicorée,

Fenchel und Orangen, mit Limoncello-Vinaigrette

Hauptspeise: (leider ohne Bild)

Kalbfilet unter weißer Zwiebelkruste auf Gremolata-Croutons,

Zitronen-Kapernsauce, Blattspinat und Tompinamur-Polentapüree

Dessert:

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Variationen von Sambuca und Kaffee

Sambucacreme mit Mandelgebäck

Krokant- Kaffee Semifreddo mit karamellisieren Früchten

und Eis von Latte Macchiato mit Olivensauce

Fazit: Alles ganz nett angerichtet, aber der gewisse Pfiff fehlte bei allen drei Gängen. Von einem Restaurant mit 16 GM Punkten erwarte ich etwas mehr. Die Schwierigkeiten am Anfang lagen wahrscheinlich an der nicht vorhandenen Kommunikation zwischen Rezeption und Restaurant. Darunter darf allerdings der Gast nicht leiden.

Zum Abschluss hatte ich im Übrigen noch ein interessantes Gespräch mit Küchenchef Helmut Griebl.

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Endtengang Celle – Silvester Menü

Silvester Galadiner im Endtenfang – Celle

01 Endtenfang Bibliothek

Endtenfang – Bibliothek

02 Endtenfang Tisch

Endtenfang – Der eingedeckte Tisch

03 Endtenfang Gänseleber-Rote Bete

Gänseleber – Rote Bete| Rauchaal | Nashibirne

04 Endtengang Tomate

Gelierte Essenz von der Tomate – Kaisergranat | Jakobsmuschel

05 Endtenfang Steinbutt

Steinbutt – Langusten-Chiboust | Nougat de Montelimar

06 Endtenfang WolfsbarschWolfsbarsch – Bouillabaissesud | Rollgerste

07 Endtenfang Mieral Poulardel

Mieral Poularde – Perigord Trüffel | Artischocken | Wurzelgemüse

08 Endtenfang Käsefondue

Käsefondue – Bamberger Hörnchen | Winterfrüchte

09 Endtenfang Dessert Paris-Tokio

Dessertvariation – „Paris-Tokio

Zum Abschluss: Süsse Inspirationen

Die Weine siehe hier:

Endtenfang – Celle – Entenmenü

Das Entenmenü zum Auftakt des Aufenthaltes im Fürstenhof zu Celle.

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Fingerfood: gebackene Frischkäse Pralinen – Gateau von Saibling – Tart mit Scharlotten und Thunfisch-Reiscraker mit Hummer – Rote Bete.

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Parfait von der Entenleber mit geräuchertem Entenschinken – Feigenchutney und Balsamicoglace.

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Junge Entenbrust mit Portwein-Ingwersauce – Wirsing, Rübchen und Kartoffelgratin.

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Sorbet von der Mandarine mit Champagnersüppchen.

Danach folgte:

Entenkeule mit cremigen Schwarzwurzeln und Trompetenpilzjus (leider ohne Bild)

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Geeistes Punschparfait mit Baumkuchen und glacierten Birnen.

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Süsser Abschluss

Weine:

Chateau Fosse – Seche 2010 Saumur Chenin Blanc

Palo Nero 2007 Chianti DOCG

Speisekarte: http://speisekarten.wordpress.com/2013/01/01/endtenfang-celle/

Besucht am 29.12.2012 (abends)

 

Douce Steiner – Hirschen – Sulzburg

02 Steiner-Weiler

Douce Steiner und Udo Weiler

03 Amuse Bouche  01

Zum Auftakt: Entenrillette und Rote Beete Süppchen mit Wasabi Schaum

04 Amuse Bouche 02

Amuse Bouche: Eingelegte Sardinen, Paprikafond und Auberginenmousse.

05 Kalbschwanzessenz

Kalbsschwanzessenz mit kleinen Zwiebelravioli,

06 Tatar vom Kalb

dazu ein Tatar vom Kalbsfilet mit Staudensellerie

07 Schnepfe

Ganze Schnepfe „classic“

Crouton mit Schnepfendreck, Trüffelsauce, feines Püree und Cremewirsing

08 Pre Dessert

Pré Dessert Kokosnusseis auf Kiwi

09 Dessert

Dessert von Birne und Zartbitterschokolade

10 Süsser Abschluss

Süßigkeiten

12 Weißwein13 Rotwein

Hotel Restaurant Hirschen

Hauptstrasse 69

79295 Sulzburg

Deutschland

Telefon:            +49 (0) 7634 82 08

Telefax:            +49 (0) 7634 67 17

E-Mail: hirschen-sulzburg@t-online.de

http://www.douce-steiner.de

Montag und Dienstag Ruhetag.

Besucht am 28.11.2012 (mittags)

Hier endlich mein Bericht aus Sulzburg

Ich wage mich mal weit aus dem Fenster und ich weiß, dass ich von so manch einem Forumsmitglied verbale Schläge bekommen werde. Sollte in absehbarer Zeit einmal eine Köchin in Deutschland drei Sterne bekommen, ist mein Favorit eindeutig Douce Steiner aus Sulzburg.

Es gibt eine Werbespruch „ baden von der Sonne verwöhnt“. Bei meinem Besuch Ende November im badischen habe ich nichts davon verspürt. Drei Tage nur Regen. So auch an diesem Mittwochmittag in Sulzburg.

Ich hatte natürlich reserviert und wurde zusammen mit meinem Begleiter (Bruder) von einer französisch sprechenden Dame begrüßt und zum Tisch geleitet. Da ich direkt am Fenster saß, hatte ich einen direkten Blick in den Speisesaal. Dominieren ist hier der Kachelofen.

Schell kamen die Speisekarten und eine rege Diskussion mit meinen Bruder begann. Er war zum ersten Male in einem Sternerestaurant und wollte natürlich auf der einen Seite nichts verkehrt machen, auf der anderen Seite aber auch genießen. Er entschied sich für das „Menü de Jour“ für sehr günstige 45 €.

Ich selbst wollte eigentlich das große Menü nehmen. Beim Durchsehen der Speisekarte viel mir allerdings ein Gericht sofort ins Auge. „Schnepfe Classic“. Da ich bisher noch keine Schnepfe gegessen hatte, fiel mir die Wahl nicht schwer. Als Hauptgericht also eine Schnepfe und vorab, die Entscheidung war richtig.

Der Service ist mit einer Ausnehme mit Damen besetzt. Nach einer Diskussion mit dem Service entschied ich mich auf Empfehlung des Service für eine Kalbschwanzessenz.

Als Aperitif wählten wir einen Winzersekt aus dem badischen aus. Als Weisswein einen 2011 Weissburgender Kabinett trocken vom Weingut Schlumberger  und als Rotwein einen 2009 Blauer Spätburgunder Selection „S“ vom Weingut Heinemannn. Jeweils 0,375 l.

Nun zu den Speisen.

Als erster kleine Willkommensgrüß eine Süppchen von Roter Bete mit Wasabischaum.

Bereits hier war zu spüren und zu schmecken, dass man erstklassische Produkte verwendet, Die Bete gut gewürzt und der typisch erdige Geschmack der Knolle war kaum zu spüren. Die Schärfe des Wasabi war sehr dezent eingesetzt.

Dazu gab es noch eine sehr kleine Portion Entenrillet.

Als Amuse Bouche dann Sardinen mit  Paprikasauce

Man spürte dabei den typischen Sardinengeschmack, ohne das es „fischig“ schmeckte. Der Fisch lag auf einer sanften Auberginencreme und Radieschenstifte brachten eine leichte Schärfe und Biss an das Gericht.

Kalbschwanzessenz mit kleinen Zwiebelravioli dazu ein Tatar vom Kalbfilet mit Staudensellerie.

In einer Glastasse wurde dieses Gericht serviert. So konnte man die tief dunkle Farbe der Essenz gut sehen. Ich vermute, dass diese Essenz  mehrere Tage benötigte um diesen kräftigen Fleischgeschmack zu bekommen. Abgedeckt war die Essenz mit Trüffelscheiben. Die Ravioli mit noch leichtem Biss und dezenten Zwiebelgeschmack.

Das Tatar gut gewürzt, der Staudensellerie in hauchdünne Scheiben gehobelt brachte Biss an diesen Gang.

Hier eine leichte Kritik an Küche und Service. Die Essenz war so kräftig, dass der feine Kalbsfleischgeschmack unter ging. Man sollt den Gast die Reihenfolge empfehlen: Zuerst das Tatar und dann erst die Essenz. Ich habe es leider genau umgekehrt gemacht.

Ganze Schnepfe „Classic“, Crouton mit Schnepfendreck, Trüffelsauce, feines Püree und Cremewirsing.

Ein wirkliches Highlight meines bisherigen dreißigjährigen Gourmetlebens.

Das Ganze von oben nach unten. Abgedeckt mit acht Trüffelscheiben. Hauchdünn und auch nach Trüffel schmeckend. Dann eine gebratene Scheibe von der Gänseleber. Es folgte Crouton mit dem Schnepfendreck. Die beiden Brüste der Schnepfe folgten. Das doch feste Fleisch des Vogels war noch saftig aber man müsste doch kräftig zu beißen. Es folgten der Cremewirsing und das luftige Kartoffelpüree. Abgerundet das Ganze mit einer kräftigen Trüffelsauce.

Als Pré Dessert folgte eine Kokosnuss Eis auf Kiwisauce und ein Dessert von Birne und Valhona Zartbitterschokolade.

Toller Schokoladengeschmack, dazu passte die Kühle der servierten Birne sehr gut. Nur das Anrichten dieses Ganges  ließ zu wünschen übrig.

Danach noch Espresso. Kleine Süßigkeiten und einen Marillenbrand aus dem badischen.

Fazit: Douce Steiner bietet eine elegante klassische Küche. Basis ist dabei die französische Küche. Gewürze werden dabei sensibel eingesetzt.  Der Service agierte ruhig und sehr souverän. Madame und Monsieur Steiner wirkten nur im Hintergrund.

PS: Nach dem Essen hatte ich noch ein Interessantes Gespräch mit Douce Steiner und ihrem Mann Udo Weiler. Nach ihren Ausführungen hat sie besonders viel von Fritz Schilling in den legendären Schweizer Stuben gelernt.

Spielweg – Münstertal

Spielweg Münstertal
Spielweg Münstertal

Spielweg

Besucht am 27.11.2012 (abends)

Romantik-Hotel Spielweg

Spielweg 61

D-79244 Münstertal

Telefon: +49 (0) 76 36/7 09-0

Telefax: +49 (0) 76 36/7 09 66

E-Mail: fuchs@spielweg.com

Internet: http://www.spielweg.com

Von Staufen herkommend, liegt fast am Ende des Münstertales das Hotel-Restaurant Spielweg. An diesem verregneten Abend bedurfte es schon volle Konzentration bis man auf der kurvenreiche Straße am Ziel war. Kein Navi im Auto und Hinweisschilder waren leider auch nicht zu erkennen.

Wir hatten natürlich reserviert und wurden von einer jungen Servicekraft freundlich empfangen und zum Tisch in der „Alten Stube“  geleitet. Neben dieser gibt es noch die Barbarastube sowie die Tomi  Ungerer Stube.  Die Gaststube wird geprägt durch die Holzdecke, dem hin und wieder knackenden Holzboden und den weiß eingedeckten Tischen.

Montags und Dienstagsabend gibt es nur  ein eingeschränktes Speiseangebot. Nach meiner Auffassung aber auch völlig ausreichend. Neben kleinen Gerichten wie Tagessuppe und Tafelspitz stehen auch zwei Menüs auf der Karte. Das „kleine Menü“ mit drei Gängen für 39 € sowie ein „Spielwegmenü“ mit 4 Gängen für 54 €.

Die  Weinkarte bietet gute regionale und internationale Weine. Erfreulicherweise sind auch halbe Flasche (0.375l) vorhanden. Zusammen mit dem sehr souveränen  Servicechef suchten wir einen Chardonnay, sowie ein Rotweincuvée von Martin Wassmer (Bad Krozingen) aus. Sehr schnell standen frisches Brot sowie zwei Sorten Butter auf dem Tisch.

Zur Speisenfolge:

Amuse Bouche – Entenlebermousse mit Gelee und Gänsestopfleber. Zum Auftakt gleich ein Highlight bei unserem Besuch. Eine wunderbar weiche Mousse mit feinem Lebergeschmack, Das Gelee nicht zu fest, mit kleinen Stücken der Ente. Abgerundet das Ganze mit etwas eingedicktem Quittensaft.

„Romana Salatherzen“ mit gebratenen Scampis. Hört sich einfach an und sieht auch einfach aus, aber der Salat absolut frisch und knackig sowie  eine wohlschmeckende Vinaigrette. Die Scampis noch leicht glasig.

Entenbraten aus dem Rohr mit Rotkraut, glacierten Maronen und Kartoffelknödel. Perfekt gebratene Ente, lediglich die Haut hätte etwas krosser sein können. Das Rotkraut mit leichtem Zimtgeschmack?

Käsegang Vier verschiedene Käsesorten aus eigener Produktion

Zimteis mit eingelegten Cassisquitten. Die Quitten noch mit leichtem Biss. Sehr angenehmer Cassisgeschmack.

Zum Abschluss noch Espresso und ein Edelbrand aus der wilden Zibartenpflaume.

Gaststube
Gaststube

09 Amuse Bouche Entenleber

Amuse Bouche – Entenlebermousse mit Gelee und Gänsestopfleber

10 Salat

„Romana Salatherzen“ mit gebratenen Scampis

11 Ente

Entenbraten aus dem Rohr mit Rotkraut, glacierten Maronen und Kartoffelknödel

12 Käse

Käsegang

13 Dessert

Zwetschgen Zimteis mit eingelegten Cassisquitten

08 Rotwein14 Edelbrand

06 Spielweg abends

El Erni-Kassel

El Erni-Kassel

Kassel ist in den Restaurantführern wie Michelin und Gault Millau eine kulinarische Diaspora. Von Sternen und Hauben ist man weit entfernt. Wie sieht es aber eine Etage darunter aus.

Unter andern wird im Michelin auch das El Erni erwähnt.

Kommentare: Beeinflusst von der andalusischen Herkunft des Chefs, bietet das Restaurant spanisch-internationale Küche. Der Service ist freundlich, das Ambiente gemütlich und dennoch elegant.

Wir waren, vier Erwachsene und zwei Kinder, nach langer Zeit wieder einmal in diesem Restaurant und können dem Kommentar nur beipflichten.

Etwas schwierig in diesem Wohnquartier ist es, ein Parkplatz zu finden. Ich selbst bin mit meinem Enkel mit der Straßenbahn gefahren. Hier gibt es kein Problem. Die Entfernung Haltestelle Friedrich Ebert Straße / Querallee bis zum Restaurant beträgt nur ca. 100 m.  Mein Schwiegersohn musste fast 500 m entfernt vom Restaurant parken. Wer also das Restaurant aufsuchen will, soll besser die Straßenbahn nehmen. Dies ist ja auch deshalb sinnvoll und richtig, da man ja vielleicht auch Wein etc. trinken will.

Das Restaurant ist in grau weiß gehalten, Kerzenlicht auf und über den Tischen. Dies bringt eine angenehme Atmosphäre, jedoch für das Betrachten der Speisen nicht optimal.

Neben der doch recht umfangreichen Speisekarte werden auf einer separaten Karte zwei Menüs und entsprechende Weine angeboten.

Wir entschieden uns für ein dreigängiges Menü. Zusätzlich wurde zum Auftakt   “Variacion de Tapas” bestellt.

Der vorgeschlagene Weiswein „Mas Rabell 2011 Penedes“ aus dem Hause TORRES war uns doch zu flach. Wir entschieden uns daher für einen „Baron de ley“. Dieser passte zu den nachfolgenden Speisen, ohne das er  uns allerdings von den Stuhlen riss. Ein frischer, wohl balancierter Wein für jede Gelegenheit!.

Zum Aperitif, Portwein und Sherry, gab es Baguette und drei verschiedene Dips.

Die große Tapasplatte mit Calamares, fritierten und eingelegten Sardellen, Artischocken, Wildcalamar, Muscheln, Alioli und Brot reichte für uns vier Erwachsene als „Amuse Bouche“ völlig aus. Es fehlte für eine typische Tapasplatte eigentlich nur der Schinken.

Carpaccio vom Rinderfilet mit Rucola, Champignons und Parmesan.

Gut gewürzt, mit Olivenöl recht sparsam(gut so),  gute Fleichqualität.

Gegrillte Filets vom Seeteufel, auf einer Chabilsflusskrebssauce, Dauphinkartoffeln

Hier wäre es bestimmt sinnvoller gewesen, den Seeteufel in etwas größer Scheiben zu schneiden. Teilweise waren die kleinen Stücke an den Rändern doch trocken.

Hausgemachte „Crema Catalana“

Diese Crema Catalana, die typische spanische Vanillecreme mit Karamelkruste, ist nicht zu beanstanden. Was allerdings das viele Obst auf dem Teller soll, entzieht sich meiner Kenntnis und Erfahrung.

Fazit: Flotter angenehmer Service, wohltuende Atmosphäre, das Essen in Ordnung mit kleinen Schwächen. Schwachpunkt die Weinauswahl, viele Weine aus dem Hause TORRES.

Restaurant El Erni

Inhaber: Hernan Cortes

Parkstraße 42

34119 Kassel

Telefon: 0561 / 71 00 18

http://www.el-erni.de

Besucht am 14.11.2012 (abends)