NOMA – Kopenhagen Restaurantbesuch

Unser Besuch im NOMA Kopenhagen.

Ein Besuch bei René Redzepi und seinem Restaurant NOMA in Kopenhagen ist nichts für Anfänger. Eine Küche zwischen Avantgarde und Natur.

Bereits die Reservierung ist ungewöhnlich. Einfach ein Telefonat zu führen oder eine Mail zu schicken ist hier nicht möglich. Bereits zwei Monate vorher war über Internet die Tischreservierung notwendig.

Vorgesehen war ein Besuch mittags am 18. September 2013. Laut Internetauftritt des Restaurants musste am zweiten Juni um 10:00 Uhr die Reservierung für den September erfolgen. Kurz vor 10:00 Uhr klickte ich mich in das Reservierungsportal des Restaurants ein und ich hatte Glück. Ich bekam eine Zusage für den 18. September 2013, dies sollte noch durch eine Mail bestätigt werden. Es sollte allerdings noch drei Mails meinerseits und 14 Tage dauern bis die offizielle Bestätigung bei mir vorlag.

In der Reservierung wurde darauf hingewiesen, dass ich mich spätestens fünf Tage vorher noch einmal melden müsste und die Reservierung bestätigen sollte. Dies wurde mir allerdings vom Restaurant abgenommen.

Sieben Tage vor dem Reservierungsdatum kam eine Mail, hier sollte ich noch einmal den Termin, die Zeit und die Personen bestätigen. Ich wurde außerdem darauf hingewiesen, dass sich nach der Bestätigung dieses Terminals bei Nichterscheinen eine eventuelle Strafe von 2500 DK zu bezahlen hätte.

Am 17. September ging es dann über die Autobahn in Richtung Puttgarden. Mit der Fähre wurde übergesetzt und wir erreichten gegen 16:00 Uhr Kopenhagen. Mit Parksündern geht man in Kopenhagen sehr rigoros vor. Ich hatte mein Auto kurz vor Nyhavn  abgestellt, um ein reserviertes Appartement aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin hatte ich keine Parkuhr oder Ähnliches gesehen. Nach ca. 10 min war ich wieder am Auto. Ein Zettel mit Zahlungsaufforderung für das Parken ohne Parkzettel klebte an der Vorderscheibe des Autos. Die 10 min. ohne Parkplätze kosteten uns letztendlich umgerechnet ca. 70 € Strafe.

Die Übernachtung erfolgte im Appartement Nyhavn.

Nach einem kleinen Frühstück am Hafen und einer kurzen Stadtbesichtigung ging es dann gegen 11:30 Uhr in Richtung Restaurant. Die in den Stadtplänen eingezeichnete Fußgängerbrücke war noch nicht fertig gestellt, so war ein Fußweg von ca. 1 km erforderlich.

02 NomaNOMA Eingang : Punkt 12:00 Uhr wurde die Restauranttür aufgeschlossen und wir betraten mit noch sechs anderen Gästenn das Restaurant. Direkt hinter dem Eingang, stand mit René Redzepi an der Spitze, die gesamte Mannschaft im Eingangsbereich der offenen Küche und begrüßte uns mit Beifall auf das herzlichste.

03 NomaSpeisesaal kurz nach 12.00 Uhr. Um 12.30 Uhr sind alle Plätze besetzt.

Nachdem wir Platz genommen hatten wurden wir in Englisch und  Deutsch recht herzlich begrüßt. Die erste Frage war natürlich wird ein Aperitif gewünscht. Für diesen besonderen Tag einigten wir uns auf Champagner. Eine Wein- oder Speisekarte wurde  uns nicht vorgelegt. Man wurde darauf hingewiesen, dass es am Anfang ca. zehn kleine Snacks geben würde, danach würden acht Gänge und drei  Desserts serviert.

Angeboten wurde außerdem ein 8-gängiges Wein bzw. ein Saftmenü.  Ich entschied mich für das Wein Menu, meine Frau für das Saftmenü. Dies sollte sich später allerdings als Fehler herausstellen, da nicht alle Säfte zu den einzelnen Gängen  harmonierten.

Es war uns klar, dass dies kein billiger Restaurantbesuch werden sollte. Bei Champagner und Wein sah man später auf der Rechnung, dass man sich in Skandinavien befand. Das Glas Champagner kostete ca. 23 € und das Weinmenü ca. 134 €.

Danach ging es mit den Snacks Schlag auf Schlag. Innerhalb von ca. 45 min wurden die nachfolgenden zehn Snacks serviert. Die einzelnen Gerichte wurden von den Köchen bzw. Köchinnen serviert und erklärt. Diese waren in der einsehbaren Küche auch zuständig für diese Gänge. Der sehr umsichtige Service war für den Getränkenachschub, für weitere Fragen und für das Abräumen des Geschirrs zuständig.

Auf unsere Bitte hin, die einzelnen Gerichte doch etwas langsamer zu servieren, wurde uns erklärt, dass es Absicht sei, die einzelnen Teller in der gewählten Zeit zu Servieren. Bei den Hauptgerichten würde es dann wieder etwas langsamer werden. Dies traf dann auch ein.

Bevor der erste Snack serviert wurde kam ein wohlschmeckendes Brot auf den Tisch. Dazu gab es Schweineschmalz mit Grieben und Zwiebeln sowie sogenannte „jungfräuliche“ Butter.

05 Stachelbeer

Stachelbeere und Holunderblüte: Eine eiskalte knallrote Stachelbeere auf einen Holzspieß gesteckt, trifft auf einen süßen lauwarmen Sirup von der Holunderblüte.  Die Stachelbeere hat genau den richtigen Reifegrad, weder süß noch sauer.

06 Kohlrabi

Kohlrabi oder auch „Ananas des Nordens“: Zuerst sieht man nur die ganze Knolle und man fragt sich, wie soll ich die zerlegen. Dann wird vom Service die Knolle herum gedreht, man sieht eine kleine Öffnung und ein Strohhalm ragt heraus.Im Inneren befindet sich ein Gemüsesaft mit Kohlrabi als Basis, dazu kommen weitere Aromen, die ich aber nicht genau definieren kann.Zusätzlich gibt es ein Kräuterbündel. Dieses ist mit einer Vinaigrette überzogen. Beim hinein beißen kommen die verschiedenen Kräuter unmittelbar zur Geltung.

07

Wilde Brombeere mit wilder Wicke: Die Brombeere war sehr fruchtig und saftig, dabei süß, herb und würzig zugleich. Die wilde Wicke schmeckte nach frischen, jungen Erbsen. Ein ganz erstaunlicher Geschmack. Der „Schmand“ rundete die ganze Sache ab und brachte eine gewisse „milde“ an den Gang.

08.1

Schwarze Johannisbeere und Rose: Man kann die Dekoration auch übertreiben. 9/10 Dekoration, 1/10 Essbar. Eigentlich sollte alles was auf den Teller kommt auch essbar sein.  Essbar waren lediglich drei zusammengefaltete Rosenblätter gefüllt mit einer frischen schwarzen Johannisbeere und getrockneten Beeren. Interessent dabei die intensive Geschmacksvielfalt  bei frisch und getrockneten Beeren. Wie so oft bringt die getrocknete Form mehr Geschmack.

09 Moos

Moos und Pilze: Frittiertes Moos mit  Pilzpulver als Würze liegt auf frischem grünem Moos. Dazu in einer kleinen Schale einer Art Schmand. Eine moderne Art Fingerfood. Man nimmt das Moos, zieht es durch den Schmand und versuchte dieses lockere Gebilde in den Mund zu führen. Häufig fällt einiges daneben.

10 Rosenbrot

Brot mit gegrillten Rosen: In sehr kurzen Abständen werden die einzelnen Gerichte auf den Tisch gestellt. Weiter geht es mit Brot und Rosen. Beides mit sehr starker Leistung. Das Brot ist fast schwarz, man könnte auch sagen es ist verbrannt. Auf dem Brot liegen die kurz angerösteten Rosenblätter mit einem sehr intensiven Aroma.

11 Wachtelei

Gepökeltes und geräuchertes Wachteln Ei: So etwas hätte ich gern öfters als Frühstücksei. Beim Öffnen der Verpackung steigt Rauch aus dem Heu. Wachsweiches Eiweiß, vorsichtig nehme ich das Ei in die Hand, schiebe es in den Mund und zerdrücke es mit dem Gaumen. Der Dotter noch flüssig und heiß, ich genieße diesen  wunderbarer Geschmack.

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Hecht Kopf: Ein Gericht das an die Geschmacksgrenzen ging. Sehr intensiver Fischgeschmack.

13

Gefüllte Pfannkuchen oder  Aebleskiver, eine Spezialität des Nordens. Eigentlich ein gefüllter Mini-Krapfen der in einer Spezialpfanne gebacken wird. Die Füllung bestand hier aus sehr intensiv schmeckenden Wildkräutern, die mit  einem dünnen Kartoffelteig umhüllt waren. Eine wahre Geschmacksexplosion als man den Kartoffelteig durchbiss. Sehr stark schmeckte man Liebstöckel heraus.

14 Lauch

Verbrannter Lauch: Wieder ein Gericht mit starken Röstaromen. Eine dicke Lauchstange  einschl. Wurzel wird serviert. Nach dem fragenden Blick an den Koch, drehte er die Stange herum und öffnete diese. Eine dünnere, allerdings nur leicht geröstete Lauchstange befindet sich in der Lauchumhüllung. Der pure, mit leichtem Raucharoma, Lauchgeschmack ohne jegliche Würze wurde hier serviert.

Ach ja, bis zu diesen Zeitpunkt wurde alles mit den Händen gegessen. Essbestecke gab es erst bei den Hauptgerichten.

15Beeren und gegrilltes Gemüse: René Redzepi liebt Röstaromen. Zu den frischen ansonsten unbehandelten Früchten gab es Gemüse (Lauch, Pilze) die wieder ein leichtes Röstaroma aufwiesen. Dazu Kräuter und Blüten sowie eine Kräutersauce auf Ölbasis. 16 Ravioli von Brunnenkresse

Ravioli von Kapuzinerkresse mit Garnelen und Rhabarberwurzel: Blätter der Kapuzinerkresse dienen als Umhüllung von rohen Garnelen. Dazu kommen verschiedene Blüten und ein leicht säuerlicher gelierten Sud von der Rhabarberwurzel. 17 Zwiebel

Zwiebel und fermentierte Birnen: Eine Menge leicht angeröstete Zwiebel dazu leicht angetrocknete Birnenstückchen. Dazu eine Sauce auf Algenbasis.

 18 Rote Beete

Rote Beete und aromatischen Kräutern: Beim ersten Blick hatte ich das Gefühl, endlich kommt ein Stück Fleisch, sehr dünn wohl aber halt Fleisch. Nein, kein Fleisch sondern dünne Scheiben von der Roten Beete, unterschiedlich lang gegart und getrocknet. Dazu eine große Anzahl von Kräutern und Blüten. 19 Blumenkohl

Blumenkohl und Pinien, Sahne, Meerrettich: Wieder gab es was „angebranntes“. Ein Stück Blumenkohl sehr stark geröstet, abgedeckt mit Fichtennadeln (nicht essbar), ein leicht säuerlichen Piniensud und milde Meerrettich Sahne. 20 Kartoffeln und Fischrogen: Laut Service sind die Kartoffel bei sehr niedriger Temperatur ca. 36 Stunden geröstet worden. Trotzdem waren sie noch leicht al dente. Dazu Fischroggen und eine Ölsauce auf Seegrasbasis. 21

Steinbutt und Rüben, Bittere Kräuter und Kapuzinerkresse: Ein sehr saftiger Steinbutt dazu bittere Wildkräuter und eine Sauce von der Kapuzinerkresse wieder auf Ölbasis. 23

Heidelbeere und Ameisen: Ein Sandwisch aus stark gerösteten Brotscheiben mit einer Füllung bestehend aus einem Sorbet von wilden Heidelbeeren, Kräutern und als säuerliche Würze Ameisen. Zur Neutralisierung gab es Blätter von der Kapuzinerkresse. 24 Kartoffel-Pflaume

Kartoffel und Pflaume: Süßes Kartoffelpüree, eine an Bittermandeln schmeckende Sahne und eine Pflaume mit starken Aquavit Geschmack. 26

Knusprige Schweinhaut, Schokolade und Beeren: Zum Abschluss noch eine hochinteressante Komposition. Eine knusprige Schweinhaut ist umhüllt von Schokolade und von Beeren belegt. Obwohl man den „Schweingeschmack“ merkt, ist dies unproblematisch, da Schokolade und Beeren den Geschmack ausgleichen können.

Fazit: Riesiger Personalaufwand, bekannte Produkte werden zu ungewöhnlichen Kompositionen verarbeitet. Die Produkte durchlaufen sehr häufig lange Reifungs- und Garungsprozesse. Auffällig sind ist die Häufigkeit der Röstaromen. Die Saucen sind sehr leicht angerichtet, fast immer auf Kräuter-Ölbasis. Trotzdem bleibt der Geschmack ausgesprochen natürlich und bodenständig.

Sowohl die Weine als auch das Saftmenü konnten uns nicht überzeugen. 29 Küche VorbereitungDie Vorbereitungsküche

Speisekarte: https://speisekarten.wordpress.com/2013/09/23/noma-kopenhagen/

Spices – Sylt

Spices Sylt 21.09.2013

Zum Abschluss unserer Kopenhagen/Sylt Genusstour (Mobby Dick, NOMA, Müller, Wulff, Sansibar) sollte das Restaurant „Spices“ im A-Rosa Resort den Schlusspunkt setzen. Viele positive Bewertungen weckten gewisse Erwartungen.

Das Restaurant wird am Abend zweimal besetzt,  einmal um 18:00 Uhr und einmal um 20:30 Uhr. Bei meiner Reservierungsanfrage ein Tag vorher wurde ich drei Mal hin und her verbunden, bis man mir erklärte, dass nur noch für 18:00 Plätze frei wären.

Am Abend ging es dann mit dem Taxi von Westerland nach List. Bei der Einfahrt in das A-Rosa Resort hatte man das Gefühl in einen Hochsicherheitstrakt zu fahren. Schlagbaum, ein Wärterhäuschen mit einer sehr resoluten Dame am Fenster, die nach der Reservierung verlangte. Erst nach einem Rückruf im Restaurant konnten wir durchfahren.

P1070513Am Eingang des Restaurants wurden wir recht freundlich von einem jungen Mann empfangen und zu unserem Tisch begleitet. Die Einrichtung sehr dunkel gehalten, die Tische stehen sehr eng aneinander. Das Einrichtungskonzept schwankt zwischen Bistro und Bar. An der Längsseite die offene Küche und direkt im Eingangsbereich die Sushi-Bar.

Der asiatischer Tradition folgend sind die drei Menüs mit den  Erde, Wasser und Feuer überschrieben.

Ich wählte das viergängige Menu „Feuer“ für 74 €, Irmtraud das Menü „Wasser“. P1070514

Amuse Bouche: Frittierte Jakobsmuschel auf asiatischem Gemüse: Es begann hoffnungsvoll. Das asiatische Gemüse sehr gut gewürzt, die Jakobsmuschel noch glasig.

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Seafood thailändisch: Seefood, Kopfsalat, rote Zwiebel:  Zwei trockene Scheiben vom Kopfsalat überlagerten alle anderen Geschmacksvarianten. Pulpo grenzwertig gegart, trocken und zäh. Wo war das Feuer?

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Saibling spicy: Shiitake, Frühlingslauch, Spicy-Fond: Dies war der einzige Gang wo man sagte konnte, hier war etwas Feuer drin. Der Saibling auf den Punkt gegart.

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Lamm feurig: Aubergine, Ananas, rotes Curry: Lamm ohne Geschmack, die pappartigen Auberginenscheiben schmeckten nach nichts und waren trocken, vom roten Curry nichts zu spüren. Von wegen feurig, da hätte schon ein Sylt Orkan wehen müssen, um hier das „Feuer“ anzufachen.

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Morgentau: Karotte, Vanillecreme, Thaibasilikumpüree, Passionsfrucht: Der Karottengeschmack überlagerte alles. Wo war das Feuer?

Fazit: An diesem Abend passte einiges nicht zusammen. Kulinarisch keine Offenbarung. Nach den vielen guten Bewertungen, hätten wir einen Abend der Sinne erleben müssen. Nichts von allen dem. Auch der Service passte sich den Speisen an.

Beim nächsten Besuch auf Sylt werde ich trotzdem noch einmal das Restaurant aufsuchen. Vielleicht hatten alle Akteure nur einen schlechten Tag.

Noma – Kopenhagen (01)

Ist das Noma in Kopenhagen nun das „beste Restaurant“ der Welt ist oder nicht? Ich kann es schlecht beantworten, da mir die Erfahrung aus Übersee fehlt. Nach dem heutigen Besuch  darf ich für mich allerdings feststellen, dass es zu den interessantesten und experimentierfreundlichsten Restaurant gehört, die ich in den letzten  Jahren besucht habe. Bericht folgt

Trattoria Toscana Niedenstein

Trattoria Toscana Niedenstein

Niedenstein, ist die nördlichste Stadt im Schwalm-Eder-Kreis und liegt ca. 25 km südlich der  Stadt Kassel. Im Stadtteil Niedenstein mit ca. 2100 Einwohnern gab es einmal 3 Gaststätten, die aber seit Jahren geschlossen sind. Anfang August wurde nun eine Trattoria eröffnet. Diese liegt an der Hauptstraße zwischen einer Apotheke und einer Bank. Der Inhaber ist Ali Noori, der verwandtschaftliche Beziehungen zur Familie Da Cocca und Ferhad Kemal (italienische Feinkost, Kassel) hat, verspricht auf seiner Speisekarte eine toskanische Küche mit frischen regionalen Zutaten entsprechend der Jahreszeiten.

Wir waren kurz nach der Eröffnung zweimal in der Trattoria Toscana und sind beide Male sehr zufrieden nach Hause gegangen.

01Zum Auftakt gab es Focaccia und ein toskanisches Olivenöl.

 02 überbackende Aubergine

Als Vorspeise Melenzane parmigiana, gegrillte Aubergine mit Mozzarella und Tomatensauce überbacken. Bereits dieser Auftakt konnte begeistern und führte uns gedanklich in die ferne Toskana.

Bei den Hauptgerichten wurde einmal Dorade und einmal Lamm Kotelett ausgewählt.

 03 gegrillte Dorade

04 Salat zur Dorade

Die Dorade gewürzt mit mediterranen Kräutern und reichlich Knoblauch. Dazu Rosmarinkartoffel, diese waren leider nicht warm genug, sowie ein Salatteller.

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Die Lammkoteletts, ebenfalls sehr gut gewürzt, waren leider fast durchgebraten. Nach meiner Reklamation entschuldigte sich Ali Noori und erklärte, dass die Lammkoteletts die er medium rare serviere, fast immer zurück kommen mit der Begründung, das Fleisch wäre noch halb roh.

 06 Tiramesu

Zum Abschluss ein wohlschmeckendes Tiramisu.

Fazit: Man kann nur hoffen, dass Ali Noori seine Linie durchhält und genügend Gäste kommen. In den ersten Wochen war das Lokal jedenfalls immer gut besucht. Die Weinauswahl beschränkt sich natürlich auf Italien. Im Service läuft noch nicht alles rund.

PS. Natürlich gibt es auch Pizza und Pasta

Trattoria Toscana, Obertor 5  –  34305 Niedenstein

Telefon: 05624 922920

http://www.trattoria-toscana-niedenstein.de/

Öffnungszeiten:

Di – Sa:            17:30 – 23:00 Uhr,  So:  11:30 – 14:30 Uhr und   17:30 – 23:00 Uhr

Montag Ruhetag.

„Der Feinschmecker“ 2014 Nordhessen

Der erste Restaurantführer für das Jahr 2014 ist auf dem Markt. „Der Feinschmecker“ hat, wie auch in den letzten Jahren, den Anfang gemacht. Für Nordhessen gibt es zwei  „Neueinträge“

1.       Restaurant Park Schönfeld.

2013 Schönfeld 012013 Schönfeld 02

2.       Die Überraschung Gasthof Hack in Kestenhausen.

2013 Gasthof Hack

Tim Raue – Berlin

Tim Raue in Berlin.

01 Raue

02 Amuse Bouche 01

Schweinebauch nach Sezuan-Pfeffer-Art

03 Amuse BoucheJakobsmuschel

05 Amuse Bouche

Cashewkerne mit gelbem Curry

06 Amuse Bouche

Rettich mit japanischem Senf

07 Amuse BoucheEinlegte Gurken

08 Amuse Bouche - TomateTomate

09 Amuse Bouche

Japanischen Eismeergarnelen mit Cognac-Gelee

10 Amuse Bouche - LachsMarinierter Lachs

Das Lunch Menü

11-1. Gang  Dim SumDIM SUM: Gefüllt mit Jakobsmuscheln dazu Mark, in einem Beeftea mit Shisokresse und Saiblingskaviar.

12 - 2. Gang DoradeDORADE

13 - 3. Gang KaisergranatKAISERGRANAT

14 - 4. Gang SpanferkelSPANFERKEL

14a - 4. Gang Beilagedazu eine SALAT von LILIENBLÜTE, Endivie und Mandarine

Als „Hauptgang“ die Penking Ente frei nach Tim Raue

15 -  5. Gang Peking Ente 01Entenbrust auf einer Waffel gewürzt mit Five-Spice und gefüllt mit Apfel und Lauch, dazu ein Jus von Entenfüssen.

15 -  5. Gang Peking Ente 02Entenleberterrine & Mousse mitb Essiggurke und einem Lauch-Ingwerpürree

15 -  5. Gang Peking Ente 03Entensud mit Innereien (Magen-Zunge-Herz) Wintermelone, Bambuspilz

16 - 6. Gang SorbetSorbet

17 7. Gang KokosnussKOKOSNUSS

Kokosnusseis und junge Kokosnuss, Misogelee, Yozumousse, weiße Schokolade und Portulak Saft.

Besucht am 12.07.2013 (mittags)

Essigbrätlein – Nürnberg 2013

 

20.06.2013 Essigbrätlein

Nach wie vor muss man an der Klingelschnur rechts neben der Eingangstür ziehen, um dieses gastliche Haus betreten zu können. An der Inneneinrichtung hat sich nichts geändert, aber die Küchenausrichtung hat leichte Veränderungen erfahren. Auch im Essigbrätlein legt man noch mehr Wert auf Gemüse, Kräuter, Fisch und Fleisch aus der Region, die Gewürze spielen in der Küche von Andre Köthe und Yves Ollech aber auch weiterhin eine gewichtige Rolle.

Schon der Gruß aus der Küche zeigt diese Veränderungen an. Die sonst servierten gefüllten Knusperrollen, in den letzten Jahren immer Bestandteil im Menü, wurden diesmal nicht serviert. Wie üblich standen aber das Karottenbrot und die Erbsenbutter schnell auf dem Tisch, dazu ein alkoholfreier Aperitif.

Danach drei kleine Häppchen.

01 Hafer

Hafer mit unreifen roten Johannisbeeren. Der Hafer mit leichten Röstaromen. Dazu das säuerliche Obst. Ein gelungener Auftakt

02 ErbseErbsencreme. Es sollte aber noch besser kommen. Lauwarme Erbsencreme wurde in einer aufgeschlitzten Schote serviert. Beim Aussaugen dürften wir den reinen unverfälschten Erbsengeschmack erleben.

03 QuitteQuitte: Etwas belanglos.

Das Mittagsmenü diesmal mit fünf Gängen statt der sonst üblichen vier. Die auf dem Tisch liegende Speisekarte ist sehr zurückhaltend formuliert und erwähnt nur die zwei wichtigsten Zutaten. Keine Preisangaben. 04 Seeforelle

Seeforelle mit Sauerampfer – dazu 2011 Sauvignon Blanc, Neumeister, Steiermark

Zwei Scheiben vom leicht erwärmten Fisch, dazu knackiger Salat und Lindenblüten, nicht nur als Dekoration gedacht. Dazu eine leichte Säure durch den Sauerampfer. 05 Kohlrabi

Kohlrabi mit Mohn – dazu 2011 Weißer Burgunder, Luckert, Franken

Als zweiter Gang dann Kohlrabi in drei verschiedenen Texturen und Geschmacksrichtungen. Als rohe Scheibe, als pur gedünstetes Stück mit Blättchen und als grüne Sauce aus Kohlblättern serviert wird. Mohn unterstreicht die Nussigkeit der Kohlrabi. 06 Spargel

 Spargel mit Brotcreme  – dazu  2011 Chardonnay „S“, Wittmann, Rheinhessen

Die Saison für Spargel nähert sich dem Ende. Die Spargelköpfe mit schönem Biss. Wir „hassen“ durchgegarten Spargel. Dazu knackige Spargelchips mit einem sehr Intensiven Aroma der Stage. Eine leicht Brotsauce und Jogurt rundeten den Gang ab. 07 Lamm

Lamm mit Lauch – dazu 2006 Clos Puy Arnaud, Cotes de Castillon, Bordeaux

Das Stück Lamm durch und durch rosa gegart (Saus Vide) mit erfreulichen Lammgeschmack. Dazu pochierter Lauch. 08 Kiefernadeleis

Kiefernadeleis mit Kräutern – 2009 Riesling Trockenbeerenauslese, Frey, Pfalz

Kiefernadeln scheinen im Moment In zu sein. Ich denke da an unseren Besuch im Restaurant „In de Wulf“ vor ca. 6 Wochen. Diesmal als Eis auf einer leichten Vanillesauce und sehr intensiv schmeckenden Kräutern. 09 Schokolade

Zum Abschluss dann Kaffee, ein Mirabelle und der Desserthit des Essigbrätlein. Fünf verschiedene Schokoladen hergestellt aus Valrhona Couverturen u.a. mit Trauben, Himbeere und karamelisierten Nüssen.

Fazit: Kulinarisch gesehen hatten wir wieder einmal ein schönes Mittagessen im Essigbrätlein erlebt. Wir stellen aber auch fest, dass die Hauptzutaten sich im Laufe der Jahre kaum ändern. (Seeforelle, Kohlrabi, Lamm). Wie immer war es aber auch diesmal ein besonders Geschmackserlebnis. Die Weinbegleitung war gut gewählt und kam auch mit der richtigen Temperatur in das Glas. Perfekter und unaufdringlicher Service durch eine junge Dame. Maitre-Sommelier Ivan Jakir hat Donnerstag seinen wohlverdienten Ruhetag.

In de Wulf – Belgien

Nach fünf Tagen in der Normandie und in unsere Partnerstadt Vire, mit der Feier zu den 30 -jährigen partnerschaftlichen Jubiläen, führt uns der Weg diesmal nicht direkt nachhause. Wir wollen einen Abstecher nach Belgien Unternehmen. Reserviert ist im Restaurant In de Wulf.

Das Restaurant steht in der San Pellegrino Liste 2013 immerhin auf Platz 72. Noch vor Alain Ducasse, Wohlfahrt oder Haas.

Nachdem wir die Autobahn nördlich von Lille verlassen haben, wird der Weg zum Restaurant sehr abenteuerlich. Bei uns würde man diese Straßenverbindungen eher als Neben-oder Feldwege bezeichnen.

Das Restaurant liegt in der Nähe des Dorfes Dranouter  in Westflandern in der Nähe der französischen Grenze. Diese Region Het Heuvelland bedeutet übersetzt Land der Berge. Naja, es sind nicht gerade Berge, aber ein Hügel löst den anderen ab. Von einem dieser Hügel sieht man in einem kleinen Tal ein lang gestrecktes Gebäude einsam stehen. In diesem ehemaligen Bauernhof ist das Hotelrestaurant untergebracht.

02  Hotel-Restaurant

Wir fahren also zuerst zum Restaurant um  die Reservierung noch einmal zu überprüfen. Ja, wir sind eingetragen. Danach geht es ca. 3 km  zur B&B Unterkunft Kalut. (Siehe eigenen Bericht) Dass Haus war vom Restaurant empfohlen worden, da das eigene Hotel  selbst ausgebucht war. Eine gute Empfehlung. Von der Terrasse des Häuschens haben wir einen wunderbaren Blick auf da Hotelrestaurant. Entfernung Luftlinie ca. 600 m.

03 Restaurant

Pünktlich um 19:00 Uhr ist unser bestelltes Taxi da und wir fahren die ca. 3 km zum Restaurant. Der Taxifahrer schwärmt nur so von seinem Landsmann Kobe Desramaults. Obwohl er dort noch nicht gegessen hat, meint er, ja er ist überzeugt, Kobe Desramaults sei der beste Koch Belgiens.

Nach dem eintreten werden wir von der jungen Dame am Empfang gefragt, ob wir zuerst im Salon oder sofort im Essraum Platz nehmen wollten. Wir entscheiden uns für den Salon, hier nehmen wir den Aperitif ein und erhalten  die ersten kleinen Häppchen.

 04 Der Salonn

Der Salon ist in Grautönen gehalten, die Wände bestehen aus rohen Ziegelwänden, der Fußboden aus Keramik und teilweise Teppichen. Alles ist gut auf einander abgestimmt und wirkt einladend. Wir fühlen uns in der angenehmen Atmosphäre sofort zuhause.

Wir beginnen mit einem Glas Champagners und erhalten die ersten “Appetizers”.

Es beginnt mit einem hauchdünnen knusprigen „Zwiebelblatt“ mit Knoblauchcreme, danach ein Schweinscracker und zweierlei von der Karotte. Bei dem Zwiebelblatt handelt es sich wahrscheinlich um verflüssigte Zwiebeln die anschließend gebacken wurden.

05 Cracker vom Schwein

Weiter ging es zum ersten Höhepunkt des Abends. Eine Ravioli aus Roter Bete war gefüllt mit einem leicht süßlichen Ziegenjogurt.

06 Ravioli von Roter Bete

Es folgte zweierlei von der Karotte. Karottenscheibe und Karottenmousse.

07 Karotte

Danach gab es gebackenes Brot gefüllt mit Maroilles, einem Käse aus Nordfrankreich. Gewöhnungsbedürftig war die Art des Servierens. Man musste aufpassen, was ist essbar und was sind Steine.

08

Danach ging es in den Essraum. Allerdings nicht normal durch die Restauranttür, sondern wir wurden zuerst durch die Küche geführt.

09 Küche

10-12 junge Köchinnen bzw. Köche waren bei der Arbeit. Mittendrinn der Chef. Wie sich später herausstellte waren verschiedene Nationalitäten vertreten, u.a. Holland und Schottland.

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Der Essraum, mit einer für uns perfekten Atmosphäre. Rot-brauner Klinkerfußboden, wie im Salon auch hier rohe Ziegelwände weiß gestrichen. Die rustikalen Holztische standen weit genug auseinander, in den Stühlen konnte man ohne Probleme stundenlang sitzen. Das Restaurant war gut besucht. Ein internationales Sprachgewirr füllte schnell den Raum aus. Es herrschte nicht die in Sternehäusern so oft vorhandene Stille und Steifheit.

Erst hier wurden wir gefragt für welches Menü wir uns entschieden hätten. Zwei stehen zur Auswahl.  Eins für 125 €, mit Weinbegleitung 205 € und ein kleineres Menü für 105 € bzw. 165 €.

Wir entschieden uns für das Größere, wir wollten schließlich die ganze Spannbreite der Kochkunst von Kobe Desramaults genießen.

Hier im Essraum wurden dann die beiden letzten beiden Küchengrüße serviert.

Zum einem eine Wellhornschnecke  mit Knoblauch-Mayonnaise und zum anderen Kartoffel.

09b Schnecken

Kartoffelmousse eingehüllt in frittierten Kartoffelstreifen.

09a Whelks

Dann wurde der zweite Höhepunkt des Abends serviert. Sauerteigbrot mit Schmalz und Salzbutter. Das Brot mit krosser Kruste war der absolute Hammer. Wir haben anschließend noch ein Brot bestellt und am nächsten Tag mit nachhause genommen.Ein Problem hatte dieses Brot allerdings, man musste sich schon in Selbstbeherrschung üben, damit man nicht allein davon satt wurde.

09c Brot

Auch bei dem nachfolgenden Menü mit 12 Gängen, lag der  Schwerpunkt auf lokalen Produkten. Saisonale Kräuter, Gemüse, Gewürze und Früchte spielten die Hauptrolle. Fisch und Fleisch dagegen nur eine Nebenrolle. Einige der Gänge sind sehr schlicht und einfach, sowohl von den Produkten als auch von dem Anrichten. Andere sind sehr komplex und mit vielen Zutaten serviert.

10 Dogfish (eine Haiart)

Dornhai, Kohlrabi und junge Kräuter

12 Makrele

Tatar von der Makrele über Heidekraut geräuchert

13 Speiserübe, Sauere Creme, Kräuter

Speiserübe, Sauerrahm und Kräuter

15

Grüne Zwiebeln, fermentierter Porresaft und Eier vom Brill (Plattfisch)

16

 Gebratenes Brill Filet mit Fichtensprossen

17

Schnecke aus Comines mit Knoblauch

18

Hummer mit Kartoffelschaum

19

Spargel mit Brennnesseln und Eidotter

20

Grüner Spargel mit Käse

21

 Junge Ziege mit Strandkräutern und Meerkohl

22

Blutwurst mit Rhabarber

23

Käse auf Quitte

24

Rote Bete

25

Sellerie mit Sauerampfer

26

Blüten

27

Ziegenmilchsorbet. Dill, junge Gurke

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Fazit:

Der Ort, das Essen, der Wein, die Atmosphäre alles passte perfekt zusammen. Der Besuch im Restaurant „In de Wulf“ war ein unvergessliches Erlebnis.

Wir hatten uns für die Weinbegleitung entschieden und lagen damit goldrichtig. 10 verschiedene Weine für 12 Gänge. Die Weine passten zum Essen und hatten auch die richtige Temperatur.

Der Service absolut perfekt. Die Speisen werden jeweils von den Köchinnen und Köchen serviert und erklärt die auch dafür verantwortliche zeichnen.

Kaffee, Petit Fours und einen Marillenbrand haben wir dann wieder im Salon eingenommen. Dabei ergab sich ein interessantes Gespräch mit einem Paar aus Antwerpen. Diese waren bereits zum dritten Male Gast bei Kobe Desramaults  und waren auch der Auffassung, Kobe Desramaults  sei der beste Koch Belgiens.

Kobe Desramaults  hat „nur“ einen Stern, nach diesem Abend glauben wir, dass er den zweiten Stern verdient hat.

Indewulf

Wulvestraat 1
8951 Dranouter
Belgien

www.indewulf.be

Besucht am 12.05.2013 (abends)

Fiester Hannes – Burbach Holzhausen 2013-04-30

01 Gaststube Fiester Hannes

Michael Debus gehörte in den 1990 er Jahren zu den hoch dekorierten Köchen Deutschlands. Ausgezeichnet war er mit zwei Sternen im Michelin und 17 Punkte im GM. Wir selbst waren 1995 im „L’Ecole“ und konnten seine Gourmetküche genießen. Hier die Speisekarte aus dem Jahre 1995.  2001 schloss er seine „L’Ecole“ in Bad Laasphe-. Hesselbach und ging zunächst nach Siegen.

Seit 2006 hat er zusammen mit seiner Partnerin Karoline Steinhoff das Restaurant- Hotel „Fiester Hannes“ in Burbach Holzhausen übernommen.Mit viel Einfühlungsvermögen, architektonischen und technischen Können und wahrscheinlich auch mit viel Geld wurde aus dem fast 300 jährigen Fachwerk Ensemble ein wahres Schmuckstück für die Gastronomie.

Im Restaurant, mit ca. 50 Sitzplätzen auf mehreren Etagen, wird eine verfeinerte Regionalküche angeboten. Bei schönem Wetter kann auch auf einer Terrasse gespeist werden. Das benachbarte Hotel umfasst sieben individuell gestaltete Zimmer.

02 Starter Fiester Hannes

Zum Auftakt gab es Lachstatar, Oliventapenade, Bärlauchcreme und Butter sowie zwei verschiedene Sorten Brot. Hier ist auch die einzige Kritik des Abends zu vermerken. Die Butter viel zu fest und das Brot zu trocken. Als Aperitif gab es einen fruchtigen, alkoholfreien Cocktail.

03 Oktopus Carpaccio

 Als Amuse Bouche ein Carpaccio vom Oktopus mit Jakobsmuschel.

 04 Salzwassergarnele Fiester Hannes

Große Seewassergarnele mit Knoblauch im geeisten Minestronesud und Gurkensalsa.

 05 Perlhuhnravioli Fiester Hannes

Perlhuhnravioli auf getrüffelten Schwarzwurzeln

 06 Saibling Fiester Hannes

Saibling mit Spargel und Bärlauchsauce

 07 Passionsfruchtsorbet Fiester Hannes

Passionfruchtsorbet mit Champagner

 08 Wildhasenrücken Fiester Hannes

Wildhasenrücken auf Wirsing mit Waldpilzen und Dauphinkartoffel

 09 Dessertteller Fiester Hannes

Dessertteller „Fiester Hannes“

Weinbegleitung

0,37 l Weißer Burgunder & Chardonnay von Johner

¼ l Spätburgunder von Heger

10 Restaurant Fiester Hannes

Besucht am 30.04.2013 (abends)

Michael Debus hat das Haus verlassen!!!  Siehe https://www.fiesterhannes.de/

Jardin – Bistro Alcudia

01 Jardin Eingang

Das Sternerestaurant von Macarena de Castro hat nur am Wochenende geöffnet (Freitag-Sonntag). Das Bistro Jardin dagegen jeden Tag (außer Montag). In der Vorsaison allerdings nur mittags. Man sollte sich die Öffnungszeiten also vorher genau ansehen.

Im Garten oder im überdachten Pavillon sitzt man an blanken Holztischen auf Korbstühlen recht bequem.

Angeboten wird eine mediterrane Küche zu erschwinglichen Preisen. Neben den a la Carte Gerichten wird noch ein Tagesmenü für sagenhafte 10 € sowie ein abendliches Drei-Gänge-Bistro-Menü für 25 Euro angeboten.

Der „Jungmännerservice“ arbeitete ruhig und unaufgeregt. Gesprochen wurde natürlich spanisch, englisch und französisch, allerdings kein deutsch.

Aus der Karte wählte ich mir ein drei Gang Menü aus.

 03 Jardin Brot

Vorab wurde selbstgebackenes Brotes, hausgemachte Aioli sowie Oliven serviert. Das Brot schmeckte ausgezeichnet.

04 Jardin Kabeljau

1.     Gang: Kabeljaukuchen, mit Tomaten, Brunnenkresse und schwarzen Oliven

05 Jardin Tintenfisch

2.     Gang: Tintenfisch mit Zuckerschoten, Zitrus Reduktion und Kartoffelpüree

06 Jardin Dessert

3.     „Gin Mare“ Rosmarin und Basilikum Bisquit und Thymianeis.

02 Jardin Innnenhof

07 Jardin

Besucht am 16.04.2013 (mittags)