Wolfshöhle Freiburg

Wolfshöhle Freiburg
Inhaber: Sascha Weiss
Konviktstrasse 8
79098 Freiburg
Telefon: 0761-30303
info@wolfshoehle-freiburg.de
http://www.wolfshoehle-freiburg.de/

Kurzbesuch in Freiburg. Diesmal wieder mit der Bahn, Abfahrt um 8:40 Uhr, Aufenthalt in Freiburg, Rückkehr um 22:45 Uhr. Zum Mittagessen bin ich diesmal in die Wolfshöhle eingekehrt. Bei sonnigem Wetter wurde im Außenbereich Platz genommen. Die junge Servicekraft war relativ schnell am Tisch fragte nach unseren Aperitifwünschen und überreichte uns die Speisekarte. Unter dem Motto von 12-2 wird ein dreigängiges Mittagsmenü für 29 € sowie Menu Surprise drei Gänge für 50 € bzw. vier Gänge für 65 € angeboten. Daneben als à la carte noch sieben Vorspeisen und fünf Hauptgerichte, dazu der Jahreszeit angemessen natürlich Spargel in verschiedenen Variationen.
Ich wählte das drei gängige Menü Surprise und bat den Service mir passende Weine auszusuchen.

01 Amuse BoucheAls Aperitif einem Winzersekt, dazu wohlschmeckendes Brot mit Salzbutter. Als Amuse Bouche dann eine Bärlauchmousse mit einer Radieschenvinaigrette, ein angenehmer frischer Auftakt.

02 RindertatarNach einer angemessenen Wartezeit kam dann der erste Gang.
Rinder Tatar mit Meerrettich Sorbet und eingelegten Gurken. Das Tatar war sehr gut gewürzt und harmonierte hervorragend mit dem schmelzigen Sorbet. Die Gurken brachten eine gewisse Säure mit ins Spiel, dazu noch ein knuspriger Brotwürfel.
Dazu ein Chardonnay von M. Schneider (Pfalz) der sehr gut gekühlt an den Tisch kam.

03 Kalb-SpargelDer Jahreszeit angepasst dann der nächste Gang. Weißer und grüner Spargel, Bärlauch Nudeln, Kalbfilet. Der Spargel mit sehr angenehm Biss und das Filet auf den Punkt gebraten. Dazu zweierlei Saucen, eine dunkle Braten- und eine helle Spargelsauce. Dazu ein Rotwein aus dem Bordeaux. Warum Bordeaux? Wir sind in Baden und Baden hat sehr gute Rotweine.

04 Erbeer

Zum Abschluss dann Variationen von der Erdbeere und Joghurteis. Auch hier wieder ein wohl schmeckender und der Jahreszeit angepasster Gang.

Zum Abschluss dann noch einen Espresso und ein Marillenbrand.
Fazit: Ein angenehmer Aufenthalt in der Wolfshöhle. Im Vergleich zu anderen Häusern sind mir llerdings die 16 Punkte im GM  um einen Punkt zu hoch ausgefallen. Auch sehe ich die Aufnahme der Wolfshöhle im neuen Genussführer von Slow Food als problematisch an. Die Kriterien der Genussführerkommission, die ich sehr gut kenne, werden hier nicht immer eingehalten.

Zurzeit leider geschlossen (09/2021) http://www.wolfshoehle-freiburg.de/

Restaurant Wielandshöhe – 2014

Restaurant Wielandshöhe
Inhaber: Vincent Klink
Alte Weinsteige 71
70597 Stuttgart-Degerloch
Telefon: 0711/640 88 48
Fax: 0711/640 94 08
E-Mail: rest@wielandshoehe.de

Restaurant

02 Vincent Klink Schnecke

Welches Restaurant hat schon eine eigene Straßenbahnhaltestelle? In Stuttgart gibt es so etwas was. Direkt an der „Zacke“ liegt das Restaurant Wielandshöhe von Vincent Klink. Knapp 10 min. dauert die Fahrt vom Marienplatz zur Haltestelle Wielandshöhe. Gegenüber dieser Haltestelle ist das Restaurant im Erdgeschoss eines Bürogebäudes untergebracht. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick in den Stuttgarter Talkessel.

Als wir kurz nach 19.00 Uhr das Restaurant betreten, werden wir von einer jungen Dame sehr herzlich begrüßt und an den reservierten Tisch geleitet. Seit meinem letzten Besuch hat sich an der Inneneinrichtung nicht viel geändert. Weiterhin ist weiß die tonangebende Farbe. Blumensträuße mit kräftigen Farben lockern den Raum auf. Das Restaurant ist kurz nach 19.00 Uhr bereits gut besucht und im laufe des Abends werden alle Tische belegt.

Wir werden freundlichst auf die Aperitifkarte hingewiesen die auf dem Tisch auslag. Wir wählten eine
„Wilde Pflaume“ Alkoholfrei (0.2l = 10€) sowie Sekt Citroné (0.1 l= 10€).

03 Vincent Klink Amuse 1Als erstes Amuse Bouche wird eine saftige und herrlich lockere Lauchquiche serviert, die zum Standard der Wielandshöhe gehört.

04 Vincent Klink Amuse 2Der Jahreszeit entsprechend kommt als zweites Amuse Bouche eine Spargelsuppe auf den Tisch. Hervorragend das Baguette, es wird seit einiger Zeit selbst gebacken, dazu Salzbutter.

Dann beginnt bei uns die große Diskussion was wollen wir essen. Die Karte weißt 2 Menüs sowie 9 Vorspeisen, 3 Suppen, 2 Fischgerichte sowie 4 Fleischgerichte a la Carte aus. Vincent Klink bekommt die Diskussion mit und kurze Zeit später heißt es:“ Für Tisch 12 heute Abend Carte blanche.“

Wir wählen wie folgt aus:
Aus Menü 1 = Confit vom Nantaiser Schwarzfederhuhn
Aus Menü 2 = Gebratener Atlantik Steinbutt
Aus a la carte = Risotto
Aus Menü 1 = Osterzicklein
Als Dessert = Schokoladenpudding bzw. Rhabarberkompott

Dazu das vorgeschlagene Weinmenü.

05 Vincent Klink ConfitConfit vom Nantaiser Schwarzfederhuhn, karamellisierte Gaishirtle und Salat
Eine recht dicke Scheibe vom Schwarzfederhuhn mit kräftigem Geschmack. Die kleine Birne, leicht süßlich, sowie der Salat, der leicht säuerlich angemacht war, passten sehr gut zum Confit.
Dazu ein Grauburgunder aus dem Weingut Friedrich Becker.

06 Vincent Klink SteinbuttHervorragend dann der Gebratener Atlantik Steinbutt mit einem Artischocken-Fenchelgemüse. Der gebratene Steinbutt war an der Gräte noch leicht glasig. Der Sud, abgeschmeckt mit etwas Pastis, verband sehr gut die auf den Punkt gegarten Gemüse. Ein süßlicher Geschmack kam durch zwei confierte Tomatenviertel.
Ein Chardonnay 2008 aus dem Burgund begleite diesen Gang.

07 Vincent Klink RisottoDanach Risotto von Caltabellotta Zitrone mit gebratenen Bitter Löwenzahn.
Der intensive Zitronengeschmack, im sehr schlotzigen Risotto, konnte sich sehr gut gegenüber dem bitteren Löwenzahn behaupten.
Der dann servierte Riesling konnte sich sehr gut gegen die Zitronensäure behaupten.

09 Vincent Klink ZiegeDann der Höhepunkt des Abends. Geschmortes Osterzicklein mit Rosmarinkartoffeln und Mangoldgemüse.
Ein sehr bodenständiger Gang, aber dass macht doch genau die Küche von Klink aus. Die gefüllte Brust, geschmort im Rohr, schmeckte sehr delikat u.a. von der Zickleinleber und der Petersilie.
Mit dem 2009er Spätburgunder aus dem Weingut Kistenmacher-Hengerer hatte ich zu erst meine Probleme. Erst zusammen mit dem Zicklein war er der ideale Begleiter.

10 Vincent Klink KäseWir schoben vor dem Dessert noch einen Käsegang ein. Auf dem Wagen nur fünf Sorten, aber alle sehr gut gereift und mit sehr gutem Geschmack. Serviert wurden: Pierre Robert, Munster, Saint Nectaire und Bleue de Termignon. Dieser der Bleu, mit seinem nußigen und leicht süßsäuerlichen Aroma, konnte besonders gefallen.

11 Vincent Klink FlanDie Desserts sind auf der Karte sehr einfach beschrieben. Valrhona-Schokoladenpudding, Vanilleglace. Schokoladenpudding, wer denkt da nicht an die vielen Industrieprodukte mit viel Chemiegeschmack. Anders hier bei Klink. Kein überflüssiges Firlefanz auf dem Teller, sondern sehr wohlschmeckende Produkte. Valrhona Schokolade auf einem Vanillesaucenspiegel, dazu ein Vanilleeis. Manch ein anderer Koch hätte hier den Künstler gespielt, mit allerlei nicht notwendigen bunten Verzierungen.

12 Vincent Klink süsser AbschlussDanach noch Kaffee und ein Marillenbrand.

Fazit: Auf der Karte ließt es sich so einfach an, es ist aber auch einfach gut. Überwiegend regionale und saisonale Produkte werden eingesetzt. Man sieht keine Pinselstriche, bunte Tupfen oder Schäumchen auf dem Teller. Dank exzellenter Ausführung und hoher Produktqualität war es ein perfekter Besuch auf der Wielandshöhe bei Vincent Klink.
Sehr guter Service, angeführt von dem Restaurantleiter Alexander Häffner sowie der Damenriege.

 

Jägerstube – Lauterbach- Maar

23.03.2014

Jägerstube – Lauterbach-Maar

Mit Genuss die Landschaft pflegen, nach dieser Devise führt der Küchen- und Metzgermeister Hans Schmidt seine „Jägerstube“ in Lauterbach- Maar. Der umtriebige Gastwirt ist Garant für saisonale und regionale Produkte, die in der Küche des Jägerhofes verarbeitet werden. Man kommt ohne Geschmacksverstärker und Convenience aus. Ein besonderes Steckenpferd Schmidts sind seine Wurstseminare. Aus ganz Deutschland kommen die Teilnehmer um die Herstellung von Vogelsberger Spezialitäten kennen zu lernen.

Das Landgasthaus verfügt über 28 Hotelzimmer, das Restaurant mit regionaler Frischeküche, sowie der Gaststube mit Tresenbetrieb. Hier sitzen auch die Ortsansässigen und trinken ihr Bier. Nicht abheben, alle mitnehmen ist auch hier das Motto von Schmidt. Zwei Gesellschaftsräume, Wintergarten, Hubertusgrund sowie ein historischer Gewölbekeller runden das Platzangebot des Gasthauses ab.

Besonderen Wert legt Schmidt auf Rindfleisch von regionaler Herkunft und auf das Vogelsberger Lamm. Hier gibt es um Ostern eines jeden Jahres die Vogelsberger Lammwochen. Lammgerichte stehen aber auch fast ganzjährig auf der Speisekarte.

Rindfleisch genießt Schmidts besondere Aufmerksamkeit. Regionale Herkunft und Weidehaltung sind ihm wichtig.
So steht bei ihm u.a. ein Rumpsteak vom Vogelsberger Rind, acht Wochen am Knochen gereift, auf der Karte.

06 In der KühlkammerDas Fleisch in der Kühlkammer

 

02Zum Auftakt ein Secco „Rose“ als Aperitif aus dem Staatsweingut Eberbach. Dazu eine Sülze vom Schwein mit Wirsing. Die zwei hauchdünnen Scheiben sowie der Wirsing waren ein optimaler Einstieg in eine frische, regionale Küche.

03 Lamm CarpaccioDanach ein Carpaccio vom Lammrücken mit Kräuter-Pesto, Altenschlirfer Schafskäse und ofenfrisches Baguette. Das Pesto nur in kleiner Dosis serviert und überlagerte daher nicht den feinen Lammgeschmack. Der Käse stammt aus dem nahen Biohof der Gemeinschaft Altenschlirf.

05 LammrollbratenZu den Klassikern der Jägerstube gehört der gefüllte Lammrollbraten, diesmal mit Ratatouille und gebratenen Beutelches Scheiben. Dazu eine sehr gehaltvolle Lammsauce. Eine sehr große Portion die da auf dem Teller lag. Man hatte Mühe alles aufzuessen.

04 Gulasch-BeutelchesAuch die Vogelsberger Spezialität „Beutelches“ mit Gulasch konnte gefallen.

Zum Abschluss noch ein Dessertteller, den wir uns teilten. Besonders schmackhaft hier das selbstgemachte Kirschsorbet und das Jogurteis.

Hervorzuheben ist der ruhige und freundliche Service. Die Biere stammen aus der nahen Lauterbacher Brauerei und die kleine Weinkarte ist überwiegend orientiert in Richtung Pfalz und Franken.

Landgasthof Jägerhof Maar
Hauptstrasse 9 , 36341 Maar
Telefon: 06641/ 96560
Fax: 06641/62132
Email: info(at)jaegerhof-maar.de
http://www.jaegerhof-maar.de

Le Moissonnier – Köln

Le Moissonnier – Köln

Gastgeber: Vincent und Liliane Moissonnier
Küchenchef: Eric Menchon
50670, Köln, Krefelder Str. 25
Tel.: (0 221) 729479
http://www.lemoissonnier.de

Ich hatte für 12:00 Uhr reserviert und da ich noch etwas Zeit hatte, ging ich die Strecke vom Domplatz zum Restaurant in der Krefelder Straße zu Fuß. Es war nicht gerade die einladenste Strecke die Köln zu bieten hat. Auch das Restaurant macht von außen nicht den Eindruck, dass hier eines der innovativsten Restaurants Deutschlands beheimatet ist.

2014-02-19 Köln 01
Nach dem Eintreten in das Restaurant wurde ich von der Servicebrigade recht herzlich begrüßt, gefragt ob und um wie viel Uhr mein reserviert hätte. Man wurde anschließend zu seinen Tisch geleitet.
De Jugendstileinrichtung erinnerte mich an einen Besuch im Bistro Chez Georges im Herzen von Paris, welches wir Anfang der 1980 er Jahre besucht hatten. Also lebendig, klein, eng, lärmig, ungezwungen, französisch. Man hat ein Lebensgefühl wie in einem Bistro in Paris oder anderswo in Frankreich.

2014-02-19 Köln 02Das Brot und die Salzbutter standen bereits auf den Tisch als ich mich setzte. Als Aperitif wählte ich einen Pommeau aus. Neben den speisen a la Carte gibt es noch ein vier Gang Wochenmenü für 80 €, Dieses, allerdings mit kleinen Änderungen, wählte ich aus. Auch die vorgeschlagene Weinbegleitung wurde bestellt.
Statt dem vorgesehenen Thunfisch wählte ich bretonische Jakobsmuscheln gebraten auf provenzalischen Jus aus. Der zweite Gang war dann gegrillter Zander mit Miso und statt des Milchlammrücken wurde Milchkalbsbries karamellisiert ausgewählt. Als Dessert eine geeiste Orangen-Tarte.
Nach ca. 15 min kam der erste Gang. Ein Amuse Bouche, wie es eigentlich heute in vielen Restaurants und besonders in Sternehäusern üblich ist, wurde nicht serviert.

Dieser Gang, wie dann auch die nachfolgenden Gänge, wurde auf zwei Tellern serviert. Diese Art von Service hatte ich bereits im September 2012 im Restaurant „L’Assiette champenoise“ in Reims erlebt. Das Restaurant von Arnaud Lallement hat ja im Guide Michelin France 2014 den dritten Stern erhalten.

Auf der Speisekarte werden die einzelnen Zutaten des Ganges im Detail aufgeführt.

2014-02-19 Köln 04 Jakobsmuscheln

2014-02-19 Köln 04a JakobsmuschelnBretonische Jakobsmuscheln gebraten auf provenzalischen Jus, Wintergemüse und Rübchen Steinpilz-Saltimbocca auf Apfel-Emulsion, Lorbeer Creme, Blattspinat mit Herzmuscheln und Haselnussöl.

2014-02-19 Köln 05 Zander

2014-02-19 Köln 05a ZanderGegrillter Zander mit Miso, Taggiache Oliven und Curry Limette, Mousse von Coco Bohnen mit Makrelen Gelee, Aal Braeburn-Trevisano Würfel, Chips vom Vinschgauer Brot.

2014-02-19 Köln 06 Bries

2014-02-19 Köln 06a BriesMilchkalbsbries karamellisiert in Patschuli Essenz mit Shizo-Tempura, Soufflierter Quinoa und Mandarinen-Gelee mit Creme Fraiche. Garniture Mangold-Pfifferlingen und Bratkartoffeln mit Meerretich, Schinken-Jus und Liebstöckel-Öl.

2014-02-19 Köln 07 KäseEingeschoben wurde noch ein Käsegang. Der Rohmilchkäse wird geliefert von Bernhard Antony.

2014-02-19 Köln 08 DessertGeeiste Orangen-Tarte: Sandbiskuit mit gebrannten Mandeln und Orangen- Gewürz – Sorbet auf CurcumaSirup, Zitrus in Curry-Zitronen Marinade Schokoladen Lutscher.

Fazit: Ein eingespieltes Team mit Liliane und Vincent Moissonnier an der Spitze im Service und der Kreative Eric Menchon mit seiner Mannschaft in der Küche sind hochmotiviert bei der Sache. Alle Gänge auf höchsten Niveau, lediglich das Dessert viel doch gegenüber den anderen Gängen deutlich ab. Die servierten Weine eher mittelmäßig. Hohes Preisniveau. Allerdings sind die 2 Sterne bzw. die 18 Punkte gerechtfertigt.

PS: Der Besuch fand Ende Februar 2014 statt.

Kulinarischer Rückblick 2013

Kulinarischer Rückblick 201309c BrotBrot mit Schmalz und Butter. Das Brot mit krosser Kruste war der absolute Hammer. Ein Problem hatte dieses Brot allerdings, man musste sich schon in  Selbstbeherrschung üben, damit man nicht allein davon satt wurde.

Indewulf- Wulvestraat 1 – B – 8951 Dranouter / Belgien 03 Oktopus CarpaccioAmuse Bouche: Carpaccio vom Oktopus mit Jakobsmuschel.

 Fiester Hannes – Flammersbacher Str. 7 – D -57299 Burbach-Holzhausen – Tel.: +49 (0)2736 / 2959 -0 09b SchneckenAmuse Bouche:  Wellhornschnecke mit Knoblauch-Mayonnaise

Indewulf – Wulvestraat 1 – B – 8951 Dranouter / Belgien 02 WeckewerkHessisches Weckewerck trifft auf französische Andouille aus Vire. Dazu Apfel-Kartoffelsalat und nordhessischer Schmand.

Manoir de la Pommeraie – rte de Flers-Paris, – F – 14500 Vire (Roullours) – +33 2 31 68 07 71 03 Duckefett„Kerstenhäuser Duckefettsuppe“. Duckefett ist eine deftige nordhessische Spezialität. Katja Hack macht daraus ein feines Schmand-süppchen mit Kartoffel Tatar und hauchdünn geschnittener Ahle Wurst.

 Gasthof Hack – Hoheneicher Str. 2 – D – 34582 Borken -Kerstenhausen – Tel.: 05682 – 996005 Hummer und SpargelDie Hummerscheren mit grünen Spargel, Wildkräuter und Parmesan

 Ivan Vautier – 3 Avenue Henry Chéron  F – 14000 Caen, Frankreich 02 MeeresfrüchtesalatWarmer Meeresfrüchte  Salat mit Ziegenkäse, Gazpacho-Vinaigrette, Auberginen, Bratpaprika.

Der Salat bestand aus Jakobsmuschel, Pulpo  Garnele. Der Ziegenkäse als Sorbet serviert, brachte Schmelz und Frische an das Gericht.

RESTAURANT PARK SCHÖNFELD – Bosestraße 13 – D – 34121 Kassel – Telefon: 0561 / 73976744 05 Spinat“Ein Teller Spinat“ Eigelb, knusprige Kartoffeln, getrocknete Basilikumsaat, & Perigord-Trüffel.

Margaux Berlin – Michael Hoffmann – Unter den Linden 78 – D – 10117 Berlin 05 KohlrabiKohlrabi mit Mohn:  Kohlrabi in drei verschiedenen Texturen und Geschmacksrichtungen. Als rohe Scheibe, als pur gedünstetes Stück mit Blättchen und als grüne Sauce aus Kohlblättern serviert wird.  Mohn unterstreicht die Nussigkeit der Kohlrabi.

Essigbrätlein – Weinmarkt 3, –  D – 90403 Nürnberg – Tel. 0911 225131 11-1. Gang  Dim SumDim Sum:  Jakobsmuschel – Mark – Shisokresse, Beeftea, Saiblingskaviar

Restaurant TIM RAUE – Rudi-Dutschke-Str. 26 – D – 10969 Berlin – Tel.: + 49 (0) 30 – 2 59 3 79 30 16 Ravioli von BrunnenkresseRavioli von Kapuzinerkresse mit Garnelen und Rhabarberwurzel:  Blätter der Kapuzinerkresse dienen als Umhüllung von rohen Garnelen. Dazu kommen verschiedene Blüten und ein leicht säuerlicher gelierten Sud von der Rhabarberwurzel.

noma – Strandgade 93 – DK-1401 Copenhagen – Tel: +45 3296 3297 04 Trou NormandTrou Normand

Manoir de la Pommeraie – rte de Flers-Paris, – F – 14500 Vire (Roullours) – +33 2 31 68 07 71 04 Lammschulter-MangoldGeschmorte Lammkeule mit einer phantastischen Sauce (u.a. Thymian, Ingwer, Knoblauch, Peperoncino), dazu  Mangold-gemüse und Rosmarin Kartoffeln.

Trattoria Toscana –  Obertor 5 – D – 34305 Niedenstein – Telefon: 05624 922920 09 La SalettaSpanferkel. Hervorragend gegart, gewürzt mit Myrte und Rosmarin, sehr guten Bratkartoffeln.

TRATTORIA LA SALETTA – Via Kennedy, 27/b – I – 07041 Alghero (SS) – Tel. 079 4125748 27Ziegenmilchsorbet. Dill, junge Gurke

Indewulf – Wulvestraat 1 – B – 8951 Dranouter / Belgien 06 DessertSchokolade – Schokolade – Schokolade

Romantik-Hotel Spielweg – Spielweg 61 – D-79244 Münstertal –  Tel. +49 (0) 76 36/7 09-0 P1070812Käse aus der Normandie:  Camembert – Livarot –  Pont-l’Évêque

Bei unseren Freunden Ginette uns Andre in Vire 09 SchokoladeZum Abschluss dann Kaffee, ein Mirabelle und der Desserthit des Essigbrätlein. Fünf verschiedene Schokoladen hergestellt aus Valrhona Couverturen u.a. mit Trauben, Himbeere und karamelisierten Nüssen.

Essigbrätlein – Weinmarkt 3, – 90403 Nürnberg – Tel. 0911 225131

Poststation Morschen: Eine Menü mit Arche-Passagieren

Poststation Morschen 14.12.2013

Die Küche der Poststation Zum Alten Forstamt in Morschen bringt eine verfeinerte Regionalküche auf den Tisch. Das beschauliche Morschen liegt im nordhessischen Bergland zwischen Melsungen und Rotenburg/Fulda. Küchenchef Thomas Raabe ist Mitglied und  Anhänger der Slow Food Bewegung.

Aus Anlass des weltweit durchgeführten  „Terra-Madre-Tages“, wurde vom Convivium Nordhessen  am 14.12.2013 zu einem festlichen Abendessen eingeladen. Aus den Arche-Passagieren Ahle Wurscht, Bamberger Hörnla, Buntes Bentheimer Schwein, Grünkern vom Bauländer Spelz sowie  Teltower Rübchen kochte Thomas Rabe ein dreigängiges Menü. Mit der Apfelsorte „Tiefenblüte“   wurde ein möglicher neuer Arche Passagier im Dessert verarbeitet.

05 Bratbirne Der Abend beginnt mit dem Archepassagier Champagner Bratbirne. Dieser Birnenschaumwein aus der Obstsorte Champagner-Bratbirne von der Manufaktur Jörg Geiger präsentiert sich mit einer ungewöhnliche Feinheit und Harmonie. Der Duft von reifen Birnenaromen aber mit sanften Gerbstoffen betört den Gaumen.

Nach einer kurzen  Begrüßung durch den Convivium Leiter Schneider Rose ging es in den festlich geschmückten Speiseraum.

Drei verschiedene Sorten Brot, sowie eine Käsecreme mit Paprika und Kümmel wurden zum Anfang gereicht.

01 Als Küchengrüß gibt es: „Salat vom Bamberger Hörnla“. Zum Auftakt gab es einen Kartoffelsalat  aus dieser delikaten und  würzig schmeckenden Kartoffelsorte.

02 Vorspeise: Nordhessische Ahle Wurscht mit Kartoffelchip, Bratkartoffelmousse und Feldsalat.  Die Ahle Wurscht, die Spezialität in Nordhessen, in Scheiben dünn aufgeschnitten und als kleines Türmchen abwechselnd mit den krossen Kartoffelchips serviert. Als „Bindemittel“ zwischen den einzelnen Lagen ein Klacks Bratkartoffelmousse.  Der Feldsalat war mit einer leichten Senfvinaigrette angemacht. Eine gelungene Präsentation von dem Arche-Passagier  aus der Region.

03 Hauptgang: Dreierlei vom Bunten Bentheimer, Teltower Rübchen und Grünkernbratling. Das Teltower Rübchen ist eine brandenburgische Spezialität. Raabe brachte dieses aromatisch, pikante fast roh auf den Teller. Mit dieser Zubereitungsart kam die leichte Schärfe  am besten zur Geltung. Der leicht rauchige Grünkernbratling passte ausgezeichnet zum geschmorten Bauch, war aber zu kräftig zum Rückenstück. Statt der  Klößchen in Senfsauce, hätte eine  kräftige Frikadelle, mit leichten Röstaromen, besser in diesen Gang gepasst.

04 Dessert: Michel und Sorbet von der Apfelsorte „Tiefenblüte“. Die Lippoldsberger Tiefenblüte auch Hessische Tiefenblüte genannt, hat nur einen regionalen Bekanntheitsgrad und ist nicht identisch mit der Westfälischen Tiefblüte. Dieser feste, saftige und süßsäuerliche Apfel schmeckt, wenn er warm serviert wird, am besten.  Raabe servierte in als „Michel“ mit Vanillesauce. Beim Sorbet kam das leicht süßsäuerliche Aroma ebenfalls gut zur Geltung.

Da wir mit dem Auto unterwegs waren, gab es überwiegend Mineralwasser aus der Region. Zum Hauptgang wurde aber auch ein Glas Tauberschwarz probiert. Die aus dem Weinbaugebiet Tauberfranken stammende Rebsorte ist ebenfalls Arche Passagier. Ein leichter und fruchtiger Rotwein mit Zartbitter- und Wildkirscharomen. Ein Wein, der demnächst auch zu Hause auf dem Tisch stehen wird.

http://speisekarten.wordpress.com/wp-admin/post.php?action=edit&post=1420

 

Karsten Wulff – Sylt 2013-09-20

Das Restaurant ist geschlossen.

Karsten Wulf 20.09.2013 (mittags)

Bei unseren Besuchen auf Sylt hatten wir bisher das Restaurant Karsten Wulf aus verschiedensten Gründen immer links liegen gelassen. Bei unserem diesjährigen kurzen Aufenthalt im September war Wulf aber endlich angesagt. Da man bei solchen Besuchen auch ein wenig Wein trinkt, war es für uns logisch, so dass wir die kurze Strecke von Westerland nach Keitum mit dem Taxi fuhren. Nach einem Bummel durch Keitum ging es dann zum Restaurant Karsten Wulf. Nachdem wir in den Gastraum eingetreten waren wurden wir gefragt ob wir reserviert hatten. Da ich mit Nein antwortete, merkte ich eine gewisse Reserviertheit bei der Empfangsdame. Schließlich wurden wir in einen Nebenraum (Wintergarten?) direkt an der Tür platziert, obwohl an der Fensterseite noch Plätze frei waren. Dies ist aber auch das einzige Negative, was ich über das Restaurant sagen kann.

Das Ambiente des Restaurants ist insgesamt freundlich, sehr solide aber etwas konservativ. Man hat Einblick in die offene Küche.

01 Karsten Wulf Restaurant

Aus der Tageskarte wählten wir das 3 × 3 Seafood Menü für 56 €. Das Weinmenü mit drei korrespondierenden Gläsern Wein kostet 22 €. Leider ist das Menü nur tischweise erhältlich.

02 VorspeisenAuf dem ersten Teller

Heiß geräucherter Lachs, mit kleinem Salat und Meerrettichsahne,

Tatar vom Yellowfin Thun im Parmesannest auf einer Sesamvinaigrette und Koriander

Frikadelle vom Taschenkrebs mit Rucolapesto und Rucolasalat.

 03 Hauptgerichte

Auf dem zweiten Teller:

Limandesfilet mit Kartoffel-Gurkensalat

Saltimbocca vom Seeteufelbäckchen auf Ratatouille

Lengfisch aus dem Ofen mit Nudeln und Pilzen

04 Dessert

Dritter Teller Dessert:

Crème Brûlée 

Schokoladenmousse

Mangosorbet

Wir hatten ein wunderbares Mittagessen bei Karsten Wulff. Lediglich der Empfang trübte den ansonsten positiven Gesamteindruck. Für Fischliebhaber ist dieses 3×3 Menü ein absolutes Muss und bekommt einen guten Einstieg beim ersten Besuch. Man bekommt einen Querschnitt durch die Küche von Karsten Wulff. Das Preis-Leitungsverhältnis ist absolut in Ordnung. Wichtig ist zu wissen, dass man nicht einer Kreditkarte bezahlen kann.

 

Enoteca – Freiburg

Enoteca – Freiburg 09.11.2013

03a EnotecaIn der Nähe des Schwabentors, in der Fußgängerzone Freiburgs, liegt das Restaurant der Enoteca umgeben vom Flair der alten Häuser. In der Nähe gibt es noch die Trattoria  als kleinen Ableger des Restaurants und ist nur abends geöffnet.

Als ich gegen 12:00 Uhr die ENOTECA betreten, ohne reserviert zu haben, ist noch kein  Tisch besetzt. Innerhalb von 10 Minuten sollte sich dies ändern. Plötzlich sind alle Tische belegt.

Die Tische sind ansprechend eingedeckt, wie es bei einem Lokal dieser Preisklasse als selbstverständlich vorausgesetzt werden darf. Die junge Servicekraft begleitet mich zum Tisch und  bringt die Speise- und Weinkarte.

03 Langusten TerrineLangustinen-TerrineAus der interessanten Speisekarte wähle ich als Vorspeise eine Langustenterrine und als Hauptgang eine Ente. mit Brunnenkresse und gebratenen Jakobsmuscheln. Eine kleine wohlschmeckende Scheibe Terrine dazu eine kurz gebratene, innen noch glasige Jakobsmuschel und ein Salat mit Brunnenkresse.

04 Cherry Valley EnteZweierlei von der Cherry Valley-Ente mit Honig-Chili-Sauce, jungem Wirsing und Kartoffel-Gnocchi.

Ich muss zu meiner „Schande“gestehen ich hatte von dieser Entenart noch nichts gehört. Die Cherry Valley Ente ist eine flugunfähige Ente und kommt aus der ostenglischen Grafschaft Lincolnshire. Die Brust nicht kurz gebraten sondern geschmort. Sehr saftig und mit  Honig-Chili lackiert. Die Schenkel als Ragout serviert.

Aus der Weinkarte zwei offene Weine.

Als Weißwein ein Grauburgunder von Bassermann-Jordan 0.1 l für 3.50 € und als Rotwein ein 2008 Pinot Nero „Lajetto“ Barrique / Biowein 0.2 l für 10.50 €. Die Flasche „Lajetto“ kostet im Weinverkauf 15.50 € und im Restaurant 45 €. Eine Kalkulation die ich für völlig normal halte.

Fazit: Auch wenn der Besuch nur kurz war, ich habe mich in der Enoteca wohlgefühlt. Ein Ort der leichten und klassischen italienischen Küche. Die Enoteca gehört zu den führenden Restaurants Freiburgs.

Sardinien 2013 Teil 7

Sardinien 2013 Teil 7

Am Samstag schließlich das Abendessen in einem Agritourismus – Betrieb. Man merkt die Haupturlaubszeit ist fast vorbei. Vieler dieser Betriebe haben bereits geschlossen oder nur an den Wochenenden geöffnet. Auf Vermittlung eines Mitarbeiters der Anlage Vista Blu reservieren wir im Sa Mandra.

Die Anlage liegt etwas außerhalb von Alghero in der Nähe des Flughafens. Durch die wenigen Starts und Landungen ist allerdings kaum mit Lärm zu rechnen. Ab der Hauptverkehrsstraße und dem Flughafen ist das Restaurant gut ausgeschildert.

Durch einen Torbogen, dieser ist mit allerhand landwirtschaftlichen Geräten geschmückt, betritt man den Innenhof des Betriebes. Sa Mandra ähnelt einem kleinen Open-Air-Museum, ein Agriturismo, der in ein kleines Dorf verwandelt wurde.

01Geht man auf  den gepflegten Gehwegen durch die Anlage umweht einen der Duft von Myrte, Borretsch und Lavendel. Rechts und links der Wege stehen antike und moderne Werkzeuge des Handwerks.

Nach dem sehr freundlichen Empfang wird man zum Aperitif eingeladen. In unserem Fall bestand dieser aus einem Gläschen Weißwein. Auf den Tischen standen zur Selbstbedienung kleine Appetitanreger. Dies waren eingelegte Oliven, sardisches Brot, Lardo sowie ein Frischkäse und Baguette. Bei noch sehr angenehmen Außentemperaturen konnte man den Abend entspannt beginnen.

03Lardo, sardisches Brot und Oliven

04 Frischkäse, Baguette, Oliven

In einer Art rustikalen Schäferhütte beginnt dann das eigentliche Menü.

22 HüttteHier wurde gespeist

Es ist sehr üppig und vielfältig. All die typischen Speisen der sardischen und italienischen Küche kommen in mehreren Gängen auf den Tisch. Fast alle Zutaten dieses Menüs stammen aus dem eigenen Betrieb.

Zuerst kommt Ricotta in den verschiedensten Ausführungen und Reifgraden auf den Tisch.07 Ricotta mit Honig

Frischer Ricotta  mit Wildblütenhonig

08 Gesalzene Ricotta mit Orangenmarmelade

Geräucherter Ricotta mit Orangenmarmelade

09 Ricotta-Tomate

Ricotta mit Tomate

10 Pecorino

Pecorino semicotto sardo

Den Abschluss der ersten Runde machte dann

06 Gegrilltes Gemüse mit Olivenölgegrilltes Gemüse mit Olivenöl

 Weiter ging es mit Wurst und Schinken

11 FilettoFiletto

12 Coppa und Salsiccia

Coppa und Sasiccia

14 Schinken

Schinken Monte Spada

13 Lamminnnereien

Ragout von Lamminereien mit Gewürzen.

Es folgten zwei Nudelgänge

15 Ravioli

Ravioli mit Kräutern gefüllt und einer Kartoffel-Pecorino Sauce

16 Maharrones

Maharrones eine weitere ungewöhnliche Pasta.

Teigig, etwa in die Richtung wie Orecchiette oder Gnocchi. Die Sauce mit Tomaten, Olivenöl und Zwiebeln sowie Birnenstücken. Die Verwendung von Fiore Sardo Käse bringt eine gewisse Üppigkeit in die Sauce, diese wird durch die süße der Birnen etwas ausgeglichen.

Nun das Hauptgericht – Spanferkel

02 SpanferkelSpanferkel am offenem Feuer

17 SpanferkelSpanferkel auf dem Tisch mit

18 GemüseGemüse

19 Ragout vom Schweinund Ragout.

Es ging auf Mitternacht zu. Den Abschluss mit

20 sardische SüssigkeitenSardischen Süßigkeiten

21 ObstObst und

23 DigestivDigestiv.

Grappa, Kräuterlikör und Zitronenlikör sowie Kaffee.

05Weine Santa Maria la Palma (DOC Cannonau und Vermentino DOC)

FAZIT:

Fröhlich- genießerische Inszenierung sardischer Lebensart zum fairen Preis. Der Preis einschl. Getränke liegt bei  40 € pro Person. Kinder bezahlen entsprechend ihrem Alter zwischen 20 und 30 €. Glücklich wer eine  Reservierung hat. Das ganze streckt sich über einen Zeitraum von ca. 4.5 Stunden – man genießt also ohne Hast – ggf. kann man zwischendurch vom Tisch aufstehen und etwas durch den Garten flanieren, bis man wieder aufnahmebereit ist. Eine tolle, stimmungsvolle Esserfahrung ist garantiert.

Sardinien 2013 Teil 6

Sardinien 2013 Teil 6

Die beiden letzten Tage waren dann noch einmal Erholung pur. Am Strand Maria Pia konnten wir bei strahlendem Sonnenschein, einer leichte Brise und leichtem Wellengang noch einmal die beiden Tage genießen. Bei einer Wassertemperatur von ca. 22° warm wir alle mindestens drei oder vier Mal im Wasser. An der Strandbar wurde noch einmal Pasta und Vino genossen.

 DSC_0333

P1070734

Am Freitagabend ging es in die Osteria Macchiavel. Dieses historische Fischrestaurant liegt im Herzen der historischen Altstadt von Alghero. Von der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf den Hafen und das Meer. Diese Lage hat natürlich auch Nachteile. Einheimische und Touristen schlendern relativ nah an den Tischen vorbei und stören dann beim Genießen.

Beim Blick auf die Speisekarte finden wir dann die typischen Gerichte der sardischen Küche. Angefangen von Antipasti, Pasta Gerichte, Fisch und Fleisch vom Grill sowie leckere Desserts. Bei den Weinen bestellen wir Produkte von der Insel.

 P1070740

Als Vorspeise wählte ich einen Oktopus-Salat mit Kartoffeln. Die Zutaten ziemlich kalt, als ob man den Teller direkt aus den Kühlschrank geholt hätte.

 P1070742

 Auch bei der Hauptspeise bleibe ich dem Meer treu. Es gibt ein Teller mit gegrillten Meeresfrüchten. Obwohl direkt am Meer waren einige Zutaten wohl tiefgefroren gewesen.

 P1070757

 Der katalanischen Vergangenheit der Stadt Alghero huldige ich dann mit Crema catalana.

 Die Lage mit dem Blick auf das Meer entschädigt für einige Zubereitungsfehler. Der Service tadellos.