Trattoria Toscana – Niedenstein

Trattoria Toscana – Niedenstein (15.11.2013)

 Ali Noori bietet, zusammen mit seiner Frau im Service, eine italienische Gastronomie mit viel Herzblut. Die Trattoria Toscana in Niedenstein (Schwalm Eder Kreis) ist ein beliebter Treffpunkt für alle geworden, die eine toskanische Küche mit frischen regionalen Zutaten entsprechend der Jahreszeiten zu schätzen wissen. In gemütlichem Ambiente werden Pizza und Pasta Variationen, frisch zubereitete Fleisch- und Fischkreationen zubereitet und serviert. Desserts und Spezialitäten außerhalb der regulären Karte runden das Angebot ab. Verwandtschaftliche Beziehungen zur Familie Da Cocca und Ferhad Kemal (italienische Feinkost, Kassel) sorgen u.a. dafür, dass beste Zutaten für die Küche zur Verfügung stehen. Passend zu den Gerichten empfehlen die Inhaber natürlich interessante italienische Tropfen.

Zu den Spezialitäten des Hauses gehören zweifelsfrei die gegrillte Dorade und die ebenfalls gegrillten Lammkoteletts.

Eine Geburtstagsfeier war Grund, nach ca. 3 Monaten wieder einmal in Niedenstein vorbei zuschauen.

Folgendes kleine Menü wurde serviert.

Vorab gab es Pizzabrot, gewürzt mit Rosmarin und Knoblauch.

01 überbackene AubergineMit Melenzane parmigiana ein gelungener Auftakt der uns begeisterte. Die gegrillte Aubergine mit Mozzarella und Tomatensauce überbacken, führte uns gedanklich in die ferne Toskana.

 02 Pulpo

Als Zwischengang Pulpo mit bunten Nudeln. Die Nudeln waren wohl al dente, wurden aber leider etwas zu kalt serviert.

 03 Lammschulter

Als Höhepunkt des Abend dann der Hauptgang.

04 Lammschulter-MangoldGeschmorte Lammkeule mit einer phantastischen Sauce (u.a. Thymian, Ingwer, Knoblauch, Peperoncino), dazu Mangoldgemüse und Rosmarin Kartoffeln.

05 Tiramesu Als Dessert Tiramesu.

Enoteca – Freiburg

Enoteca – Freiburg 09.11.2013

03a EnotecaIn der Nähe des Schwabentors, in der Fußgängerzone Freiburgs, liegt das Restaurant der Enoteca umgeben vom Flair der alten Häuser. In der Nähe gibt es noch die Trattoria  als kleinen Ableger des Restaurants und ist nur abends geöffnet.

Als ich gegen 12:00 Uhr die ENOTECA betreten, ohne reserviert zu haben, ist noch kein  Tisch besetzt. Innerhalb von 10 Minuten sollte sich dies ändern. Plötzlich sind alle Tische belegt.

Die Tische sind ansprechend eingedeckt, wie es bei einem Lokal dieser Preisklasse als selbstverständlich vorausgesetzt werden darf. Die junge Servicekraft begleitet mich zum Tisch und  bringt die Speise- und Weinkarte.

03 Langusten TerrineLangustinen-TerrineAus der interessanten Speisekarte wähle ich als Vorspeise eine Langustenterrine und als Hauptgang eine Ente. mit Brunnenkresse und gebratenen Jakobsmuscheln. Eine kleine wohlschmeckende Scheibe Terrine dazu eine kurz gebratene, innen noch glasige Jakobsmuschel und ein Salat mit Brunnenkresse.

04 Cherry Valley EnteZweierlei von der Cherry Valley-Ente mit Honig-Chili-Sauce, jungem Wirsing und Kartoffel-Gnocchi.

Ich muss zu meiner „Schande“gestehen ich hatte von dieser Entenart noch nichts gehört. Die Cherry Valley Ente ist eine flugunfähige Ente und kommt aus der ostenglischen Grafschaft Lincolnshire. Die Brust nicht kurz gebraten sondern geschmort. Sehr saftig und mit  Honig-Chili lackiert. Die Schenkel als Ragout serviert.

Aus der Weinkarte zwei offene Weine.

Als Weißwein ein Grauburgunder von Bassermann-Jordan 0.1 l für 3.50 € und als Rotwein ein 2008 Pinot Nero „Lajetto“ Barrique / Biowein 0.2 l für 10.50 €. Die Flasche „Lajetto“ kostet im Weinverkauf 15.50 € und im Restaurant 45 €. Eine Kalkulation die ich für völlig normal halte.

Fazit: Auch wenn der Besuch nur kurz war, ich habe mich in der Enoteca wohlgefühlt. Ein Ort der leichten und klassischen italienischen Küche. Die Enoteca gehört zu den führenden Restaurants Freiburgs.

„La foire à l’andouille de Vire“

01 Stand Baunatal

Fahrt nach Vire 01.11. 2013 – Zweiter Tag/1

Durch  acht Schläge der Kirchenglocken von Notre-Dame werde ich aufgeweckt. Ich habe hervorragend geschlafen, nach dem langen gestrigen Tag auch kein Wunder. Nach den jahrelangen Erfahrungen erwartet uns ein anstrengender Tag. Zum Frühstück gibt es ein Pott Milchkaffee, frische Croissant  und Baguette  sowie Marmelade, natürlich selbstgemacht von Ginette und André.

Nach dem Frühstück ziehe ich mich fertig an und André  wundert sich. Da ich in offizieller Mission in Vire bin, habe ich, was selten vorkommt, einen feinen Anzug und Krawatte angezogen.

Kopie von P1070823 01In Frankreich ist der 1. November (Allerheiligen) Feiertag. Trotzdem findet wie jeden Freitag  der Wochenmarkt statt. Obwohl es leicht regnet, mache ich wie jedes Mal wenn ich in Vire bin und der Wochenmarkt stattfindet, einen kurzen Rundgang über den Markt.

Um 10:00 Uhr ruft allerdings die Pflicht und es geht zum Hippodrom wo die Messe stattfindet.

07 StandbesetzungDie Standbesetzung um Heike, Monika, und Wolfgang sowie unsere Dolmetscherin Frau Balzer haben bereits die letzten Feinheiten organisiert und die Messe kann für uns beginnen. Unser Busfahrer der eigentlich Freizeit hätte, hilft ebenfalls kräftig mit.

Auch die Mitglieder der Tanzgruppe und unsere Musiker sind eingetroffen und machen sich für ihre Einsätze fertig.

Um 11:00 Uhr wird dann die Messe durch Jean Yves Cousin dem Bürgermeister der Stadt Vire  offiziell eröffnet. Danach erfolgt der Rundgang der Honoratioren aus der Region Bass-Normandie und der Stadt Vire.

05 Stand BaunatalNatürlich ist an unserem Stand ein längerer Halt geplant. Als Vorsitzender des Arbeitskreises Städtepartnerschaft begrüße ich die Anwesenden und Verweise auf die 30 jährige Freundschaft der beiden Städte Vire und Baunatal.

03 Stand Baunatal Baunsberg Musikantenn Unsere sechs Musiker, die Baunsberg Musikanten, spielen zur Eröffnung das Hessenlied:

„ Ich kenne ein Land so reich und so schön…“  

04 Stand Baunatal Spitzbetzel TrachtDie „Spitzbetzel“ Trachtengruppe singt zur Überraschung aller das Lied der Normandie in französischer Sprache.

06 Stand BaunatalAnschließend wird Jean Yves Cousin von den Damen der Trachtengruppe zum Tanz aufgefordert.

Natürlich gibt es auch die kulinarischen Besonderheiten unserer Stadt und der Region zu Kosten. Da wäre in erster Linie die „Ahle Wurst“ und das Hütt Bier zu nennen. Anschließend erwartet uns ein anstrengender Messetag.

 

„La foire à l’andouille de Vire“

Fahrt nach Vire

31.10. 2013 – Erster Tag

Es ist Donnerstag der 30.10.2013 und es heißt früh aufstehen. Es geht wieder einmal in die Normandie in unsere Partnerstadt Vire. Grund dieser Fahrt ist „La foire à l’andouille de Vire“, die zum 25. Mal stattfindet. Die Stadt Baunatal bzw. die Wirtschaftsgemeinschaft Baunatal beteiligt sich an dieser Messe seit 1993. Angefangen hat alles mit dem Besuch einer dreiköpfigen Delegation und drei Fässern Hütt Bier. Bei der diesjährigen Jubiläumsfeier tritt die Stadt Baunatal und die Region „GrimmHeimat“ als Partnerregion auf. Dies bedeutet, dass wir nicht wie bisher einen kleinen Stand von knapp 10 m² zu bewirten haben, sondern einen Stand von fast 36 m² steht uns zur Verfügung.

Es ist 03:30 Uhr als wir den Bus beladen. Rechtzeitig kommen auch unsere Metzgerei- und Bäckerbetriebe, die uns ihre Waren für die Messe zur Verfügung stellen. Es verläuft alles reibungslos, so dass wir um Punkt 04:00 Uhr in Richtung Frankreich fahren können.

Nach knapp 3 1/2 Stunden sind wir in der Nähe von Aachen angelangt und ein Fahrerwechsel findet statt. Weiter geht es über die belgische Autobahn und in Frankreich auf der A2 und A1 in Richtung Amiens.

Grenze zwischen Belgien und FrankreichAn der Autobahnraststätte „Aire d’Assevillers“  muss die notwendige Ruhepause eingelegt werden, bevor es dann über die A 29 weitergeht in Richtung Rouen. Einmal nicht richtig aufgepasst und schon verfährt sich unser Busfahrer. Das Navi Gerät zeigt ihm nicht die Richtung über die Pont de Normandie, sondern wir müssen uns durch den Stadtverkehr von Rouen quälen.

Über die A 13 der Normandie Autobahn und der A 28 geht es dann in Richtung der Partnerstadt Vire. Wir kommen gegen 17:00 Uhr an und fahren direkt zum Hippodrom. Hier findet wie seit vielen Jahren die Messe statt.

02 Stand BaunatalIn knapp 2 Std. ist unser Stand aufgebaut und es geht zum Hotel. Diesmal wird im Hotel Sankt Pierre übernachtet. Während die anderen Teilnehmer das Abendessen im Hotel de France einnehmen, bin ich wieder privat bei Ginette und André  untergebracht.

P1000535Nach einen ausgiebigen Vier Gang Menü mit den entsprechenden guten Weinen, die wie immer André entkorkt, liege ich um 23:00 Uhr im Bett.

P1070813Zum Abschluss des Tages ein Calvados Jahrgang 1965

Sardinien 2013 Teil 7

Sardinien 2013 Teil 7

Am Samstag schließlich das Abendessen in einem Agritourismus – Betrieb. Man merkt die Haupturlaubszeit ist fast vorbei. Vieler dieser Betriebe haben bereits geschlossen oder nur an den Wochenenden geöffnet. Auf Vermittlung eines Mitarbeiters der Anlage Vista Blu reservieren wir im Sa Mandra.

Die Anlage liegt etwas außerhalb von Alghero in der Nähe des Flughafens. Durch die wenigen Starts und Landungen ist allerdings kaum mit Lärm zu rechnen. Ab der Hauptverkehrsstraße und dem Flughafen ist das Restaurant gut ausgeschildert.

Durch einen Torbogen, dieser ist mit allerhand landwirtschaftlichen Geräten geschmückt, betritt man den Innenhof des Betriebes. Sa Mandra ähnelt einem kleinen Open-Air-Museum, ein Agriturismo, der in ein kleines Dorf verwandelt wurde.

01Geht man auf  den gepflegten Gehwegen durch die Anlage umweht einen der Duft von Myrte, Borretsch und Lavendel. Rechts und links der Wege stehen antike und moderne Werkzeuge des Handwerks.

Nach dem sehr freundlichen Empfang wird man zum Aperitif eingeladen. In unserem Fall bestand dieser aus einem Gläschen Weißwein. Auf den Tischen standen zur Selbstbedienung kleine Appetitanreger. Dies waren eingelegte Oliven, sardisches Brot, Lardo sowie ein Frischkäse und Baguette. Bei noch sehr angenehmen Außentemperaturen konnte man den Abend entspannt beginnen.

03Lardo, sardisches Brot und Oliven

04 Frischkäse, Baguette, Oliven

In einer Art rustikalen Schäferhütte beginnt dann das eigentliche Menü.

22 HüttteHier wurde gespeist

Es ist sehr üppig und vielfältig. All die typischen Speisen der sardischen und italienischen Küche kommen in mehreren Gängen auf den Tisch. Fast alle Zutaten dieses Menüs stammen aus dem eigenen Betrieb.

Zuerst kommt Ricotta in den verschiedensten Ausführungen und Reifgraden auf den Tisch.07 Ricotta mit Honig

Frischer Ricotta  mit Wildblütenhonig

08 Gesalzene Ricotta mit Orangenmarmelade

Geräucherter Ricotta mit Orangenmarmelade

09 Ricotta-Tomate

Ricotta mit Tomate

10 Pecorino

Pecorino semicotto sardo

Den Abschluss der ersten Runde machte dann

06 Gegrilltes Gemüse mit Olivenölgegrilltes Gemüse mit Olivenöl

 Weiter ging es mit Wurst und Schinken

11 FilettoFiletto

12 Coppa und Salsiccia

Coppa und Sasiccia

14 Schinken

Schinken Monte Spada

13 Lamminnnereien

Ragout von Lamminereien mit Gewürzen.

Es folgten zwei Nudelgänge

15 Ravioli

Ravioli mit Kräutern gefüllt und einer Kartoffel-Pecorino Sauce

16 Maharrones

Maharrones eine weitere ungewöhnliche Pasta.

Teigig, etwa in die Richtung wie Orecchiette oder Gnocchi. Die Sauce mit Tomaten, Olivenöl und Zwiebeln sowie Birnenstücken. Die Verwendung von Fiore Sardo Käse bringt eine gewisse Üppigkeit in die Sauce, diese wird durch die süße der Birnen etwas ausgeglichen.

Nun das Hauptgericht – Spanferkel

02 SpanferkelSpanferkel am offenem Feuer

17 SpanferkelSpanferkel auf dem Tisch mit

18 GemüseGemüse

19 Ragout vom Schweinund Ragout.

Es ging auf Mitternacht zu. Den Abschluss mit

20 sardische SüssigkeitenSardischen Süßigkeiten

21 ObstObst und

23 DigestivDigestiv.

Grappa, Kräuterlikör und Zitronenlikör sowie Kaffee.

05Weine Santa Maria la Palma (DOC Cannonau und Vermentino DOC)

FAZIT:

Fröhlich- genießerische Inszenierung sardischer Lebensart zum fairen Preis. Der Preis einschl. Getränke liegt bei  40 € pro Person. Kinder bezahlen entsprechend ihrem Alter zwischen 20 und 30 €. Glücklich wer eine  Reservierung hat. Das ganze streckt sich über einen Zeitraum von ca. 4.5 Stunden – man genießt also ohne Hast – ggf. kann man zwischendurch vom Tisch aufstehen und etwas durch den Garten flanieren, bis man wieder aufnahmebereit ist. Eine tolle, stimmungsvolle Esserfahrung ist garantiert.

Sardinien 2013 Teil 6

Sardinien 2013 Teil 6

Die beiden letzten Tage waren dann noch einmal Erholung pur. Am Strand Maria Pia konnten wir bei strahlendem Sonnenschein, einer leichte Brise und leichtem Wellengang noch einmal die beiden Tage genießen. Bei einer Wassertemperatur von ca. 22° warm wir alle mindestens drei oder vier Mal im Wasser. An der Strandbar wurde noch einmal Pasta und Vino genossen.

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Am Freitagabend ging es in die Osteria Macchiavel. Dieses historische Fischrestaurant liegt im Herzen der historischen Altstadt von Alghero. Von der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf den Hafen und das Meer. Diese Lage hat natürlich auch Nachteile. Einheimische und Touristen schlendern relativ nah an den Tischen vorbei und stören dann beim Genießen.

Beim Blick auf die Speisekarte finden wir dann die typischen Gerichte der sardischen Küche. Angefangen von Antipasti, Pasta Gerichte, Fisch und Fleisch vom Grill sowie leckere Desserts. Bei den Weinen bestellen wir Produkte von der Insel.

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Als Vorspeise wählte ich einen Oktopus-Salat mit Kartoffeln. Die Zutaten ziemlich kalt, als ob man den Teller direkt aus den Kühlschrank geholt hätte.

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 Auch bei der Hauptspeise bleibe ich dem Meer treu. Es gibt ein Teller mit gegrillten Meeresfrüchten. Obwohl direkt am Meer waren einige Zutaten wohl tiefgefroren gewesen.

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 Der katalanischen Vergangenheit der Stadt Alghero huldige ich dann mit Crema catalana.

 Die Lage mit dem Blick auf das Meer entschädigt für einige Zubereitungsfehler. Der Service tadellos.

 

Sardinien 2013 Teil 4+5

Sardinien Teil 4+5

Die Sonne schien vom strahlend blauen Himmel. Es war ein Strandtag angesagt. Nach dem Frühstück ging es wieder an den Strand Maria Pia.

 13  Alghero

Am feinen Sandstrand ausbreiten, im 21° warmen Wasser baden und in der Sonne faulenzen. Zum Mittagessen in die nahegelegen Bar und Pasta mit Vongole und sardischen Weißwein genießen. Herz was willst du mehr?

DSC_0203Für den Abend hatten wir im Restaurant La Saletta gebucht.

01 La SalettaHier fanden wir die Küche vor, nach der wir gesucht hatten. Die Schwestern Sanna servieren in einer familiären Atmosphäre  die besten Gerichte der sardischen Küche.

02 La SalettaDie Speisekarte des Restaurants ist aufgebaut in der Tradition der sardischen Rezepte den Veränderungen der Jahreszeiten aber auch mit einem Hauch von Innovation. Man verwendet frische Zutaten aus dem lokalen Markt.

 Hier wäre es allerdings gut, man wurde die italienische Sprache beherrschen. Die jungen Damen im Service sprachen leider sehr schlecht englisch.

 04 La Saletta

05 La Saletta

Los geht es mit Antipasti die in schneller Folge auf den Tisch kommen.

06 La SalettaDanach Primi piatti.  In unserem Fall Ravioli gefüllt mit Ricotta sowie Pecorino und Lorbeer, 

07 La Salettaüberbackene Cannelloni,

08 La SalettaHackbällchen mit Tomatensauce

10 La Salettaund geschmolzenen sardischen Käse.

Es folgt Secondi piatti.

09 La SalettaEs standen wohl drei Gerichte auf der Karte, aber nur Spanferkel wurde serviert. Hervoragend gegart, gewürzt mit Myrte und Rosmarin, sehr guten Bratkartoffeln.

Dazu Vino de la Casa. Auf ein Dessert verzichteten wir. Dafür gab es auf dem Weg zum Auto noch ein Eis in der Waffeltüte. 11 La Saletta

Am nächsten Tag geht die Fahrt wieder in Richtung Stintino zum La Pelosa Strand.

12Ein gelungener Strandtag bei strahlend blauem Himmel mit einer leichten Brise aus Nordwest.

05Am Abend ist „Grillmeister“ Dirk in seinem Element.

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Sardinien2013 Teil 3

Sardinien Teil 3

Der gestrige Abend mit den sardischen Weinen wirkte doch ein bisschen nach. Daher war das Frühstück auch erst für 09:30 Uhr angesetzt. Beim Blick aus dem Fenster könne man feststellen, heute ist es kein Strandtag. Der Himmel grau in grau und kein Sonnenstrahl war zu erblicken. Wir entschieden daher uns ein wenig im Nordwesten der Insel umzuschauen.

Anschauen wollten wir uns die verschiedenen Strände sowie die Neptungrotte.

Die Entscheidung hatten wir allerdings ohne Einverständnis von Ricarda uns Sky gemacht. Beide wollten unbedingt noch einmal an den Maria Pia Strand.

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Um 11:30 Uhr ging es endlich los und nach der kurzen Fahrt an den Maria Pia Strand sprangen beide kurz in das Wasser und nach einer knappen halben Stunde ging es weiter. Zuerst wurde der Le Bombarde Strand angefahren.

Le Bombarde

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Der Strand Le Bombarde ist besonders bei Alghero-Urlaubern beliebt. Das graugelbe Sandband wird von einigen Felsen unterbrochen und ist dank des unmittelbar darüber liegenden Parkplatzes leicht zugänglich. Hotels und Strandkneipen dürfen hier ebenso wenig fehlen wie eine Verleihstation von Wassersportgeräten – denn an windigen Tagen pfeift hier eine ideale Brise für Surfer und Segler. Der flache Strand im westlichen Teil ist zudem ideal für Familien mit Kindern. Im Hochsommer sind die Eintritts Preise sowie die Parkplatzgebühren aber sehr hoch. Für eine Familie mit zwei Kindern kommt man ohne weiteres auf 50 bis 70 € pro Tag.

Nach einer kurzen Rast ging es dann weiter zum Lazzaretto Strand.

Lazzaretto

14Der graugelbe, feinsandige Strand Lazzaretto liegt in einer großen Bucht mit schönem Blick auf einen alten Turm aus dem 17. Jahrhundert. Das helle Sandband trennt im Süden mit einer großen Grünfläche mit zahlreichen Macchia-Pflanzen vom beliebten Le-Bombarde-Strand. Das kristallklare und seichte Wasser leuchtet in hellen Blautönen. Von diesen kristallklaren und hellen Blautönen des Wassers war an diesem grauen Tag allerdings nichts zu sehen. Auch dieser Strand ist dank des unmittelbar darüber liegenden Parkplatzes leicht zugänglich. Ideal für Familien mit Kind, Taucher, Schnorchler und Surfer. Strandbar und Treetbootverleih sorgen dafür, dass auch sonst keine Langeweile aufkommt.

Nach einem Cappuccino ging es dann weiter Steilküste von Capo Caccia und der Neptun Grotte.

Grotta di Nettuno

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Die Höhle ist entweder per Meer oder über die berühmte Treppe Escala del Cabirol (Treppe des Rehs) zu erreichen. 1959 wurde die Steintreppe fertig gestellt.

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Vom Parkplatz, 110 m über dem Meer, führen 656 Stufen herunter bis zum Höhleneingang. Natürlich ist der Zugang zur Grotte mit Booten (von Alghero und von Porto Conte aus) sicher bequemer zu erreichen, außerdem hat man auf diese Weise einen herrlichen Blick auf die Steilküste von Capo Caccia.

05Die Anstrengung, vor allem beim Aufstieg nach dem Besuch der Grotte, wird aber mit einem einmaligen, spektakulären Panorama vergeltet. Die begehbare Strecke der Höhle beträgt insgesamt 2500m. Ein zutiefst beeindruckendes Naturwunder, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Nach dieser Anstrengung ging es dann weiter zum Strand von Porto Ferro

Porto Ferro.

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Dieser Strand erstreckt sich über ca. 2 km und wird von drei Aussichtstürmen beherrscht, die auf das 17. Jh. zurückgehen. Er ist bedeckt von einem ockerfarbenen Sand, der streckenweise mit Muscheln vermischt ist; es ragen einige Felsen empor.

Die schöne Bucht ist für ihre Schönheit berühmt. Das transparente und kristallklare Wasser, umspült in dieser tiefen Bucht den Sandstrand und die Felsen aus rotem Trachyt. Zum anderen wird der Strand von einem herrlichen, weit ausgedehnten grünen Pinienwald eingerahmt.

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Nach der Anstrengung beim Besuch der Grotte war natürlich eine Abkühlung in diesem kristallklaren und warmen Wasser hoch erfreulich. Erst bei einsetzender Dunkelheit wurde die Rückfahrt in die Anlage angetreten.

Diesmal sollte es in keinem Restaurant gehen sondern Grillen auf der eigenen Terrasse war angesagt.

10Dirk hatte beim Einkauf am Morgen die entsprechenden Fleisch- und Wurstsorten eingekauft, dazu auch sardischen Weiß- und Rotwein.

11Bei angenehmen Temperaturen um die 18° erlebten wir einen geruhsamen Abend auf der Terrasse.

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Sardinien 2013 Teil 2

Sardinien Teil 2

Als wir am nächsten Morgen aufwachen geht der erste Blick durch das Fenster. Wir sehen einen blauen Himmel mit nur leichter Bewölkung. Beim heraus treten auf die Terrasse merken wir allerdings, dass doch ein kühler Wind aus Norden weht. Zuerst geht es unter die Dusche und wir machen uns fertig für das Frühstück. Dirk hat mittlerweile im nahen Alghero eingekauft und wir nehmen uns viel Zeit für das Frühstück.

Alghero (98)Wir entscheiden uns zunächst den Strand Maria Pia in der Nähe des Stadtrandes von Alghero aufzusuchen. Dieser feine Sandstrand in Richtung Fertilia gelegen, wird von Dünen und einem dichten Wald aus Pinien und Ginster eingerahmt. Ideal zum Baden mit Kindern, da das Meer hier sehr flach abfällt. Zwei der drei Strandbars waren noch geöffnet.

20 Alghero - Maria PiaSchnell ging es in das 22° warme Meerwasser, beim heraus gehen merkte man doch den kühlen Wind aus Norden. Auch die Bewölkung nahm zu und die Sonne verschwand fast hinter dieser Bewölkung. Wir entschieden uns daher diesen Strand zu verlassen und in Richtung Norden nach Stintino zum La Pelosa Strand zufahren.

Die Fahrt von Alghero nach Stintino dauerte ca. 1 Std. Zunächst war die Strecke relativ flach und ohne viele Kurven, nach ca. 20 min. wurde es allerdings recht bergig und die vielen Kurven verlangten alle Konzentration. Was wird dann allerdings sahen entschädigte uns für diese Anfahrt. Wir sahen einen Traumstrand mit türkisblauem Wasser, weißem Sand und einem wunderbaren Blick auf die vorgelagerten Inseln und Felsen.

Alghero (106)Ein relativ kleiner Strand und längst kein Geheimtipp mehr. Ich vermute, dass er im Sommer total überlaufen ist. Wir können uns jedenfalls in Ruhe unser Plätzchen aussuchen und genossen einen wunderschönen Montagnachmittag bei Baden und Sonnenschein. Allerdings gab es keinen Sonnenschirm- und Liegenverleihen mehr. Das Parken oberhalb des Strandes war um diese Jahreszeit aber kostenfrei. In der kleinen Bar genossen wir warme Paninis und ein Schlückchen gut gekühlten sardischen Wein. Gegen 17:00 Uhr ging es dann wieder in Richtung Alghero.

Alghero (116)01

Beim anschließenden duschen merkt man doch, dass  wie viel Sand am Körper und in den Haaren kleben. Nach dem ausgiebigen reinigen wird sich Stadtfein gemacht.

Sabrina hat für diesen Abend das Restaurant Al Tuguri in der Altstadt von Alghero ausgesucht. Laut Internetauftritt bietet das Restaurant eine typisch sardische Küche an. Auch die überwiegend positiven Erfahrungsberichte in verschiedenen macht doch Hoffnung auf einen schönen Abend mit einer interessanten Küche.

 01 Al Tuguri

Die Kritik vor ab. Wir waren enttäuscht, von einer typisch sardischen Küche war nicht viel zu spüren. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht.

Das Restaurant liegt in einem alten Gebäude im historischen Zentrum der Stadt. Das Restaurant ist auf mehreren Ebenen angeordnet. In dem Erdgeschoss ist ein geräumiger Empfangsraum mit Sofas und einem großen zentralen Kamin vorhanden. Eine steile Steintreppe führt zu dem eigentlichen Restaurant mit ca.24 Sitzplätzen und der offenen Küche. Von hier aus führt eine Holztreppe im Obergeschoss mit weiteren Sitzplätzen. Wir konnten im 1. Obergeschoss Platz nehmen und hatten direkten Blick in die Küche.

Nachdem der sehr unterkühlt wirkenden Service uns die Speisekarte gereicht hatte, begann für uns die Diskussion. Wir entschieden, dass wir die drei verschiedenen Menüs ausprobieren wollten. Die Kinder bestellten Pasta mit Tomaten.

Das Fischmenü wird ebenso wie das sardische Menü für 40 € und das vegetarische Menü für 36 € angeboten. Es wurden jeweils vier Gänge pro Menü serviert.

 Dirk, sowie ich selbst  entschieden uns für „The Menü of de the Territory“ das wie folgt serviert wurde.

Carpaccio

Pasta

Lammkoteletts

Dessert

Irmtraud nahm das Fischmenü und Sabrina das vegetarische Menü. Beide waren sehr unzufrieden mit den servierten Speisen.

Kalbscarpaccio:

03 Al TuguriAuf dem Teller lagen eiskalte dünne Scheiben vom Kalb. Dadrauf lag eine undefinierbare (Ruccola?) Masse die mit drei Scheiben Wildschwein Schinken abgedeckt war. Die Vinaigrette leider sehr wässrig. Die Frage die ich mir gestellt habe, was war dabei sardisch. Bekomme ich in jeder Pizzeria in Deutschland bedeutend besser serviert.

Pasta

04 Al Tuguri

Der beste Gang des Abends. Die Pasta al dente serviert. Dazu knackig frische Tomaten und geräucherten Ricotta. Auch bei diesem Gang wieder klein gehackte Rucola die nach nichts schmeckte.

Lammkoteletts

05 Al TuguriSardisches Brot, vier Stück Lammkoteletts dazu ein kleines Stückchen gebratene Zucchini. Gott sei Dank waren die Koteletts gut gewürzt und auf den Punkt gegart.

Dessert

06 Al TuguriDer absolute Höhepunkt der Belanglosigkeiten in diesem Menü war das Stück Mürbeteig mit Sahne.

Dazu sadischen Wein:

07 Al Tuguri P1070654

Speisekarte

Besucht am 14.10.2013 (abends)

Sardinien 2013 Teil 1

Mein erster Bericht über unseren Aufenthalt in Alghero -Sardinien.

Im Sommer hatte der Familienrat (zwei Enkel, Schwiegersohn, Tochter, Oma und Opa) getagt und man war übereingekommen, in den Herbstferien eine gemeinsame Reise in den Süden anzutreten. Mein Vorschlag die Insel Mallorca zu besuchen, wurde leider mit eins zu fünf Stimmen abgelehnt. Man entschied sich letztendlich für die Insel Sardinien. Reisezeitraum war vom 13. bis 20. Oktober 2013. Dirk bekam den Auftrag die Flüge und die Villen zu buchen. Ausgesucht hat er letztendlich die Anlage Vista Blu in Alghero sowie die Flüge ab Memmingen mit Ryanair.

01 RyanairDer Abflug in Memmingen erfolgte am 13. Oktober um 12:10 Uhr. Dies bedeutete für uns ca. 4 h Anfahrt. Daher war am 13. Oktober um 5:00 Uhr für uns die Nacht vorbei und um 6:00 Uhr ging die Fahrt los. Kurz nach 10:00 Uhr waren wir in Memmingen und die Suche nach einem Parkplatz begann. Bedingt durch Bauarbeiten konnte ich erst nach  einer Ehrenrunde einem geeigneten Parkplatz finden. Es hieß also die Koffer aus dem Auto auspacken und die 500 m zum Flughafengebäude zu gehen. Auch die anderen vier waren rechtzeitig eingetroffen, so dass wir gemeinsam unser Gepäck abgeben konnten. Wir nutzten die Restzeit für einen gepflegten Cappuccino zur Einstimmung auf unser Urlaubsziel.

03 FlugNach einem ruhigen Flug erreichten wir gegen 14:00 Uhr den Flughafen in Alghero. Wetter vom feinsten erwartete uns. Temperaturen um 23° mit leicht bewölktem Himmel. Schnell hatten wir unsere Koffer eingesammelt und los ging es zum Autovermieter. Für die italienischen Verkehrsverhältnisse hatten wir einen Lancia Typ Ypsilon gebucht.

Bevor es in die Anlage ging mussten Ricarda und  Sky allerdings erst einmal an den Strand und in das noch 22° warme Wasser springen. Zum Einkaufen ging es in den nächstgelegenen Supermarkt und es wurde das notwendigste für die nächsten Tage eingepackt.

Danach ging es in die ca. 2 km von der Innenstadt entfernt gelegene Anlage. Es folgte eine unkomplizierte Anmeldung, danach ging es in die beiden Villen, die Koffer auspacken, kurze Hose bzw. Sommerkleid anziehen und ab ging es in Richtung Erholung.

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Die Anlage Vista Blu Resort befindet sich 2 km von Alghero entfernt(Nord- Ost Sardinien), in einer Panorama -Position an den Hängen des Monte Carru. Die Anlage ist aus Villen zusammengesetzt die rund um einen Pool liegen und von Garten und der Mediterranen Macchia umgeben sind.

P1070729Allerdings sind nicht alle Häuser in der Anlage bewohnbar. Der Rest wurde wohl als Anlageobjekt gebaut und wurde nie ganz fertiggestellt, bzw. verkauft. Die Gartenanlagen dieser Häuser sehen recht verwildert aus.

Die Villen des Vista Blu Resort sind zweckmäßig eingerichtet und verfügen über einen privaten Garten, Barbecue, Veranda mit Tisch und Stühle, Terrasse mit Sonnenliegen und Tisch sowie einen Privatparkplatz. Jede Villa verfügt außerdem über eine Klimaanlage / Heizung, TV. Die Küche ist mit Geschirr für 4 Personen ausgestattet, allerdings gab es keine Geschirrtücher und keine Kaffeemaschine. Vorhanden sind Waschmaschine, Herd, Toaster, Haartrockner, Bügelbrett und Bügeleisen. Die Bettwäsche und Handtücher waren im Preis nicht enthalten und mussten dazu gekauft werden. (90 €)

Unsere Villen (je ca. 100 qm) waren wie folgt ausgestattet. Wohnzimmer mit doppelten Schlafcouch, Kochecke, Doppelzimmer mit Ehebett, ein weiteres Zimmer mit zwei Betten, zwei Bäder eins mit Dusche und eins mit Badewanne.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, meldete sich der Hunger. Nach fast 12 Std. ohne Nahrungsaufnahme auch kein Wunder. Ricarda und Sky verlangten nach einer Pizza. Also alle in die Autos und ab nach Alghero. Hier hatte Sabrina die OK Pizza ausgesucht.

Nach dem Essen schlenderten wir noch ein bisschen durch die Straßen. Entspannt und am Ende doch etwas müde machten wir uns auf den Rückweg zu unserer Anlage.

OK Pizza- Alghero

05 OK PizzaEine wirklich empfehlenswerte Pizzeria.  Etwas außerhalb der Altstadt gelegen, dennoch gut zu Fuß vom zentrale Parkplatz zu erreichen. Netter zuvorkommender Service. Auf der Karte stehen nur Pizzen mit sehr günstigen Preisen. Die Einrichtung ist sehr einfach gehalten. An diesem Sonntagabend waren fast nur Einheimische in der Pizzeria.

02 OK Pizza

Meine Pizza (Meeresfrüchte) war am Rand sehr kross,  unten knusprig  und innen weich.

03 OK Pizza

Als Dessert eine Zitronentarte mit Pinienkernen. Dazu einen  sardischen Weisswein.  Zum Abschluss noch einen Espresso und ein Gläschen Grappa aufs Haus.

Ok Pizza

S. Satta 102-104

07041 Alghero, Sardinien, Italien

Tel. 079-982736

Speisekarte

Besucht am 13.10.2013 (abends)