30 Jahre Partnerschaft

Rede von Wilfried Albrecht, Vorsitzender des Arbeitskreises Vire, anlässlich des 30. Geburtstags der Städtepartnerschaft Vire – Baunatal(10.05.2013)

P1060717

Meine Damen und Herren,

liebe Freunde aus Vire und Baunatal.

Ein Wochenende nach Paris, Besichtigung des Eifelturms, eine Fahrt auf der Seine, danach ein Essen in einem guten Restaurant. Vielleicht auch nur ein Baguette mit Ginette und Babette.

Vielleicht auch ein Urlaub in der Provence  oder eine Bootsfahrt auf dem Canal du Midi. Oder es geht in den Norden in die Normandie mit ihren Kreidefelsen, eine Besichtigung des Städtchens Honfleur und die Besichtigung der Landungsstrände. Natürlich darf auch eine Besichtigung von  Mont-Saint-Michel nicht fehlen.

Betrachten wir aber auch die französische Seite. Eine Fahrt nach Berlin, eine Stadt die heute nicht mehr geteilt ist. Vielleicht auch die besondere Atmosphäre des Oktoberfestes in München genießen und erleben.

All dies sind heute 68 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges für uns fast zur Selbstverständlichkeit geworden.

Völlig anders dagegen das Verhältnis beider Völker beider Völker in den letzten Jahrhunderten.

Es ist daher ein besonderer Verdienst der beiden alten Männer Charles de Gaulle und Konrad Adenauer die diesen Vertrag ausgearbeitet und am 22. Januar 1963 unterschrieben haben.

Versöhnung, Jugend, Europa und Solidarität beschreiben im Wesentlichen die Grundzüge des deutsch französischen Vertrages. Es gab Zeiten da war man Rivale, Gegner  ja sogar so genannte Erbfeinde. Die beiden Weltkriege waren Tiefpunkte der Beziehung beider Völker. Besonders die Verbrechen der Nazi Herrschaft müssen immer in Erinnerung bleiben.

Botschaft dieses Vertrages ist, aus Feindschaft kann tiefe Freundschaft entstehen. Mehr als 85 %  der Bevölkerung in beiden Ländern haben ein gutes, ja ein sehr gutes Bild des jeweilig anderen Landes.

Zu den Grundlagen dieses guten Ergebnisses gehören zweifelsfrei auch die über 2000 bestehenden Städtepartnerschaften. Bereits acht Jahre vor dem Abschluss des Vertrages entstanden die ersten deutsch-französischen Partnerschaften. Besonders Dörfer und Städte in der Nähe der Grenzen beschlossen diese Partnerschaften.

Bei den Vorbereitungen auf den heutigen Tag habe ich  meine vielfältigen Unterlagen über die Städtepartnerschaft Vire – Baunatal durchforstet. Dabei bin ich auf nachfolgenden Beschluss gestoßen. Interessant, dieser Beschluss wurde exakt vor 30 Jahren am 10. Mai 1983 gefasst.

Ich zitiere:  Der Magistrat der Stadt Baunatal hat in seiner Sitzung am 10. Mai 1983 folgenden Beschluss gefasst:

Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, nachstehenden Beschluss zu fassen:

„Zur Förderung der freundschaftlichen Beziehungen und im Bestreben, das Zusammenleben der Menschen in Frieden und Freiheit zu sichern, ist mit der französischen Stadt Vire/Normandie eine  Städtepartnerschaft zu begründen.  Verbunden ist damit der Wunsch, dass die Bürger beider Städte, und insbesondere die Jugend, durch enge freundschaftliche Kontakte dazu beitragen mögen, das gegenseitige Verständnis unter Beachtung der Lebensformen beider Völker, zu vertiefen.

Am 16. Oktober 1983 war es dann so weit. Hier im Hochzeitsaal der Stadt Vire  wurden die Partnerschaftsurkunden unterschrieben.

Viele Frauen und Männer beider Städte haben sich um die Partnerschaft verdient gemacht. Ich möchte aber heute ins besonders zwei Männer hervorheben, ohne die diese Partnerschaft in dieser Form wahrscheinlich nicht das  Licht der Welt erblickt hätte.

Da ist auf der Seite der Stadt Vire der ehemalige Bürgermeister Olivier Stirn und auf seitens der Stadt Baunatal unser ehemalige Bürgermeister Heinz Grenacher. Ihnen gilt auch heute noch unser Dank und Anerkennung für diesen mutigen Schritt. Dank gilt auch den beiden Nachfolgern Jean Yves Cousin und Manfred Schaub.

Lassen Sie mich aus der Rede von Heinz Grenacher am 16. Oktober 1983 zitieren.

Wir sind überwältigt von der herzlichen Aufnahme und der Gastfreundschaft, die Sie uns entgegenbringen. Wir sind beeindruckt von der Atmosphäre und der Schönheit dieser Stadt wie auch von der Offenheit der Menschen, die hier leben. ………

Dem gilt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Die Gastfreundschaft, die herzliche Aufnahme und die Offenheit der Menschen in Vire sind heute noch genauso wie vor 30 Jahren vorhanden.

Aus der Rede von Olivier Stirn lassen Sie mich bitte folgende Sätze zitieren.

Es gibt in Frankreich 1200 Städte die verschwistert sind zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Die unsere zeichnet sich danach aus, dass alle Vorbereitungen und Begegnungen sehr herzlich waren, Es geschah nicht nur mit Vernunft, vielmehr aus großer Überzeugung, darum wird diese Partnerschaft ein großer Erfolg.

Natürlich gab es in diesen 30 Jahren auch Tiefpunkte in unsere Partnerschafft. Diese Tiefpunkte gibt es wahrscheinlich in allen Beziehungen. Wir haben es aber geschafft diese Tiefpunkte zu überwinden und können mit Stolz feststellen, diese Städtepartnerschaft ist ein großer Erfolg.

Lassen Sie mich einige Punkte dieses Erfolges aufzählen.

Da ist erstens die Schulpartnerschaft die seit 30 Jahren funktioniert. Bereits im Oktober 1983 fand  der erste Schüleraustausch statt. Dieser Austausch funktioniert auch deshalb, weil es engagierte Lehrerrinnen und Lehrer gab und gibt, die diese zusätzliche Arbeit auf sich nehmen und damit Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben, das jeweilige andere Land kennen zu lernen. Mein besonderer Dank gilt daher allen Lehrerrinnen und Lehrern die sich an diesem Schüleraustausch beteiligt haben und beteiligen.

Da ist zweitens der jeweilige Austausch im Bereich der Jugendzentren. Bereits am Anfang unserer Partnerschaft gab es diese Besuche, in den neunziger Jahren schliefen  diese Besucher leider teilweise ein, umso erfreulicher aber ist es aber, dass seit einigen Jahren diese Jugendpartnerschaft wieder auf gesunden Füßen steht. Geholfen haben wahrscheinlich gerade in diesem Bereich die Arbeiten im Rahmen des Europäischen Jahres.

Von Baunatals Seite möchte ich in diesem Zusammenhang unsere jetzige Dolmetscherin Amelie Dieckhoff sowie natürlich Dennis Vandrey nennen. Dieser hat nicht nur hier gearbeitet sondern letztendlich auch seine große Liebe gefunden, lebt ja mittlerweile in der Normandie und arbeitet im Partnerschaftskomitee Vire als stellvertretender Vorsitzender mit. Für die Stadt Vire war Danny Leplanois in Baunatal. Ich denke da, lieber Dannny, gern an unseren gemeinsam Kochabend zurück.

Da sind  drittens die jeweiligen Besuche im Bereich Musik und Sport. Im Bereich Musik gab es ja besonders in den 1980er und neunziger Jahren die jeweiligen Besuche des Männerchores Baunatal in Vire sowie die Gegenbesuche des Akkordeon Orchesters aus Vire in Baunatal. Diese gegenseitigen Besuche sind leider eingeschlafen. Dies hat auch viel damit zu tun, dass die beiden Akteure der jeweiligen Vereine entweder nicht mehr unter uns sind oder nicht mehr in Vire  leben. Da ist es auf der einen Seite Baunatals der leider viel zu früh verstorbene Hans-Dieter Thier, vielen als Monsieur „No Problem“ bekannt und auf der anderen Seite der nicht mehr in Vire lebende ehemalige Chef des Orchesters Gerard Lepage.

Mehrmals in Vire  war der Musikzug des KSV Baunatals und die Stadtmusik Vire hat Baunatal mehrmals besucht.

Die Musikfreundschaft hält seit einigen Jahren der Musikzug des GSV Eintracht Baunatal, unter der Leitung des Vorsitzenden Rainer Heine  sowie des Chefdirigenten Peter Cloos, hoch.

Auch seitens der Stadt Vire ist es die Musikgruppe Bagad, die mit ihrer keltischen Musik auch die Baunataler bei den letzten Stadtfesten begeistern konnte.

Hier mein Dank an beide Musikgruppen.

Im Bereich Sport gibt es leider zurzeit einen kleinen Durchhänger. Wir konnten trotz intensiver Suche leider keine Sportlerinnen und Sportler bewegen diesmal mit nach Vire zukommen. Auch hier müssen persönliche Beziehungen wieder aufgebaut werden.

Da ist viertens der Besuch der Wirtschaftsgemeinschaft Baunatals  bei der Andouille Messe in Vire. Seit 1993 wird diese Messe von uns besucht. Ein besonderer Höhepunkt wird es im November diesem Jahr geben.  De Stadt Baunatal und die GrimmRegion Nordhessen werden als Partnerschaftsregion während der Messe die Stadt und die Region vorstellen. Ich persönlich freue mich bereits jetzt auf diesen besonderen Höhepunkt unserer Partnerschaft.

Der letzte Besucher einer Wirtschaftsdelegation aus Vire bei einer Wirtschaftsmesse in Baunatal fand letztmalig im Jahre 2003 statt. Ich hoffe dass trotz allen  wirtschaftlicher Schwierigkeiten in den nächsten Jahren wieder einmal Betriebe aus Vire  in Baunatal auftreten können.

Da sind fünftens natürlich die jährlichen offiziellen Besuche in unseren jeweiligen Partnerstädten. Hier sind seit drei Jahrzehnten persönliche Freundschaften entstanden. Wer alle Fahrten mitgemacht hat, hat jeweils 15mal die jeweilige Partnerstadt besucht. Mein Dank gilt daher an alle Familien die diese besondere Art der Freundschaft hegen und pflegen.

Lassen Sie mich bitte stellvertretend für diese Familien die bereits seit 1983 diese Freundschaften pflegen jeweils zwei Familien nennen.

Familie Neusel  mit der Familie Legoupil  sowie Familie Peter und Familie Briquet.

Lassen Sie mich zum Schluss meiner Ausführung ein ganz persönliches Fazit ziehen. Ich hatte das Glück bei der ersten Fahrt 1983 nach Vire mit dabei sein zu dürfen und wir mit Ginette und André Freunde fürs Leben gefunden haben. Ich habe meine unzähligen Fahrten in die Normandie und in die Stadt Vire zum Schluss nicht mehr gezählt. Ich vermute einmal es sind so ca. 80-85 Fahrten die ich mit Bus und Auto durchgeführt habe. Eine Fahrt möchte ich besonders hervor stellen. Das sind die 1100 km von Baunatal nach Vire mit dem Rennrad, die knapp 30 Sportbegeisterte aus Baunatal im Jahre 2008 gefahren sind. Diese besondere Fahrt werden wir, so sehe ich es lieber Manfred, bestimmt nicht vergessen. Ein neuer Höhepunkt wird es bestimmt Ende August diesen Jahres gebenn, wenn wir dann von Vire nach Baunatal radeln, aber das ist Zukunft.

Für die Zukunft hoffe ich, dass die Städtepartnerschaft zwischen unseren beiden Städten weiterhin bestehen bleibt und sich auch weiterhin gut entwickeln wird. Hier ist besonders die Jugend aufgerufen das begonnene fortzufahren. Ich rufe alle Jugendlichen beider Städte auf, führt bitte in euren Interesse diese Partnerschaft weiter.

Ich persönlich werde Ende des Jahres als Vorsitzender des Baunataler Partnerschaftskomitees zurücktreten. Ich begleite diese Partnerschaft seit 1983, war seit 1986 stellvertretender Partnerschaftsvorsitzender und seit 1991 Vorsitzender der Partnerschaft mit der Stadt Vire. Ich bin der Auffassung, dass es Zeit ist für Veränderungen, für neue Ideen und die 30 -jährige Partnerschaft ist der richtige Zeitpunkt diesen Schritt zu machen. Ich werde natürlich weiterhin in der Partnerschaft tätig sein, sie sehen, Sie werden mich nicht los.

Ich hoffe, dass mein Nachfolger bzw. Nachfolgerin, noch ist nicht gewählt, mit genauso Herzblut an die Sache herangeht wich ich. Ich bin davon überzeugt.

Mein ganz besonderer Dank gilt meinen Freunden Ginette und André ohne die ich diese vielen Fahrten bestimmt nicht unternommen hätte. Dieser Dank liebe Ginette, lieber André kommt natürlich auch von Irmtraud.

Für die vielen wunderbaren Jahre sage ich schlicht „Merci“.

Zum Schluss ein Satz von meinem Freund André aus dem Jahre 1983::  Vergeben ja, vergessen nein.

Es lebe die deutsch-französische Freundschaft und es lebe die Freundschaft der beiden Städte Baunatal und Vire. Es lebe die Vereinigten Staaten von Europa.

Calvados 1965

Zum Abschluss eines privaten  Mittags Essen am 11.05.2013 in Vire.
Calvados Jahrgang 1965

P1060787

und der „fingerhut“ war so GROSS

P1060789

Ivan Vautier – Caen

01 Restaurant

Hotel und Restaurant Ivan Vautier in Caen 08.05.2013

Nach einer fast achtstündigen Autofahrt über die regennassen Autobahnen von Deutschland, Belgien und Frankreich kommen wir gegen 18:00 Uhr im Hotelrestaurant Ivan Vautier in Caen an. Wir nehmen unser Gepäck auf  und gehen voll bepackt zur Rezeption. Hier müssen wir leider eine böse Überraschung erleben. Das Hotel ist voll belegt. Unsere Reservierung über das Internet hat anscheinend nicht funktioniert. Wer nun Schuld daran trägt, ob wir oder das Hotel, lassen wir einmal offen. Die nette Dame an der Rezeption rettet allerdings die Situation und besorgt uns in der Nähe des Restaurants ein Hotelzimmer.

Also wird alles wieder eingepackt und wir fahren zum ca. 3 km entfernten Hotel. Nach einer achtstündigen Autofahrt ist eine Dusche hoch will kommend. Anschließend geht es  mit einem Taxi wieder zurück zum Restaurant.

 13  Der Salon

Wir werden in den Salon geführt und erhalten zu unserer Überraschung ein Glas Champagner kredenzt. Eine kleine Aufmerksamkeit des Hotels für die Unannehmlichkeiten der Reservierung. Dazu gibt es drei kleine Amuse Bouchers.

02 Amuse Bouche

Amuse-Bouche : Macaron mit Camembert – Schinkencracker – gefülltes Nori Blatt, dazu ein Glas Champagner. Nichts Besonderes also. In Deutschland werden bereits in den  * Sternerestaurants diese kleinen Aufmerksamkeiten mit viel mehr Aufwand hergestellt und serviert.

03 Speiseraum

Anschließend werden wir in den Speisesaal geführt. Der lang gestreckter schmaler Raum ist bei der Einrichtung in grau und Brauntönen gehalten, die Wände dagegen haben einen kräftigen Rotton.

Bereits im Salon hatten wir uns für das Hummermenü entschieden, so dass wir uns nur noch um die Weinfrage kümmern mussten.

Wir entscheiden uns für eine ½ Flasche Meursault Blagny 2008 sowie ½ Flasche Beaune L. Latour 2007.

04 Hummer und Foie gras

1.Gang: Hummer Tatar mit Gänseleber Ravioli und Trüffel

05 Hummer und Spargel

2. Gang: Die Hummerscheren mit grünen Spargel, Wildkräuter und Parmesan

06 Hummer und Kartoffel

3. Gang: Hummer mit Kartoffelterrine, Hummersauce mit Ingwer abgeschmeckt, Blutwurst  zwischen zwei dünnen Brotscheiben.

07 Hummer und Taube

4. Gang: Hummer mit Taube und Artischocke

08 Apfel und Sorbet

5. Gang: Kleine Äpfel a la Tatin mit einem Creme-Calvados Eis

10 Die Küche

Die Küche

09 Der Koch

Der Chef Ivan Vautier  am „Pass“

11 Der Abschluss

Zum Abschluss im Département Calvados natürlich ein Calvados. Diesmal ein Camut Prestige.

12 Hotel und Restaurant

Fazit: Angenehme und entspannte Atmosphäre, flotter und unaufgeregter Service. Enttäuscht waren wir vom Dessert, schmeckte wohl sehr gut aber doch für ein * Sternehaus sehr einfach. Auch die Verbindung Hummer- Blutwurst war nicht einleuchtend.

Ivan Vautier

3 Avenue Henry Chéron 

14000 Caen, Frankreich

+33 2 31 73 32 71

info@ivanvautier.com

http://www.ivanvautier.com

Besucht am 08.05.2013 (abendes)

Speisekarte siehe hier

Fiester Hannes – Burbach Holzhausen

01 Gaststube Fiester Hannes

Michael Debus gehörte in den 1990 er Jahren zu den hoch dekorierten Köchen Deutschlands. Ausgezeichnet war er mit zwei Sternen im Michelin und 17 Punkte im GM. Wir selbst waren 1995 im „L’Ecole“ und konnten seine Gourmetküche genießen. Hier die Speisekarte aus dem Jahre 1995.  2001 schloss er seine „L’Ecole“ in Bad Laasphe-. Hesselbach und ging zunächst nach Siegen.

Seit 2006 hat er zusammen mit seiner Partnerin Karoline Steinhoff das Restaurant- Hotel „Fiester Hannes“ in Burbach Holzhausen übernommen.Mit viel Einfühlungsvermögen, architektonischen und technischen Können und wahrscheinlich auch mit viel Geld wurde aus dem fast 300 jährigen Fachwerk Ensemble ein wahres Schmuckstück für die Gastronomie.

Im Restaurant, mit ca. 50 Sitzplätzen auf mehreren Etagen, wird eine verfeinerte Regionalküche angeboten. Bei schönem Wetter kann auch auf einer Terrasse gespeist werden. Das benachbarte Hotel umfasst sieben individuell gestaltete Zimmer.

02 Starter Fiester Hannes

Zum Auftakt gab es Lachstatar, Oliventapenade, Bärlauchcreme und Butter sowie zwei verschiedene Sorten Brot. Hier ist auch die einzige Kritik des Abends zu vermerken. Die Butter viel zu fest und das Brot zu trocken. Als Aperitif gab es einen fruchtigen, alkoholfreien Cocktail.

03 Oktopus Carpaccio

 Als Amuse Bouche ein Carpaccio vom Oktopus mit Jakobsmuschel.

 04 Salzwassergarnele Fiester Hannes

Große Seewassergarnele mit Knoblauch im geeisten Minestronesud und Gurkensalsa.

 05 Perlhuhnravioli Fiester Hannes

Perlhuhnravioli auf getrüffelten Schwarzwurzeln

 06 Saibling Fiester Hannes

Saibling mit Spargel und Bärlauchsauce

 07 Passionsfruchtsorbet Fiester Hannes

Passionfruchtsorbet mit Champagner

 08 Wildhasenrücken Fiester Hannes

Wildhasenrücken auf Wirsing mit Waldpilzen und Dauphinkartoffel

 09 Dessertteller Fiester Hannes

Dessertteller „Fiester Hannes“

Weinbegleitung

0,37 l Weißer Burgunder & Chardonnay von Johner

¼ l Spätburgunder von Heger

10 Restaurant Fiester Hannes

Besucht am 30.04.2013 (abends)

Michael Debus hat das Haus verlassen!!!  Siehe https://www.fiesterhannes.de/

Jardin – Bistro Alcudia

01 Jardin Eingang

Das Sternerestaurant von Macarena de Castro hat nur am Wochenende geöffnet (Freitag-Sonntag). Das Bistro Jardin dagegen jeden Tag (außer Montag). In der Vorsaison allerdings nur mittags. Man sollte sich die Öffnungszeiten also vorher genau ansehen.

Im Garten oder im überdachten Pavillon sitzt man an blanken Holztischen auf Korbstühlen recht bequem.

Angeboten wird eine mediterrane Küche zu erschwinglichen Preisen. Neben den a la Carte Gerichten wird noch ein Tagesmenü für sagenhafte 10 € sowie ein abendliches Drei-Gänge-Bistro-Menü für 25 Euro angeboten.

Der „Jungmännerservice“ arbeitete ruhig und unaufgeregt. Gesprochen wurde natürlich spanisch, englisch und französisch, allerdings kein deutsch.

Aus der Karte wählte ich mir ein drei Gang Menü aus.

 03 Jardin Brot

Vorab wurde selbstgebackenes Brotes, hausgemachte Aioli sowie Oliven serviert. Das Brot schmeckte ausgezeichnet.

04 Jardin Kabeljau

1.     Gang: Kabeljaukuchen, mit Tomaten, Brunnenkresse und schwarzen Oliven

05 Jardin Tintenfisch

2.     Gang: Tintenfisch mit Zuckerschoten, Zitrus Reduktion und Kartoffelpüree

06 Jardin Dessert

3.     „Gin Mare“ Rosmarin und Basilikum Bisquit und Thymianeis.

02 Jardin Innnenhof

07 Jardin

Besucht am 16.04.2013 (mittags)

Restaurante es Raco d’ es Teix – Deiá – 2013 –

P1060439

Frühling – Mallorca – Radtraining. Diese drei Begriffe gehören seit einigen Jahren zusammen. Dazu gehört auch seit Jahren ein Abstecher zu Josef Sauerschell.

Im romantische Dorf Deiá haben sich Josef Sauerschell und seine Ehefrau Leonor Payeras mit dem „Restaurante es Raco d’ es Teix“ ein kleines Refugium geschaffen.

Das 1-Sterne-Restaurant mit sehr viel Ambiente und einem wunderbaren Blick auf die Sierra de Tramuntana liegt oberhalb der Hauptstraße von Deiá. Vier Parkplätze sind vor dem Haus vorhanden. Allerdings ist es nicht leicht hier wieder auszuparken. Es ist alles sehr eng und steil.

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde auf der Terrasse ein Viergangmenü genossen. Relativ schnell standen Brot und Butter auf dem Tisch, dazu gab es drei Kleinigkeiten als Starter.

P1060423

Blick von der Terrasse in das Restaurant

P1060424

1. Terrine vom Hummer

2. Terrine vom Schwein

3. Mousse vom wilden Spargel.

Dazu gab es einen erfrischenden alkoholfreien Aperitif

P1060426

Amuse Bouche: Gemüsesuppe mit Curry und Kaninchen in einer Tasse serviert sowie Rucolacreme mit Scampis.

P1060428

1.Gang: Wachtel mit Frühlingsgemüse

P1060430

2. Gang: Raviolis von Hummer in Currysauce mit Koriander

P1060431

Zitronensorbet

P1060433

3.     Gang: Variationen vom Lamm

P1060435

4.Gang:  Schokoladengateaux mit Rhabarber und Erdbeeren

P1060436

P1060421

Blick von der Terrasse

Zum Abschluss gab es dann noch Espresso und verführerische kleine Süßigkeiten. Es war wieder ein erholsamer Tag im romantischen Deiá bei Josef Sauerschell.

Obwohl man von einer klassischen Küche sprechen kann, sind die Gerichte in ihren Ausführungen doch moderner und noch leichter geworden.

Der Stern im Michelin ist wohl verdient.

Besucht am 11.04.2013 (mittags)

Dreimal Spargel

Gebratene  Spargelspitzen, velorenes Ei, Wildkräuter

Gebratener Spargel

Spargelsuppe

Spargelsuppe mit Kräutern

Spargel mit Wiener Schnitzel

P1060534

Ein Teller Wildkräuter

Ein Teller Wildkräuter

Wilde Rauke, Senfrauke, Bärlauch, Giersch, Brennnessel, Lungenkraut, Schlüsselblume und Olivenöl.

Fertig ist ein schnelles und gesundes Abendessen.

Ravioli

Hier herrschte ja einige Tage Ruhe. Grund ist hier zu suchen.

Zum Auftakt: Lachs Ravioli auf einer Wildkräuter- Sahne -Sauce.

P1060529

Teig:

Auf 125 gr. doppelt gemahlenes Hartweizengrieß-Mehl

ein Ei,

etwas Salz und Olivenöl.

Daraus einen Teig kneten und für ca. 1 Std. in den Kühlschrank legen. Anschließend portionsweise  durch eine Nudelmaschine drehen.

Mit der Lachsfüllung belegen und mit einer zweiten Lage abdecken, gut andrücken und mit einem Ausstecher Raviolis formen.

Im Salzwasser für ca. 4 Min. garen, heraus nehmen, abtropfen und auf der Sauce anrichten.

Füllung:

Frischen und geräucherten Lachs im Verhältnis 2/3 zu 1/3 sehr fein hacken, mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Sahne cremig rühren.

Sauce:

30 g Butter, 1 Frühlingszwiebel

150 ml Sahne, etwas  Weißwein und Gemüsebrühe

1 kleine gekochte Kartoffel

Frische gehackte Wildkräuter aus dem Garten

(Löwenzahn, Bärlauch, Gundermann, Schafgarbe,  Brennesel, Giersch)

Salz, Pfeffer

Butter im Topf zerlassen und darin die Frühlingszwiebel glasig andünsten.

Mit Weißwein und Brühe ablöschen, kurz einköcheln lassen. Die Kartoffel in die Sauce pressen und die Sahne hinzufügen. Für ca. 10 Minuten einreduzieren lassen.   Mit Salz und Pfeffer abschmecken, pürieren und durch ein Sieb geben. Die Kräuter unterrühren und anrichten.

Ostermontag

Zum Auftakt diesamal ein Gläschen Rum.

Rum

Jakobsmuscheln auf Erbsen und Möhren.

 

 

P1060391

Dreierlei vom Zicklein (Filet-Schulter-Haxe) mit Bohnen, Rosmarinkartoffeln (La Ratte), Thymiansauce

3x Zicklein

Käse aus Italien

Der Käseteller