Grüner Spargel, gebraten, mit Austernpilzen und Wildkräuter.

Genuss, Reisen und mehr
2. Wahlgang in unserer Partnerstadt Vire
Mit 56,36 % der Stimmen gewann François Hollande (PS) die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in unserer Partnerstadt Vire. Nicolas Sarkozy erhielt 43,64 % der Stimmen. In der ersten Runde erhielt François Hollande (PS) 32,46 % der Stimmen, Nicolas Sarkozy (UMP). 27,58 %
Zur Erinnerung, im Jahr 2007, erhielt die Kandidatin der PS Ségolène Royal 50,93 % und Nicolas Sarkozy 49,07 %.
Hollande 3 562 St. = 56.36 %
Sarkozy 2 758 St. = 43.64 %
Wahlbeteiligung 80.07 %
Ungültige Stimmen 5,77 %

http://www.markthalle-kassel.de/
Neu in der Markthalle: Thomas Ernst und seine Pralinen Werkstatt
Mein Freund Altinok und sein Gemüsestand
Ebenfalls neu: Fisch und Meeresgetier

Bistro Busuito
Restaurant Facil Berlin 26.04.2012
Nach unserem Besuch im Restaurant Margaux war eigentlich das neue Zwei Sterne Restaurant „reinstoff“ angesagt. Aber wie schon so oft gesagt: Wer so spät kommt…… Drei Tage vor unserem Besuch in Berlin scheiterte der Versuch im „reinstoff“ noch ein Tisch für zwei Personen zu bekommen. Also hieß es um zu planen. Meine Wahl fiel schließlich auf das * Sternerestaurant Facil am Potsdamer Platz. Mein erster und letzter Besuch im Facil lag schon fast acht Jahre zurück.
Das Restaurant, gelegen im fünften Stock des „The Mandala“ Hotels, ist eine Oase der Ruhe im hektischen Berlin. Drei Seiten des Raumes sind verglast, ebenso das Dach. Mitten im Raum plätschert ein kleiner Brunnen vor sich hin. Die Tische haben untereinander einen entsprechenden Abstand, so dass man sich seinen Partner ungestört unterhalten kann.
Die Begrüßung an diesen Abend fiel relativ kurz und fast geschäftsmäßig aus. Nachdem wir Platz genommen hatten, kam natürlich die Frage nach einem Aperitif auf. Nach längerer Zeit, bestellten wir wieder einmal einen Sherry. Die Wahl fiel auf einen Fino, Fernando de Castilla. Ein feiner fruchtiger Sherry, aber wir hätten ihn etwas kühler gewünscht. Verschiedene Sorten Brot und Butter sowie Aufstriche standen relativ schnell auf dem Tisch.
Eins von drei Amuse Bouche
Aus dem Menüvorschlag wählten wir jeweils ein Vier Gänge Menü aus:
Sowie
1.Felsenoktopus
2. Kabeljau
3. Bisonfilet
4 .Dessert
Folgende Weine wurden für dieses Menü ausgewählt:
2009 Gotes 0.1 Portal de Priorat
2009 Halbstück Weißburgunder 0.1 Weingut Friedrich Becker
2004 Cuvée X 0,375 – Weingut Knisper.
Alle ausgesuchten Weine passten sehr gut zu dem einzelnen Gängen.
Zum Abschluss des Abends noch einen Espresso sowie eine Marille aus der Brennerei Leismüller.
Fazit: Alle Gericht fein abgestimmt und gewürzt, aber das Ah! Erlebnis wie am Abend vorher im Margaux stellte sich nicht ein.
Taube aus der Lausitz – Bete, Mohnöl und Holunder-Gaspacho
Felsenoktopus gegrillt – Artischoken und Tomatenmarmelade
Mütitz Lammrücken – Kraut und Rüben, Theobromajus
Dessert von Kalamansi und Schokolade
Süssigkeiten
Besucht am 26.04.2012 (abends)
Michael Hoffmann, „ Koch und Gärtner“ bietet in seinem Restaurant Margaux, Berlin, eine hoch interessante Küche mit einem breiten Spektrum an Produkten, Zubereitungsarten und Aromen an. Der Verbrauch von Fisch und Fleisch ist stark reduziert. Im Vordergrund stehen saisonalen und lokalen Produkte aus der eigenen Gärtnerei oder von befreundeten Produzenten. Um diesen eigenständigen Weg in der Spitzengastronomie zu bestehen, muss man auch persönlich voll hinter diesem Weg stehen. Bei meinem Besuch im Margaux konnten wir uns davon überzeugen, dass Hoffmann und seine Mannschaft diesen Schritt konsequent umsetzen und dabei einen sehr hohen Qualitätsstandart halten.
Obwohl wir zwei Tage vorher telefonisch reserviert hatten, gab es einige Irritationen. Man fand unsere Anmeldung einfach nicht. Sommelier Gesumino Pireddu löste souverän die Situation und leitete uns einfach zu einem freien Tisch.
Gesumino Pireddu, der in der legendären Aubergine in München den Service geleitetet hat, führte mit großer Erfahrung und Kenntnis durch den Abend. Perfekt auch die die jungen Damen im Service.
Mit Frau Hoffmann konnten wir während des Abend zweimal interessante Gespräche über die Ausrichtung der Küche in Richtung „Terroir Gemüse“ führen.
Zur Speisenkarte:
Menu 1: von Fisch, Bresse – Geflügel & Gemüse
8 Gänge für 180 € oder 6 Gänge für 140 €, eine Weinbegleitung für 105/85 €
Menu 2: Terroir Gemüse
8 Gänge für 160 € oder 7 Gänge für 135 €, die Weinbegleitung für 90/80 €
Dazu jeweils 3 kleine Häppchen zum Aperitif und 5 Häppchen zum Finale.
Wir entschieden uns für das Menü zwei und können sagen, dass wir die sonstigen Hauptprodukte (Fisch, Fleisch) nicht vermisst haben. Man vergisst sie glatt, weil Gerichte mit immer neue Reizen, Aromen und Texturen auf eine sehr überzeugende Weise serviert werden.
Ich möchte nicht auf jeden einzelnen Gang eingehen, da es ja keinen Vergleich zu unseren bisherigen Besuchen in Sternerestaurants gibt. Das Essigbrätlein in Nürnberg geht einen ähnlich Konsequenten anderen Schritt in der Sternegastronomie. Hier stehen aber die Gewürze im Vordergrund.
Wenn überhaupt Kritik, dann beim Gang mit Aubergine, Süßkartoffeln und Pak Choi. Die angeblich süße Aubergine, die ca. 4 Wochen Zubereitung benötigte, schmeckte weder süß noch sonst nach etwas. Ein hartes und ledriges Stück lag da auf dem Teller.
Zu den Getränken. Als Aperitif einen köstlich prickelnde Traubensaft. Diesmal verzichteten wir auf ein Weinmenue und tranken eine vorzüglichen Weisswein vom Weingut Keller, Rheinhessen.
Zum Abschluss habe ich noch ein interessantes Gespräch mit Gesumino Pireddu geführt. Thema waren die letzten 40 Jahre Essen und Trinken in Deutschland. Hierfür vielen Dank an Herrn Pireddu.

1. Amuse Bouche: Knäckebrotbaise, Molke, Kräuter& Blüten aus Wildsammlung
2. Amuse Bouche: Gemüsetapioka, Schwarzkümmel

3. Amuse Bouche: Bete, Meeretich, Senf, Kresse
Menü „Terroir Gemüse“

Sellerie, Radischen, Karotten – Gartenkräuter

Tobinambur, Schnittlauch, Trockenpflaume – Quitte, Limone

Berlitzer Spargel, Römischer Ampfer,Ingwer – Rhabarber, Kartoffel

Gemüse – Textur & Bouillon

„Ein Teller Spinat“ – Fette Henne, getrockneter Schnittlauch

Aubergine, Süßkartoffel, Rauch – Pak Choi, Schnittlauch, roter Rübenfond

Zitrone, Joghurt, Tee – Rauchmandeln
Final

Schokolade, Olivenöl, Rosa Pfeffer, Kakao, Curry, Essig-Marshmallows, Esterhazy, Cassis, Lebkuchen, Rote Bete

Grappa – der Abschluss
Besucht am 25.04.2012 (abends)
Speisekarte: http://speisekarten.wordpress.com/2012/05/03/restaurant-margaux-berlin/

Amuse Bouche – Kräutersüppchen
Salpicon vom Lachs mit Schwammerlsalz
Nespresso von Jacobsmuschel auf Foie Gras
Langostino Sauerrahmcreme mit orientalischen Gewürzen
Wachtelei auf japanischer Senfsauce mit Zitronenchili und Schalottenperlen
Wolfsbarsch auf Spinat und Polenta und Tomaten-Ingwer
Entenbrust mit Bakchoi auf Apfel-Heidelbeersauce
Früchte Sorbet
Mohr mit Schokosauce
Frankreich – Ergebniss 1. Wahlgang in unsere Partnerstadt Vire :
François Hollande (PS) : 32,46 %
Nicolas Sarkozy (UMP) : 27,58 %
…
Marine Le Pen (FN) : 13,92 %
François Bayrou (MoDem) : 10,19 %
Jean-Luc Mélenchon (Front de Gauche) : 9,52 %
Nicolas Dupont-Aignan (Debout la République) : 2,05 %
Eva Joly (EELV) : 1,63 %
Philippe Poutou (NPA) : 1,51 %
Nathalie Arthaud (Lutte Ouvrière) : 0,88 %
Jacques Cheminade (Solidarité et Progrès) : 0,28 %
Taux de participation : 79,66 %Mehr anzeigen
Las Cumbres- Gran Canaria
Avd. Tirajana 11, 35100 Playa del Ingles.
Das Restaurant hat sich auf Lammgerichte spezialisiert und hat seinen Standort im Erdgeschoss eines Appartementblocks in der Avda. de Tirajana
Wir haben das Restaurant in den letzten Jahren mehrmals besucht und können es uneingeschränkt empfehlen. Bei unserem letzten Besuch im April 2012 haben wir u.a. folgendes verspeist.

Jamon de bollota „Pata Negra“, Schinken von schwarzen Schweinen, hauchdünn aufgeschnitten.
Lomo de Bellota, Zartes Lendenstück („Lomo“) vom iberischen Schwein aus Eichelfütterung

Mollejitas Cordero, Lammbries in Sherrysauce, das Bries in Röschen zerteilt und gebraten

Cordero asado, Lammbraten mit Kartoffeln, sehr schönes mürbes Fleisch, mit einem interessanten Lammgeschmack.

Als Nachtisch Crema Catalana,
Neben den Fleischgerichten werden auch ca. 5-7 Fischgerichte angeboten. Die Preise wurden gegenüber Okt. 2010 leicht angehoben, sind aber immer noch akzeptabel.
Bei den Weinen kann man sich auf die Herren im Service verlassen.
Wir tranken u.a. einen sehr guten 2009 Pesquera, Ribera del Duro.
Besucht am 16.04.2012 (abends)

Kochabend am 30.03.2012 bei Slow Food Nordhessen.