Lammrücken mit Kartoffelpüree, Goldköpfchen. Kohlröschen oder auch Flower Sprouts, Rosmarinsauce auf Lammbasis.
Das Kartoffelpüree nicht mit Sahne und Butter sondern mit Olivenöl.
Für die Lammsauce das Rezept.
Für eine gute Sauce benötigt man gute Zutaten und viel Zeit.
1.Tag
Lammknochen und -fleisch (Parüren) fein hacken bzw. Schneiden. Beides in einer Pfanne in einem sehr heißem Ofen (250°) braun werden lassen. Anschließend in einen großen Kochtopf umfüllen. Das Fett abschütten.
In der Bratpfanne frisches Öl erhitzen, klein geschnittene Gemüse (Porree, Karotten, Sellerie) anbraten. Tomatenmark dazugeben und kurz mit garen. Gemüse mit Gewürzen (Rosmarin, Thymian, Pfeffer) in den Kochtopf mit den Lammknochen umfüllen und mit kaltem Wasser aufgießen. Noch besser mit selbst hergestellter Lammbrühe. Roh geriebene Kartoffeln dazugeben und zirka 21/2 Stunden leicht wallen lassen. Anschließend die Sauce durch ein feines Sieb passieren und abgekühlt in den Kühlschrank stellen.
2. Tag
Zwiebeln in ein kleines bisschen Butter anschwitzen. Mit Port- und Rotwein löschen, kochen und ein reduzieren. Anschließend mit der entfetteten Sauce aufgießen. Rosmarin dazugeben und erneut auf die gewünscht Konsistenz reduzieren. Erst jetzt wird gewürzt. Ein wenig Salz und eine Gewürzmischung von Vitus Winkler aus St. Veit im Pongau, Österreich. Diese habe ich mir von einem Aufenthalt in St. Veit mitgebracht. Natürlich kann man auch jede ander Gewürzmischung nehmen. Rosmarin entfernen und durch ein feines Sieb passieren. Zurück in den Topf und eiskalte Butter einschwenken
Eine kleine Auswahl von Gerichten aus dem Monat Januar 2023
Rumpsteak mit Kartoffelgratin und RosenkohlCarpaccio von bunten Beten.Panierter Portobello PilzRumpsteak mit frittierten Schwarzkohl.Geräucherte Entenbrust mit winterlichen Salat.Wolfsbarsch mit Tomatenragout und Sauce von der BrunnenkresseApfelpfannkuchen
Aus dem ehemaligen Slow Food Restaurant „Humburgs Eck“ wird die „Osteria reBelot“. Nach dem plötzlichen Tod von Tobias Papra vor zwei Jahren war das Lokal geschlossen. Jetzt hat Marco Belotti aus dem italienischen Brescia der Liebe wegen die Sonne Italiens mit der Kälte Nordhessen getauscht. Seit dem 7. Dez. 22 ist das Lokal unter dem Namen Osteria „Rebelot“ wieder geöffnet. Italienische Trift nordhessische Küche. Angesagt ist viel Bio und Regionales aus Nordhessen. Die Zubereitung trägt natürlich den Geschmack der italienischen Heimat.
Bei unserem ersten Besuch lief noch nicht alles nach Plan. Ich bin mir aber sicher, dass dies Kinderkrankheiten sind, und diese im Laufe der Zeit behoben werden können.
Der erste Gang oder Secondi Piatti „ Antipasto“ Imperiale war eine Reise durch das Land des Genusses. Für Zwei Personen gedacht, reichte die Platte für 4 Personen.
Danach „Tagliata de Menzetta“ mit einigen Problemen. Das Fleisch war medium rare bestellt, leider kam es aber fast durch an den Tisch. War allerdings noch recht saftig. Auch die Kartoffelscheiben hatten nur kurz die Pfanne gesehen. Wäre es der zweiten oder dritten Besuch gewesen, ich hätte den Teller zurückgegeben.
Auch die Weinkarte steckt noch in den Kinderschuhen. Allerdings konnte der Weißwein sowie der Rotwein gefallen, vor allen Dingen kam er mit der richtigen Trinktemperatur an den Tisch. Die Weine werden, soweit es mir bekannt ist, von da Cocca, Kassel geliefert. Bier und sonstige Getränke kommen von der Hütt-Brauerei in Baunatal.
Fazit: Ein netter Abend. Die Servicekraft war nicht auf den Mund gefallen und hat so manche Probleme sehr nett umschifft. Es war jedenfalls nicht der letzte Besuch.
Das Fleisch eingekauft im Bio Laden Weissenstein, Kassel. Karotten und Kartoffeln hatte ich noch im Lager.
Die Brust gewaschen und trocken getupft. Natürlich rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen. Auf der Hautseite langsam bräunen lassen, anschließend für zwei Minuten auf der Fleischseite. Gewürzt mit Salz, Pfeffer und Ras el Hanout . Im Ofen nachziehen lassen bis zu einer Kerntemperatur von 71°.
Die Karotten im Dampfgarer bei 100° und 5 Min. gegart, anschließend im Hähnchenfett scharf angebraten. Gewürzt mit Salz und einer Prise Zucker. Dazu ein klassisches Kartoffelpüree.