2015 Ein kulinarischer Jahresrückblick.

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Wo hat es uns gefallen. Eine kleine  Auswahl von vielen Restaurantbesuchen im Jahr 2015.

 April

05.04.2015 Restaurant „Unterm Walnussbaum“ 36355 Grebenhain

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Große Küche mitten im Vogelsberg? Ja, die gibt es. Fernab von Autobahnen und Bundesstraßen gibt es in der 160 Seelengemeinde Volkhartshain  eine Genussoase der Spitzenklasse lebendig, klein, eng, lärmig, ungezwungen, französisch.

https://alwisgenussreisen.com/2015/04/07/unterm-walnussbaum-grebenhain/

Mai

06.05.2015 Hotel-Restaurant „Auberge de la Source“. Barneville-la-Bertran, 5 km von Honfleur 

Eine sehr angenehme Adresse in der Normandie mit allerdings kleinen Schwächen. Bei den Menüs muss noch nachgebessert werden. Das Frühstück am anderen Morgen ließ keine Wünsche offen.

https://alwisgenussreisen.com/2015/05/15/normandie-fahrt-2015-erster-tag/

Juni

25.06.2015 Aumers la Vie – Nürnberg

Das Restaurant Aumers la Vie in Nürnberg kommt ohne Außenwerbung aus. Dies ist wahrscheinlich der Lage des Restaurants geschuldet. Am Ende der „Straße der Menschenrechte“ ist Werbung wahrscheinlich nicht erlaubt. Auf Laufkundschaft ist aber Andreas Aumer wahrscheinlich auch nicht aus. Aumer zeigt eine zeitgemäße Küche mit einigen Experimenten und viel Kreativität. Molekulare Einflüsse sind nicht zu leugnen.

https://alwisgenussreisen.com/2015/07/07/aumers-la-vie-nurnberg/

Juni

26.06.2015 Essigbrätlein-Nürnberg

Es war wieder ein interessantes und durchdachtes Mittagsmenü was die Mannschaft um André Köthee und Yves Ollech an diesen Tag servierten. Eine feine regionale und saisonale Küche die in Deutschland und auch in Europa  Maßstäbe setzt.

https://alwisgenussreisen.com/2015/06/29/2015-essigbratlein-nurnberg/

Juli

03.07.2015 La Grenouillere, La Madelaine-sous-Montreuil (Pas-de-Calais)

16  Auster gegrillt

Ein Haus der Gegensätze. Ein Hotel Restaurant mit traditioneller regionaler Einrichtung in hundert jährigen Gebäuden und auf der anderen Seite moderne Architektur und Design. Es ist schon eine interessante Kombination aus Qualität, Luxus und Rustikalität.

Alexandre Gauthier verlässt ausgetretene Wege und bietet seinen Gästen stattdessen ungewohnte Aromen und außergewöhnlichen Kombinationen in seinen Menüs an. Erinnerungen kommen auf an Besuche bei René Redzepi vom „Noma“,  an Kobe Desramaults vom „In de Wulf“ in Dranouter oder auch an Andree Köthe vom Essigbrätlein.

https://alwisgenussreisen.com/2015/07/13/la-grenouillere-restaurant/

 Juli

08.07.2015 Storchen – Schmidhofen

20 km südlich von Freiburg liegt das 250 Seelendorf Schmidhofen, ein Stadtteil von Bad Krozingen.  Vater und Sohn Helfesrieder bieten eine interessante badische Küche mit französischem Einschlag. Mutter und Schwiegertochter Helfesrieder leiten den Service souverän und unaufgeregt.

https://alwisgenussreisen.com/2015/09/07/storchen-schmidhofen/

August

24.08.2015 Park Schönfeld-Kassel

Aufbauend auf einer gelungenen Kombination von internationalen und regionalen Produkten hat sich Eduard Jaisler im Restaurant Park Schönfeld in Kassel mittlerweile etabliert. Der Service um Sabrina Schoregge agiert ruhig und professionell.

https://alwisgenussreisen.com/2015/08/25/park-schoenfeld-restaurant-kassel/

Sept.

18.09.2015 The Table – Hamburg

06 Fehling

Die Küche von Kevin Fehling bietet präzise Gerichte, intensive Aromen und ist außergewöhnlich und komplex. Die Mannschaft um Kevin Fehling arbeitet konzentriert und  geräuschlos in der offenen Küche. Der Service um Sommelier David Eitel arbeitet mit großer Gelassenheit und Souveränität. Die fast 4 Stunden verflogen wie im Fluge und waren die reinste Freude.

https://alwisgenussreisen.com/2015/10/21/the-table-hamburg/

Sept.

19.09.2015 Le Canard Hamburg

Schade, wir waren von der Küche des Ali Güngörmüs doch etwas enttäuscht. Oder lagen unsere Erwartungen zu hoch, hatten wir die Messlatte für dieses Restaurant zu hoch angelegt?  Bei unserem Besuch war die Küche nicht auf Sternniveau. Die Finesse in der Konzeption der Gerichte  und deren Umsetzung hat gefehlt.

https://alwisgenussreisen.com/2015/11/03/le-canard-hamburg/

Sept.

29.09.2015 Zehners Stuben Pfaffenweiler

Im ehemaligen Bürgersaal der Gemeinde bietet Fritz Zehner eine schnörkellose, und dabei leichte französisch- badische Küche an. Auch der Service mit der Weinberatung konnte gefallen. Die einzelnen Gerichte waren sehr gut abgeschmeckt und waren auf den Punkt gegart.

https://alwisgenussreisen.com/2015/11/05/zehners-stube-pfaffenweiler/

Okt.

09.10.2015 Restaurant Bras, Laguiole

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Wir sind in der Region Aubrac. Eine wunderschöne, aber abseits aller großen Verkehrsströme liegende Region Frankreichs. Hier steht auf einem sanften Hügel das Restaurant Bras, eins der berühmtesten Restaurants Europas und der Welt.

Sébastian Bras und seine Mannschaft begeisterte uns mit einem hervorragenden Menü. Die Natur, die Region und die Tradition sind in das Menü eingebunden. Ein Abend bei Bras ist etwas ganz Besonderes.

Restaurant Bras -Laguiole

Okt.

22.10.2015 Restaurant Rutz Berlin

Hervorragende Weinberatung, exzellente Weine, sehr gutes Menü. Aber und hier kommt leider ein aber, wir hatten nach dem Menü noch Hunger, dies ist uns in den vielen Jahren in Sterne Restaurants noch nie passiert.

Bericht folgt

November

26.11.2015 Voit-Kassel

Sven Wolf ist in Kassel angekommen, leider wird ab Januar 2016 nur noch abends geöffnet.

Dez.

17.12.2015 Las Cumbres, Gran Canaria

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Sehr gute kanarische Küche in Playa de Ingles.

 

 

Abendessen im Restaurant La Tassée – Lyon

04a Lyon mit Rhone

Blick auf Lyon

06 Ei in Rotwein

Oeufs en meurette, pochierte Eier an Burgundersauce

07 Hechtkloss

Hechtkloss in Krustentiersauce

08 Creme

Crème brûlée von der Feige

05a Weisswein

Der Wein

Fazit: Nicht übel, aber vieles kann man besser machen.  Das Ei war nicht flüssig genug und der Sauce fehlte der letzte Pepp. (Gewürze) Der Hechtkloss sehr trocken und fest. Die Sauce war in Ordnung. Es gibt bestimmt besser Restaurants inLyon wo man diese Spezialitäten essen kann. Die Auswahl erfolgte lt. Michelin und die Nähe zum Hotel war ausschlaggebend.

Besucht am 30.09.2015 (abends)

Zehners Stube – Pfaffenweiler

15 km südlich von Freiburg im Breisgau liegt die Gemeinde Pfaffenweiler im Schneckental. Im alten Rathaus, ein Gebäude mit fast 400-jähriger Geschichte, hat Fritz Zehner seine Sterne Küche etabliert. Das Ambiente des Restaurants wird geprägt durch seine Kreuzgewölbedecken und den tragenden Säulen.  Nicht nur die Decken, auch die Tischdecken und die Stoffservietten, sind in Weiß gehalten, Kontrast dazu der dunkle Steinfußboden. Farbtupfer bringen die Blumenarrangements auf den Tischen.

Nach der netten Begrüßung entscheiden wir uns für einen Crémant aus dem nahen Elsass als Aperitif. Dazu wird Ofenfrisches Brot sowie als Amuse Bouche Thunfisch mit Pilzen und Wachtelei serviert. Neben den à la carte Gerichten bietet die Karte noch drei Menüs an. Zehners Fischmenü für 69 €, das Stubenmenü für 69 € sowie ein Überraschungsmenü für 115 €.

02 Zehners Stube

Das fast 400 jährige Gebäude, leider ohne Hotelzimmer.

Ich entscheide mich für das Stubenmenü das wie folgt aussieht.

05 Gratin von Langostinos

Gratin  von Langostinos in Limonenschaum

06 Steinbutt in Hummerschaum

Atlantik Steinbutt in Hummerschaum

07a Wildtaubenbrust

Wildtauben Brust auf Krauser Glucke und Selleriepüree.

08 Gratin von Weinbergpfirsich

Gratin von  Weinberg Pfirsich mit Himbeersorbet.

03 Zehners Stube

Der ehemalige Bürgersaal als Restaurant.

Meine Ehefrau nimmt das Fischmenü:

05a Wilde Gambaretti mit Hummerschaum

Wilde Gambaretti mit Hummerschaum und zweierlei von der Erbse

07b Rochenflügel

Rochenflügel mit Kichererbsen

Tropfenknödel mit Zwetschgenröster.(ohne Bild)

Bei den Weinen entscheiden wir uns für einen Weißburgunder RS bzw. Spätburgunder beides  vom Weingut Salwey.

Fazit: Im ehemaligen Bürgersaal der Gemeinde bietet Fritz Zehner eine schnörkellose, und dabei leichte französisch- badische Küche an. Auch der Service mit der Weinberatung konnte gefallen. Die einzelnen Gerichte waren sehr gut abgeschmeckt und waren auf den Punkt gegart. Lediglich die Optik bei der Wildtauben Brust war grenzwertig. Es war einfach zu viel auf dem Teller. Dabei hat die Taubenbrust hervorragend geschmeckt. Die sehr selten servierte Krause Glucke passte ausgezeichnet zur Taubenbrust und auch das Püree war sehr gut gewürzt. Ein Haus, jedenfalls bei unseren Besucher, ohne Fehl und Tadel. Der Michelin Stern ist der verdiente Lohn.

besucht am 29.09.2015 (abends)

Le Canard – Hamburg

Schade, wir waren von der Küche des Ali Güngörmüs doch etwas enttäuscht. Oder lagen unsere Erwartungen zu hoch, hatten wir die Messlatte für dieses Restaurant zu hoch angelegt? Ein Stern im Michelin, 16 Punkte im GM und und und, die Auszeichnungen sind hoch angesetzt.

Vom „Untergeschoss“ eines Bürogebäudes an der noblen Elbchaussee, das bekannte Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner ist hier beheimatet, hat man vom Restaurant einen herrlichen Blick auf die Elbe. An diesem regnerischen Samstagmittag war das Restaurant kaum besucht. Die Begrüßung verlief recht routinemäßig und wir konnten unseren Platz an der Fenster Seite selbst aussuchen. Nach dem Blick in die Mittagskarte entschieden wir uns kein Menü zu nehmen, sondern einmal à la carte zu speisen.

Zum Auftakt dann ein Glas Champagner von Marguet, der gut gekühlt serviert wurde. Ein Korb mit schmackhaftem Brot stand schnell auf dem Tisch. Ein Amuse Bouche wurde an diesem Samstagmittag nicht serviert.

Bei den nachfolgenden Gerichten fehlten Innovative Akzente und auch die Würzung ließ zu wünschen übrig. Man fühlte sich 10 Jahre zurück versetzt. Der Kaiserschmarren war dann der negative Höhepunkt.  Fast lieblos wurde ein großer Klecks  aus der Pfanne auf den Teller gelegt, der Teig hätte außerdem bestimmt noch 3 Min. Hitze vertragen können.

Fazit: bei unserem Besuch war die Küche nicht auf Sterneniveau. Die Finesse in der Konzeption der Gerichte  und deren Umsetzung hat gefehlt. Wiederbesuch nur dann, wenn es sich ergibt.

Besucht am 19.09.2015 (mittags)

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Blick auf die Elbe

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Restaurant, etwas in die Jahre gekommen.

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Schmackhaftes Brot.

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Jacobsmuscheln, Chorizo, Paprika, Avocado.

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St. Pierre, Zucchini, gebratene Reisbällchen.

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Topfenschmarrn, Feigen, Nougat Eis.

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Der süsse Abschluss.

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Oben Büro, unten Restaurant.

The Table – Hamburg

Besucht am 18.09.2015

01a Table Baustelle

Das Restaurant The Table liegt in einem Neubaugebiet der Hamburger Hafencity. Die Shanghai Allee, hier befindet sich das Restaurant, ist noch überwiegend eine große Baustelle. Von unserem Hotel aus gelangten wir in gut zehn Fußminuten in das Restaurant. Eine gelungene Innenarchitektur setzt erste Akzente. Hier wird nichts versteckt. Gut verarbeiteter Sichtbeton, große Fensterfronten, die abgehängten Decken Elemente aus Filz, (sie sorgen mit den Vorhängen für eine gute Akustik) und die offene Küche sind die wichtigsten Merkmale dieser Innenarchitektur.

04 Table Decke

Nur 20 Gäste pro Abend finden an dem schlangenartigen Tisch aus Kirschbaumholz, mit Blick in die offene Küche, Platz. Um 19:00 Uhr werden die ersten zehn Gäste empfangen, um 20:00 Uhr folgen die restlichen zehn Gäste. Gedämpftes Licht, klassische Musik und ein abgestimmtes Farbkonzept lassen auf einen gelungenen Abend hoffen. Auch den „Barhockern“ sitzt man sehr bequem. Durch die Anordnung des Tisches sowie der Hocker sind sowohl vertrauliche Gespräche aber auch Gespräche und Diskussionen mit dem direkten Nachbarn möglich. Ich finde ein gelungenes Konzept und man kann Kevin Fehling nur wünschen, dass sich seine mutigen Investitionen lohnen.

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Zu einem Glas Champagner werden die ersten Amuse Bouche gereicht.. Besonders der sehr filigrane Macaron mit seinen Basilikumgeschmack konnte gefallen. Der Cracker schmeckt intensiv nach Süden. Es ist schon interessant was man auf diesen kleinen Stück alles unterbringen kann. Oliven, Käse, Zwiebel, Fenchel, Tomate und diverse Kräuter und Blüten sind zu riechen und zu schmecken. Zum Abschluss gibt es ein gedämpftes lauwarmes chinesisches Brötchen mit süß saure Gurke und Erdnusscreme.

10 Amuse Bouche

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Bereits diese ersten Häppchen zeigen die große Klasse von Kevin Fehling und seiner Mannschaft.

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Wir verzichten diesmal auf das vorgeschlagene Weinmenü, sondern suchen uns zusammen mit Sommelier David Eitel die Weinbegleitung aus. Zu den Vorspeisen entscheiden wir uns für einen Chardonnay trocken vom Weingut Dreissgacker, zum Hauptgang dem im Weinmenü vorgeschlagenen 2011er „Le Poiré“ Fiefs Vendéens, Saint Nicolas, Loire und zu den Desserts 2014er Brachetto d’Acqi DOCG, Giacomo Bologna, Piemont.

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Bereits der erste Gang ein absoluter Höhepunkt. Geflämmte Makrele mit Dashi-Sud und Rettich sowie Makrelentatar mit Sojakaviar. Die Makrele wird mit einem Bunsenbrenner auf beiden Seiten nur sehr kurz geflämmt, so dass ein kaum wahrnehmende des Röstaroma entsteht. Der Rettich bringt eine leichte Schärfe in Spiel. Insgesamt eine gelungene Komposition.

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Beim zweiten Gang, „Gänseleber „Tom Ka Gai“ mit Langustinentatar und Mango, hätte ich spielend auf die Gänseleber verzichten können. Die Körnigkeit des Reises, die Schärfe von Thai Curry, die süß säuerliche Mangofrucht und das Tatar vom Kaisergranat bildeten eine interessante Textur und Leichtigkeit.

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Es folgte für mich der beste Gang des Abends. Jakobsmuschel mit Erdbeere, Rhabarber und Waldmeister. Leichte Restaromen der Jakobsmuscheln verbinden sich in hervorragender Form mit dem Waldmeister, der mit einem Hauch Vanille abgeschmeckt ist. In Verbindung mit den roh marinierten Muscheln und den gefüllten Zylinder mit Muscheltatar, Rhabarberkompott und Waldmeister Hollandaise ein absolutes Highlight.

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Der nächste Gang, Carabinero mit orientalischem Couscous, Kumquats, Erbsencrème & Arganöl-Hollandaise wirkt sehr fein und die verschiedenen Aromen des Orients kommen zur Geltung. Besonders die Verbindung von Erbsencrème & Arganöl-Hollandaise konnte gefallen.

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Besonders die Zubereitung des Hauptganges war in der offenen Küche gut zu sehen. Zuerst wurde die Entenbrust Sous Vide gegart, danach kurz ein gebraten und im Niedrigtemperaturofen fertig gestellt. Die Zulagen wie Reiscreme, Himbeere, Reisessig-Hollandaise & Shisojus sind nach meiner Auffassung allerdings sehr Creme-lastig. Meine Ehefrau hatte erhebliche Probleme bei dieser Zusammensetzung. Die Entenbrust war durch die Zubereitung natürlich auf den Punkt gegart. Der 2011er „Le Poiré“ Fiefs Vendéens, Saint Nicolas von der Loire kam leicht gekühlt auf den Tisch und passte hervorragend zur Ente. Ein überzeugender Hauptgang.

Auch die danach servierten Desserts

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“Oliven“ mit Martiniperlen, Mandelcreme, Holunderblüte & Estragoneis und

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die “Wundertüte” mit Lavendel, Blaubeere, Sternanis & Kardamom enthielten eine wunderbare Mischung von vielen Aromen und Texturen. Der leicht-fruchtige 2014er Brachetto d’Acqi DOCG, Giacomo Bologna, Piemont war der ideale Abschluss eines hervorragenden Menüs.

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Zum Abschluss noch drei kleine süße Grüße. Smoky Berry, Mexikanischer Taco und der Nigiri mit Kokos und Shiso.

Fazit: Die Küche von Kevin Fehling bietet präzise Gerichte, intensive Aromen und ist außergewöhnlich und komplex. Die Mannschaft um Kevin Fehling arbeitet konzentriert und  geräuschlos in der offenen Küche. Der Service um Sommelier David Eitel arbeitet mit großer Gelassenheit und Souveränität. Die fast 4 Stunden verflogen wie im Fluge und waren die reinste Freude. Ich bin mir sicher, dass bereits im November 2015 auch über Hamburg die drei Sterne des Michelins leuchten werden.

06 Fehling

La Grenouillere – Restaurant

Alexandre Gauthier verlässt ausgetretene Wege und bietet seinen Gästen stattdessen ungewohnte Aromen und außergewöhnlichen Kombinationen in seinen Menüs an. Erinnerungen kommen auf an Besuche bei René Redzepi vom „Noma“,  an Kobe Desramaults vom „In de Wulf“ in Dranouter oder auch an Andree Köthe vom Essigbrätlein.

Im lichtdurchfluteten Speisesaal nehmen wir den Aperitif (Champagner) ein. Das Angebot, diesen im wunderschönen Garten einzunehmen, lehnen wir ab.  Die Temperatur im Speisesaal ist doch angenehmer. Der Speisesaal wirkt wie  ein riesiges Festzelt aus Metall, Stahl, Kabeln, schwarzen Beton und breiten Panoramafenster. Diese gestatten einen Blick in den wunderschönen Garten. Auch die offene Küche ist von unserem Tisch einsehbar. 10-12 Köche arbeiten hier und genauso viele Personen sind im Service tätig.

Die Tische, die mit Leder überzogen sind, sind großzügig im Raum verteilt. Man könnte leicht die doppelte Anzahl von Personen unterbringen. Die Tische sind sehr sparsam dekoriert. Was besonders auffällt, ist ein Laguiole Messer welches uns den ganzen Abend begleiten wird. Nicht nur zum bestreichen des Brotes, sondern auch für das Schneiden von Fisch und Fleisch wird es benötigt. Man merkt an solchen Kleinigkeiten, das Essen steht im Mittelpunkt und nicht die Dekoration.

Die Amuses-Bouches stehen schnell auf dem Tisch. Eine dünne Scheibe Brot mit einer Kräutercreme, geräucherter Fisch auf einem Kräuterchip sowie ein Wachtelei in Algen eingehüllt, stimmen auf das nachfolgende Menü ein.

Nach einem kurzen Blick auf die Speisekarte, diese wird auf „zerknitterten“ Papier ausgeteilt, entscheiden wir uns für das große elf Gang Menü sowie die begleitenden Weine.

08 Blick in Restaurant und Küche

Speisesaal im Hintergrund die offene Küche

11 Brot, Butter

Brot und Butter

10 Amuse Bouche

Amuse Bouche

12 Wassermelone , lagoustinesLangostino – Melone

in einer rohen Lagoustine ist ein Stück Melone eingewickelt. Dazu eine kaum wahrnehmende Sauce von Lagoustine  und am Tisch wird dann Melonenwasser ausgegossen.

13 Messermuschel

Als zusätzliche Überraschung wird eine Messermuschel mit Fromage blanc und Mandelpuder serviert.

14 Erbsen, Rucola

Erbsen, Rucola

junge frische Erbsen in den verschiedensten Zubereitungsarten und Texturen. Dazu Rucola, diese lagen auf einer kleinen Kugel Fischfarce. Diese war mit Erbsenpüree leicht grünlich gefärbt.

15  gelber Kürbis

gelber Kürbis, Muscheln

16  Auster gegrillt

Gegrillte Auster, Gartenkräuter

unter einem „Berg“ Gartenkräutern versteckte sich eine hauchdünne Zucchinischeibe und da drunter dann die gegrillte Auster mit einem leichten Rauchgeschmack. Bei den Gartenkräutern waren erkennbar rote bzw. grüne Senfblätter, Kapuzinerkresse, Spinat und Blätter von der Karotte.

17 weiße Bohnen

Bohnen

die gelben Bohnen waren auf den Punkt gegart und waren umhüllt von Kräutern. Dazu gab es eine Scheibe vom Kabeljau mit einer leichten Fischsauce.

18 BrennnesselBrennnessel

Der zweite zusätzliche Gang bestand aus Brennnesseln. Auf einem Tablett voller Brennnesseln lagen versteckt zwei kleine grüne Polster. In einem sehr weichen Teig war die Füllung aus  Brennnesselcreme versteckt.

19  TintenfischTintenfisch

20 Ravioli

Ravioli

der Nudelteig war recht dick geraten und gefüllt mit Eidotter und Käse, (Ziege?) dazu gesellte sich der intensive Geschmack von Kerbel.

21 Wachtel

21a Wachtel

Wachtel

unter einem Berg von hauchdünn gehobelt Champignons lag die auf den Punkt gegarte Wachtelbrust. Die Schenkel wurden separat in einer kräftigen Sauce serviert.

22 Honig

Honig

Als Auftakt der Desserts, wurde eine Bienenwabe auf den Tisch gestellt. Die Servicekraft hobelte ein Stück Honig  aus der Wabe, legte diesen auf einen kleinen Löffel und goss ein wenig Zitronensaft darüber.  Einfach, genial und erfrischend.

Um das Ganze abzurunden wurde zu den Desserts hausgemachter Met serviert.

Bei den nachfolgenden Desserts schwächelte die Küche doch erheblich. Roher Rhabarber auf einem Art  Eierstich,  Baba mit einer undefinierbaren Kräutermischung sowie Kirsche umhüllt mit einem Gelee und frischen Mandeln hatten dann doch nicht die Klasse der vorhergehenden Gänge.

23 Rhabarber

Rhabarber

24 Baba

Baba

25 Kirschen

Kirschen

26 Holunder

Holunder

Fazit: Alexandre Gauthier bietet fernab aller Großstädte eine interessante saisonale und regionale Küche. Schwerpunkte sind Kräuter und Gemüse in allen Zubereitungsarten. Fleisch und Fisch spielen nur Nebenrollen. Lediglich bei den Desserts gab es nach unserer Auffassung leichte Schwächen. Der Service war ohne Fehl und Tadel.

Die Weine:    

30 Weißwein

31 Weißwein

32 Auswahl

33 Rotwein

Aumers la Vie – Nürnberg

25.06.2015 Aumers la Vie – Nürnberg

Das Restaurant Aumers la Vie in Nürnberg kommt ohne Außenwerbung aus. Dies ist wahrscheinlich der Lage des Restaurants geschuldet. Am Ende der „Straße der Menschenrechte“ ist Werbung wahrscheinlich nicht erlaubt. Auf Laufkundschaft ist aber Andreas Aumer wahrscheinlich auch nicht aus.

Aumer zeigt eine zeitgemäße Küche mit einigen Experimenten und viel Kreativität. Molekulare Einflüsse sind nicht zu leugnen. Bei angenehmen Abendtemperaturen nutzten wir die Terrasse des Restaurants. Der Service an diesen Abend war ohne Fehl und Tadel. Die junge Dame brachte uns  die Speisekarte und fragte nach einem Aperitif. Wir entschieden uns für einen Winzer Sekt. Brot und Rote Bete Creme standen schnell auf den Tisch. Im Angebot steht die „große kulinarische Reise“ mit sieben Gängen für 110 € bzw. die „kleine kulinarische Reise“ mit vier Gängen für 79 €. Wir entschieden uns für die kleine kulinarische Reise mit einer kleinen Änderung. Statt dem angebotenen Kalbstafelspitz entschied ich mich für die Taube aus der großen kulinarischen Reise. Auch das angebotene Weinmenü wurde, mit der entsprechenden Änderung zur Taube, bestellt

Zwei raffinierten Amuse-Bouche wurden danach aufgetragen. Zuerst Spargel mit einem intensiven Kräutersaft und danach Bries mit verschiedenen Kräutern. Dabei stach besonders Agastache hervor. Diese Blätter hatten ein ausgeprägtes Anis-Fenchel-Aroma.

Das danach aufgetragene Menü war eigentlich ohne Fehl und Tadel. Lediglich der Schweinebauch hätte etwas krosser sein können. Sehr intensive und wohl schmeckend dafür das Sorbet von Liebstöckel. Ein Kunstwerk für sich war die Kugel aus weißer Schokolade mit Erdbeerfüllung.

Die Weine, Gewürztraminer, Müller-Thurgau, Bourgogne blanc und ein Brunello di Montalcino rundeten das Menü ab. Zum Abschluss des gelungenen Abends dann Espresso und zwei interessante Brände von Haas. Einmal eine Wildaprikosen und dann, für mich jedenfalls eine Premiere, ein Eibenbrand.

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01 Winzersekt  02 Brot

03 Spargel  P1090729

Spargel                                                                   Bries

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Roh marinierte Gelbschwanzmakrele – Topinambur, Sauerklee und Bergamotte

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Bauch vom Jungschwein – Liebstöckel, Rettich und Kartoffel

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Taube – Trüffel, Blaubeere und Sellerie

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Erdbeere – Olivenöl, Fichte und weiße Schokolade

Speisekarte: https://speisekarten.wordpress.com/2015/06/27/aumers-la-vie-nurnberg/

Essigbrätlein – Nürnberg 2015

Seit 2008 wird Ende Juni Nürnberg ein Besuch abgestattet. Seitdem wird auch, meistens zur Mittagszeit, das Essigbrätlein besucht. Diesmal war es doch in einigen Punkten anders als sonst. Das Restaurant im Erdgeschoss war durch eine Gruppe belegt, so dass wir in ein Séparée  im Obergeschoss ausweichen mussten. Dies hatte auch positive Seiten. Während der gesamten Zeit stand uns eine junge Dame im Service zur Verfügung. Auch Chef Andree Köthe ließ es sich nicht nehmen die einzelnen Gänge selbst zu servieren und im Detail zu erläutern.

Neben den obligatorischen Karottenbrot und Erbsenbutter gab es zum Aperitif einen Winzersekt mit Quitte und Gin.

Dann folgten in rascher Reihenfolge die drei Amuse Bouche:

Auf einen Löffel serviert kamen Saubohnen, Kopfsalat, Minze und Öl vom Schwarzen Johannisbeerstrauch. Danach in einem Schälchen Brokkoli Saft und zum Schluss wieder auf einen Löffel serviert Radieschen mit Meerretichmolke.

Der erste Gang des Menüs,  Gemüse „eingelegt und mariniert“ hört sich schlicht und einfach an, aber Aromen und Texturen waren vom feinsten. Die grünen Blumenkohlblätter wurden zusammen mit Macadamia-Nüssen zur einer Sauce gemixt und bildeten als Spiegel den Untergrund für die verschiedensten Gemüsesorten. Roher Blumenkohl, Staudensellerie, Tomate und Blätter der Brunnenkresse waren die Hauptbestandteile dieses interessanten ersten Ganges.

Seeforelle mit Bohne. Drei Streifen  von der Seeforelle waren von Streifen der Erbsenschotte umwickelt. Braune Zwiebel brachten eine gewisse süße und Stachelbeeren mit einer Dillblüte abgedeckt eine leichte Säure an diesen Gang. Abgerundet wurde alles durch einen intensiv schmeckenden Bohnensaft.

Wir hatten den 26. Juni und daher kam laut Aussage von Köthe für das Jahr 2015 zum letzten Mal weißer Spargel auf den Tisch. Spargel in drei Variationen. Einmal roher Spargelkopf mariniert  mit Zitrone. Danach Spargel gebraten auf einer Spargelcreme und drittens Spargel in seinem Sud abgeschmeckt mit Asche. Auch hier waren Aromen und Texturen stimmig gewählt.

Als“ Hauptgang“ dann Lamm mit Lauch. Ein Stück aus der Lamm Hüfte war durch und durch rosa gegart und hatte  endlich mal einen leichten Lammgeschmack. Andreas Köthe  erläuterte auf meine Frage hin, dass er nach langen Suchen  sich für das Poltinger  Lamm entschieden hätte. Der Lauch dann in den verschiedenen Zubereitungsarten. Roh, gebraten oder als Creme.

Danach Schokoladeneis mit Sauerampfer und Gurke. Was sich ein wenig abgedreht anhört, war eine stimmige Komposition eines durchdachten Gerichtes.

Zum Espresso und einem Wildkirsch von Haas gab es dann die obligatorischen Schokoladentafeln mit Früchten.

Es war wieder ein interessantes und durchdachtes Mittagsmenü was die Mannschaft um André Köthee und Yves Ollech an diesen Tag servierten.

Eine feine regionale und saisonale Küche die in Deutschland und auch in Europa  Maßstäbe setzt.

Speisekarte: https://speisekarten.wordpress.com/2015/06/27/essigbratlein-nurnberg-3/

Amuse Bouche:

01 Saubohnen

Saubohne, Kopfsalat, Minze und Öl vom schwarzen Johannisbeerstrauch.

02 Brokkoliesaft

Brokkoli Saft

03 Radieschen

Radieschen. Meerretichmolke

Das Menü:

04 Gemüse

Gemüse „eingelegt und mariniert“

05 Seeforelle

Seeforelle mit Bohne

06 Spargel

Spargel

07 Schokoladeneis

Schokoladeneis mit Sauerampfer

08 Schokolade

Schokolade

09 Weisswein

10 Rotwein

Die Weine

Unterm Walnussbaum – Grebenhain

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Große Küche mitten im Vogelsberg? Ja, die gibt es. Fernab von Autobahnen und Bundesstraßen gibt es in der 160 Seelengemeinde Volkhartshain  eine Genussoase der Spitzenklasse. Seit 2011 leitet Benedikt Acht im restaurierten Stallgebäude das Restaurant „Unterm Walnussbaum“ als Inhaber und Koch. Der Restaurantraum ist sehr schlicht gehalten. Weiß an Wänden und an der Decke sowie steingrau auf dem Fußboden sind die vorherrschenden Farben. Auch die Tische sind weiß Akzente setzen zeitgenössische Kunst wie zum Beispiel Picasso Grafiken, Blechvögeln oder Schmiedeeisen.

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Wir werden von einer jungen Dame sehr freundlich empfangen und an den reservierten Tisch geleitet. An diesen Ostersonntag gibt es nur ein Menü mit vier oder fünf Gängen, was uns ja bekannt war. Wir entschieden uns für das Fünfgängige   Menü. Bei den Getränken wird es etwas schwieriger. Da wir ja mit dem Auto unterwegs sind, muss der Fahrer leider auf das Weinmenü verzichten. Der Fahrer entscheidet sich für das sehr interessante nicht alkoholische Getränkemenü und für die Beifahrerin wird ein Welschriesling sowie ein Rotwein aus Mallorca von der Bodega Maruccia bestellt.

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Vorab gibt es kleine Knabbereien wie karamellisierte Walnüsse mit Blütensalz, Blätterteigstange mit Olivenöl und Schwarz Kümmel und Baguette mit verschiedenen Olivenölen.

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Als Amuse Bouche wird in einer Espressotasse ein fein gewürztes Karottensüppchen mit Parmesan-Safran Kräcker serviert.

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Kaisegranat – Apfel/Fenchelblüte/Gurke/Apfel/Minze/Paprika

Der Kaisergranat kam lauwarm auf den Tisch, dazu ein Ragout von Apfel und Gurke, gewürzt mit Fenchelblüten. Auf dem Ragout war ein Sorbet von Minze angerichtet. Um diese Einlage herum wird von Benedikt Acht am Tisch die kalte Paprikasauce angegossen.

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Skrei – Kartoffel/Walnuss/Grüner Spargel/Perlzwiebel

Der Fisch auf den Punkt gegart. Der grüne Spargel brachte Biss und die Perlzwiebeln eine leichte  süße an das Gericht. Dazu eine Sauce auf Kartoffelbasis.

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Kalbsfilet –  Morchel/ Polenta/Erbsen

Sehr klassisch dann das Hauptgericht. Zum wunderbar zarten Kalbsfilet mit einer Sahnesauce, gab es Morcheln und Erbsen. Die dazu gereichten Polentaküchlein waren leider fast ungewürzt. Dies ist aber auch der einzige Kritikpunkt am Menü.

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Picandou – Tomate/ Karamell/ Thymian.

Die Oberfläche des Ziegenkäses leicht karamellisieren. Dazu Tomaten in den verschiedensten Zubereitungsarten und mit Thymian gewürzt

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Valrhona Ivoire- Reis Apollo & Venere Kokos/Mandel/ Milch.

Ein Dessert in Weiß mit kleinen schwarzen Einsprengungen. Basis bildete ein Parfait von weißer Schokolade, darauf ein Eis aus Reis und abgedeckt mit einer getrockneter Milch-Oblate. Die schwarzen Einsprengungen ist getrockneter schwarzes Reis.

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Zum Abschluss noch Espresso  und hausgemachte Pralinen.

Fazit: Der 35-jährige Benedikt Acht hat viele Erfahrungen u.a. in mehreren Sterne Restaurants gesammelt. Die wichtigsten Stationen waren dabei Juan Amador im  Restaurant Careme,  Joachim Koerper im Restaurante „Girasol“ sowie  Ferran Adria & Albert Adria im Restaurante el Bulli. Diese Erfahrungen wirken sich deutlich in seinen Kreationen aus. Gott sei Dank ist die Speisekarte nicht sehr umfangreich, dafür sind die Bestandteile der angebotenen mehrgängigen Menüs üppig und beispielslos  differenziert. Die Bestandteile eines jeden Ganges im Menü sind von hoher Qualität. Dies gilt auch für die Weine und die nicht alkoholischen Spezialitäten. Interessante Gewürze und Trinkessige  vom Doktorenhof runden das sehr interessante Gesamtbild der Küche von Benedikt Acht ab. Leider gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten in dem kleinen Ort, sodass man entweder kein Alkohol trinken kann oder in den Nachbarorten eine Übernachtungsmöglichkeit suchen muss.

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PS. Verwundert ist man, dass bisher keiner der großen Restaurantführer dieses kulinarische Kleinod im Vogelsberg entdeckt hat. Verdient hat es Benedikt Acht.

Unterm Walnussbaum

Herrnweg 3, 36355 Grebenhain

06668 919866, http://www.untermwalnussbaum.de/

Die Öffnungszeiten

Restaurant

Mittwoch bis Samstag ab 18.30 Uhr, Sonntag 12.00 Uhr – 14.00 Uhr

Patisserie: Sonntag 12.00 Uhr – 15.00 Uhr

Silo

Mittwoch bis Sonntag, auf Reservierung mindestens 8 Tage vorher. Beginn zwischen 12.00 Uhr und 22.00 Uhr

2014 Silverstermenü

Silvestermenü 2014 in der Trattoria Toscana – Niedenstein.

01 Bruschetta

Bruschetta

02 Anti Pasti

Anti Pasti

03 Gnocchi

Gnocchi, in einer sehr guten Tomatensauce.

04 Lamm

Lamm mit Rosmarinkartoffeln und Gemüse

05 Panna Cotta 01

Panna Cotta