2015 Frankreich Tour Tag 6

Heute liegen 42 km und die letzte Schleuse bei der Fahrt vor uns. Nach ca. 3 km wird die Petit Rhône erreicht und damit rücken auch die Ufer näher.

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Nach der letzten Schleuse unserer Fahrt kommen wir auf den Canal du Rhône a Sete. Schnurgerade zieht sich der Kanal durch die Camargue. Die Camargue ist eine sagenhafte Landschaft am Meer und wo viele Tierarten einen natürlichen Lebensraum haben.

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Berühmt sind natürlich die Camargue Pferde, die schwarzen Stiere und die Flamingos. Interessante Landschaftsarten ziehen sich entlang des Kanals. Da zeigen auf der einen Seite sich raue, fast steppenartige Ländereien, dann wieder sieht man von Blüten übersät Wiesen oder Wasserlandschaften in den Silberreiher und die berühmten Flamingos stehen. Eine Natur die gegensätzlicher nicht sein könnte.

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Gegen 15:00 Uhr wird vor Aigues Mortes angelegt. Wahrzeichen des Ortes ist die vollständig erhaltene Stadtmauer rund um den historischen Stadtkern.

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Das Ortsinnere ist eher schlicht und weist kaum Besonderheiten auf. Sehenswert ist die Kirche Notre Dame des Sablons. Der Mittelpunkt des Ortes ist Place St. Louis, der von zahlreichen Restaurants und kleinen Geschäften gesäumt ist. Das Städtchen lebt, so sieht es jedenfalls aus, fast ausschließlich vom Fremdenverkehr. Um ehrlich zu sein, uns hat diese Stadt mit ihrem Rummel überhaupt nicht gefallen.

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Das Mittagsmenü.

Blumenkohlcremesuppe mit knusprigen Croûtons

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Zander Kartoffelpüree und Erbsen

Mango mit Vanilleeis.

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2015 Frankreich Tour Tag 5

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Heute liegen nur 38 Flusskm und eine Schleuse auf der Rhone vor uns. Ziel ist die Stadt Arles. In Anbetracht der kurzen Fahrtstrecke wird auch erst gegen 10:30 Uhr die Fahrt aufgenommen. Man fährt noch einmal an der wunderschönen Altstadt vorbei und nach ca. einer halben Stunde mündet auf der Backbordseite der Durance in der Rhône. Das Wetter ist wieder einmal sehr wechselhaft, von leichten Regenschauern, über dunkle Wolken bis zum Sonnenschein ist alles vorhanden.

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Bereits gegen 15:00 Uhr wird in Arles angelegt und nach der obligatorischen Kaffeepause schlendern wir durch die Gassen der wohl romantischsten Stadt der Provence. Arles hat sehr viel historische Stätte und Bauwerke, einige davon gehören dem UNESCO Weltkulturerbe an unter anderen das  alte Stadtzentrum mit den  zahlreichen römischen und romanischen Bauten.

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Unser kleiner Spaziergang führt uns vorbei am  Amphitheater, das im Jahre 90 nach Christus entstandene römische Arena wird auch heute noch an vielen Feiertagen genutzt. Weiter geht es vorbei am antiken Theater sowie den Konstantin Thermen.

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Auf dem Rückweg fängt es leider wieder einmal an zu regnen. Kurz vor der historischen Stadtmauer entdecken wir eine kleine Tapasbar. Bei einem guten Glas Rotwein  aus der Region sowie Patra Negra Schinken, Lomo und einer wundervollen Käseauswahl, genießen wir einen schönen Abend bevor es wieder auf unser schwimmendes Hotel geht.

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2015 Frankreich Tour Tag 4

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Es ist Sonntagmorgen und gegen 8:15 Uhr heißt es Leinen los. Der Regen hat sich Gott sei Dank verzogen und über dem Wasser liegt eine interessante Dunstnebelglocke. Kurz nach der Abfahrt sieht man über der Rhone eine Statue. Es ist der heilige Michael, der Schutzpatron der Rhône Schiffer. Wir sind am Engpass von Donzere angelangt. Auf ca. 3 km ragen steile Felsen bis zu 100 m in die Höhe. Vor der Regulierung der Rhône  war dies eine gefährliche Stelle und verlangte so manches Opfer. Ein wenig erinnert diese Stelle an den Loreley Felsen im Rheintal.

Je weiter wir in Richtung Süden kommen wird das Wetter besser. Kleine Dörfer und Städte liegen direkt am Fluss.

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Langsam nähern wir uns Avignon. Oberhalb der letzten Schleuse in Höhe von Chateauneuf du Pape hat man bereits aus der Ferne einen ersten Blick auf die alte Residenzstadt der Päpste. Interessant ist diese letzte Schleuse. Der Hub beträgt fast 23 m und es war die erste Schleuse die nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Rhône  errichtet wurde.

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Als wir uns Avignon nähern, haben wir vom Fluss her einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Der Papstpalast, der zugleich Festung und Residenz ist, erhebt sich über der Stadt.

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Und dann liegt sie vor uns, die berühmte Brücke von Avignon. Wer kennt nicht das berühmte Lied von der Brücke „Sur le Pont d´Avignon l´on y danse tout en rond“.Bei strahlend blauem Himmel spiegelt sich die Brücke im Flusswasser.

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Unterhalb der Brücke wird gegen 16:00 Uhr angelegt und nach der obligatorischen Kaffeepause machen wir einen Spaziergang durch die Stadt.

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Beeindruckend ist natürlich der größte gotische Palast Europas der im 14. Jahrhundert als befestigter Sitz des päpstlichen Hofs errichtet wurde.

Das Mittagsmenü:

Eine sehr scharfe Gulaschsuppe

Ente mit Risotto und Pilzen. Der Koch hatte die Entenbrust leider zum zweiten Male getötet. Völlig durchgebraten und dadurch kaum genießbar. Dies war aber auch der einzige Ausrutscher während der Fahrt.

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Crème brûlée.

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Die Weine  zu den Mittagsmenüs kamen von der Nahe.

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2015 Frankreich Tour Tag 3

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Regen begleitet uns auch den nächsten Tag. Diesmal sind es 56 Km und drei Schleusen. Teilweise wird der große Strom verlassen und wir befahren ober- und unterhalb der Schleusen Kanäle. Am Nachmittag wird die Nougatstadt Montelimar passiert. Gewaltig anzusehen sind die Kernkraftwerke die aus der Wasserstraße das notwendige Kühlwasser nehmen. Gegen 15.30 Uhr legen wir am Kai der kleinen geschichtsträchtigen Stadt Viviers an.

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Eine schöne Plantanen – Allee führt uns von der Anlegestelle in die Stadt.

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Viviers dient häufig als Kulisse für Filme die im Mittelalter spielen. Vom Burgberg hat man eine schöne Aussicht.

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Das Mittagsmenü:

Salat mit Trüffelei

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Entrecote, Blumenkohl

Vanilleeis mit Heidelbeeren

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2015 Frankreich Tour Tag 2

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Nach einer etwas unruhigen Nacht, die Anlegestelle lag in der Nähe einer Hauptverkehrsstraße, wurde bereits um 07.30 Uhr die Maschine angeworfen.

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Es lagen schließlich 81 Flusskilometer und 4 Schleusen vor uns. Der Blick aus dem Kabinenfenster bedeutet für die nächsten beiden Tage nichts Gutes. Dunkle Wolke und der Regen kündigt sich bereits an.

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Wir bekommen die Ausläufer des Unwetters an der Côte d’Azur zu spüren. Die richtige Zeit ein Buch in die Hand zunehmen und lesen.  Am Ufer der Rhone säumen kleine Orte mit sehr schönem Stadtbild den Strom und die Weinberge kommen immer näher. Gegen 16. 00 Uhr wird Valence erreicht. Valence eine Hochburg der französischen Gastronomie und wir wollten eigentlich zu MadamPic. Leider wird unsere Reservierungs Mail nicht beantwortet. Also bleiben wir bei Regenwetter an Bord.

Das Mittagsmenü:

01 Zwiebelsuppe

Zwiebelsuppe

Pute, Romanesco, Nudeln

Brombeeren

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2015 Frankreich Tour Tag 1

02 Blick aus der Glaskanzel

Wir sind in der Region Aubrac. Eine wunderschöne, aber abseits aller großen Verkehrsströme liegende Region Frankreichs. Hier steht auf einem sanften Hügel das Restaurant Bras, eins der berühmtesten Restaurants Europas und der Welt.

02 Liberte

Bereits die Anfahrt  war ein Höhepunkt unserer  Tour durch Frankreich. Die ersten 9 Tage war das kleine Kreuzfahrtschiff Liberté unser schwimmendes Hotel. Die Tour führte uns auf der Rhone und Kanal de Rhone von Lyon über Avignon und Arles nach Sete.

Die  Liberté  bot  ein schwimmendes Zuhause für 11 Passagiere und drei Besatzungs-mitglieder.  Liberté bedeutet FREIHEIT – und das konnten wir an Bord erleben. Wir haben die Langsamkeit entdeckt und deren Vorteile erlebt. Erholung pur.

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Das Frühstück sowie das Mittagsessen wurden gemeinsam am langen Tisch  im „Alten Salon“ eingenommen.  Nachmittagskaffee mit Kuchen wurde bei schönem Wetter auf dem „Pooldeck“  serviert.  Durch die großen Fenster konnte man auch während des Essens die  Natur bewundern.

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Die erste Tagestour führte uns von Lyon nach Vienne. Der große Fluss ist durch Staustufen gezähmt worden, Abwechslung brachte die Schleusen. Ein Spaziergang durch die vom alten Rom geprägte Stadt, bildete den Abschluss eines Interessenten Tages.

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Natürlich wurde ein kleiner Abstecher zum berühmten Restaurant Pyramide gemacht, leider hatte ich es vorher versäumt hier einen Platz zu reservieren. Pech gehabt.

Das Mittagessen:

Rucolasalat, Tomaten, Mozzarella, Basilikumpesto

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Schweinfilet, Spargel, Salzkartoffel

Mangoeis auf Himbeeren.

2015 Ein kulinarischer Jahresrückblick.

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Wo hat es uns gefallen. Eine kleine  Auswahl von vielen Restaurantbesuchen im Jahr 2015.

 April

05.04.2015 Restaurant „Unterm Walnussbaum“ 36355 Grebenhain

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Große Küche mitten im Vogelsberg? Ja, die gibt es. Fernab von Autobahnen und Bundesstraßen gibt es in der 160 Seelengemeinde Volkhartshain  eine Genussoase der Spitzenklasse lebendig, klein, eng, lärmig, ungezwungen, französisch.

https://alwisgenussreisen.com/2015/04/07/unterm-walnussbaum-grebenhain/

Mai

06.05.2015 Hotel-Restaurant „Auberge de la Source“. Barneville-la-Bertran, 5 km von Honfleur 

Eine sehr angenehme Adresse in der Normandie mit allerdings kleinen Schwächen. Bei den Menüs muss noch nachgebessert werden. Das Frühstück am anderen Morgen ließ keine Wünsche offen.

https://alwisgenussreisen.com/2015/05/15/normandie-fahrt-2015-erster-tag/

Juni

25.06.2015 Aumers la Vie – Nürnberg

Das Restaurant Aumers la Vie in Nürnberg kommt ohne Außenwerbung aus. Dies ist wahrscheinlich der Lage des Restaurants geschuldet. Am Ende der „Straße der Menschenrechte“ ist Werbung wahrscheinlich nicht erlaubt. Auf Laufkundschaft ist aber Andreas Aumer wahrscheinlich auch nicht aus. Aumer zeigt eine zeitgemäße Küche mit einigen Experimenten und viel Kreativität. Molekulare Einflüsse sind nicht zu leugnen.

https://alwisgenussreisen.com/2015/07/07/aumers-la-vie-nurnberg/

Juni

26.06.2015 Essigbrätlein-Nürnberg

Es war wieder ein interessantes und durchdachtes Mittagsmenü was die Mannschaft um André Köthee und Yves Ollech an diesen Tag servierten. Eine feine regionale und saisonale Küche die in Deutschland und auch in Europa  Maßstäbe setzt.

https://alwisgenussreisen.com/2015/06/29/2015-essigbratlein-nurnberg/

Juli

03.07.2015 La Grenouillere, La Madelaine-sous-Montreuil (Pas-de-Calais)

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Ein Haus der Gegensätze. Ein Hotel Restaurant mit traditioneller regionaler Einrichtung in hundert jährigen Gebäuden und auf der anderen Seite moderne Architektur und Design. Es ist schon eine interessante Kombination aus Qualität, Luxus und Rustikalität.

Alexandre Gauthier verlässt ausgetretene Wege und bietet seinen Gästen stattdessen ungewohnte Aromen und außergewöhnlichen Kombinationen in seinen Menüs an. Erinnerungen kommen auf an Besuche bei René Redzepi vom „Noma“,  an Kobe Desramaults vom „In de Wulf“ in Dranouter oder auch an Andree Köthe vom Essigbrätlein.

https://alwisgenussreisen.com/2015/07/13/la-grenouillere-restaurant/

 Juli

08.07.2015 Storchen – Schmidhofen

20 km südlich von Freiburg liegt das 250 Seelendorf Schmidhofen, ein Stadtteil von Bad Krozingen.  Vater und Sohn Helfesrieder bieten eine interessante badische Küche mit französischem Einschlag. Mutter und Schwiegertochter Helfesrieder leiten den Service souverän und unaufgeregt.

https://alwisgenussreisen.com/2015/09/07/storchen-schmidhofen/

August

24.08.2015 Park Schönfeld-Kassel

Aufbauend auf einer gelungenen Kombination von internationalen und regionalen Produkten hat sich Eduard Jaisler im Restaurant Park Schönfeld in Kassel mittlerweile etabliert. Der Service um Sabrina Schoregge agiert ruhig und professionell.

https://alwisgenussreisen.com/2015/08/25/park-schoenfeld-restaurant-kassel/

Sept.

18.09.2015 The Table – Hamburg

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Die Küche von Kevin Fehling bietet präzise Gerichte, intensive Aromen und ist außergewöhnlich und komplex. Die Mannschaft um Kevin Fehling arbeitet konzentriert und  geräuschlos in der offenen Küche. Der Service um Sommelier David Eitel arbeitet mit großer Gelassenheit und Souveränität. Die fast 4 Stunden verflogen wie im Fluge und waren die reinste Freude.

https://alwisgenussreisen.com/2015/10/21/the-table-hamburg/

Sept.

19.09.2015 Le Canard Hamburg

Schade, wir waren von der Küche des Ali Güngörmüs doch etwas enttäuscht. Oder lagen unsere Erwartungen zu hoch, hatten wir die Messlatte für dieses Restaurant zu hoch angelegt?  Bei unserem Besuch war die Küche nicht auf Sternniveau. Die Finesse in der Konzeption der Gerichte  und deren Umsetzung hat gefehlt.

https://alwisgenussreisen.com/2015/11/03/le-canard-hamburg/

Sept.

29.09.2015 Zehners Stuben Pfaffenweiler

Im ehemaligen Bürgersaal der Gemeinde bietet Fritz Zehner eine schnörkellose, und dabei leichte französisch- badische Küche an. Auch der Service mit der Weinberatung konnte gefallen. Die einzelnen Gerichte waren sehr gut abgeschmeckt und waren auf den Punkt gegart.

https://alwisgenussreisen.com/2015/11/05/zehners-stube-pfaffenweiler/

Okt.

09.10.2015 Restaurant Bras, Laguiole

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Wir sind in der Region Aubrac. Eine wunderschöne, aber abseits aller großen Verkehrsströme liegende Region Frankreichs. Hier steht auf einem sanften Hügel das Restaurant Bras, eins der berühmtesten Restaurants Europas und der Welt.

Sébastian Bras und seine Mannschaft begeisterte uns mit einem hervorragenden Menü. Die Natur, die Region und die Tradition sind in das Menü eingebunden. Ein Abend bei Bras ist etwas ganz Besonderes.

Restaurant Bras -Laguiole

Okt.

22.10.2015 Restaurant Rutz Berlin

Hervorragende Weinberatung, exzellente Weine, sehr gutes Menü. Aber und hier kommt leider ein aber, wir hatten nach dem Menü noch Hunger, dies ist uns in den vielen Jahren in Sterne Restaurants noch nie passiert.

Bericht folgt

November

26.11.2015 Voit-Kassel

Sven Wolf ist in Kassel angekommen, leider wird ab Januar 2016 nur noch abends geöffnet.

Dez.

17.12.2015 Las Cumbres, Gran Canaria

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Sehr gute kanarische Küche in Playa de Ingles.

 

 

Abendessen im Restaurant La Tassée – Lyon

04a Lyon mit Rhone

Blick auf Lyon

06 Ei in Rotwein

Oeufs en meurette, pochierte Eier an Burgundersauce

07 Hechtkloss

Hechtkloss in Krustentiersauce

08 Creme

Crème brûlée von der Feige

05a Weisswein

Der Wein

Fazit: Nicht übel, aber vieles kann man besser machen.  Das Ei war nicht flüssig genug und der Sauce fehlte der letzte Pepp. (Gewürze) Der Hechtkloss sehr trocken und fest. Die Sauce war in Ordnung. Es gibt bestimmt besser Restaurants inLyon wo man diese Spezialitäten essen kann. Die Auswahl erfolgte lt. Michelin und die Nähe zum Hotel war ausschlaggebend.

Besucht am 30.09.2015 (abends)

The Table – Hamburg

Besucht am 18.09.2015

01a Table Baustelle

Das Restaurant The Table liegt in einem Neubaugebiet der Hamburger Hafencity. Die Shanghai Allee, hier befindet sich das Restaurant, ist noch überwiegend eine große Baustelle. Von unserem Hotel aus gelangten wir in gut zehn Fußminuten in das Restaurant. Eine gelungene Innenarchitektur setzt erste Akzente. Hier wird nichts versteckt. Gut verarbeiteter Sichtbeton, große Fensterfronten, die abgehängten Decken Elemente aus Filz, (sie sorgen mit den Vorhängen für eine gute Akustik) und die offene Küche sind die wichtigsten Merkmale dieser Innenarchitektur.

04 Table Decke

Nur 20 Gäste pro Abend finden an dem schlangenartigen Tisch aus Kirschbaumholz, mit Blick in die offene Küche, Platz. Um 19:00 Uhr werden die ersten zehn Gäste empfangen, um 20:00 Uhr folgen die restlichen zehn Gäste. Gedämpftes Licht, klassische Musik und ein abgestimmtes Farbkonzept lassen auf einen gelungenen Abend hoffen. Auch den „Barhockern“ sitzt man sehr bequem. Durch die Anordnung des Tisches sowie der Hocker sind sowohl vertrauliche Gespräche aber auch Gespräche und Diskussionen mit dem direkten Nachbarn möglich. Ich finde ein gelungenes Konzept und man kann Kevin Fehling nur wünschen, dass sich seine mutigen Investitionen lohnen.

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Zu einem Glas Champagner werden die ersten Amuse Bouche gereicht.. Besonders der sehr filigrane Macaron mit seinen Basilikumgeschmack konnte gefallen. Der Cracker schmeckt intensiv nach Süden. Es ist schon interessant was man auf diesen kleinen Stück alles unterbringen kann. Oliven, Käse, Zwiebel, Fenchel, Tomate und diverse Kräuter und Blüten sind zu riechen und zu schmecken. Zum Abschluss gibt es ein gedämpftes lauwarmes chinesisches Brötchen mit süß saure Gurke und Erdnusscreme.

10 Amuse Bouche

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Bereits diese ersten Häppchen zeigen die große Klasse von Kevin Fehling und seiner Mannschaft.

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Wir verzichten diesmal auf das vorgeschlagene Weinmenü, sondern suchen uns zusammen mit Sommelier David Eitel die Weinbegleitung aus. Zu den Vorspeisen entscheiden wir uns für einen Chardonnay trocken vom Weingut Dreissgacker, zum Hauptgang dem im Weinmenü vorgeschlagenen 2011er „Le Poiré“ Fiefs Vendéens, Saint Nicolas, Loire und zu den Desserts 2014er Brachetto d’Acqi DOCG, Giacomo Bologna, Piemont.

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Bereits der erste Gang ein absoluter Höhepunkt. Geflämmte Makrele mit Dashi-Sud und Rettich sowie Makrelentatar mit Sojakaviar. Die Makrele wird mit einem Bunsenbrenner auf beiden Seiten nur sehr kurz geflämmt, so dass ein kaum wahrnehmende des Röstaroma entsteht. Der Rettich bringt eine leichte Schärfe in Spiel. Insgesamt eine gelungene Komposition.

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Beim zweiten Gang, „Gänseleber „Tom Ka Gai“ mit Langustinentatar und Mango, hätte ich spielend auf die Gänseleber verzichten können. Die Körnigkeit des Reises, die Schärfe von Thai Curry, die süß säuerliche Mangofrucht und das Tatar vom Kaisergranat bildeten eine interessante Textur und Leichtigkeit.

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Es folgte für mich der beste Gang des Abends. Jakobsmuschel mit Erdbeere, Rhabarber und Waldmeister. Leichte Restaromen der Jakobsmuscheln verbinden sich in hervorragender Form mit dem Waldmeister, der mit einem Hauch Vanille abgeschmeckt ist. In Verbindung mit den roh marinierten Muscheln und den gefüllten Zylinder mit Muscheltatar, Rhabarberkompott und Waldmeister Hollandaise ein absolutes Highlight.

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Der nächste Gang, Carabinero mit orientalischem Couscous, Kumquats, Erbsencrème & Arganöl-Hollandaise wirkt sehr fein und die verschiedenen Aromen des Orients kommen zur Geltung. Besonders die Verbindung von Erbsencrème & Arganöl-Hollandaise konnte gefallen.

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Besonders die Zubereitung des Hauptganges war in der offenen Küche gut zu sehen. Zuerst wurde die Entenbrust Sous Vide gegart, danach kurz ein gebraten und im Niedrigtemperaturofen fertig gestellt. Die Zulagen wie Reiscreme, Himbeere, Reisessig-Hollandaise & Shisojus sind nach meiner Auffassung allerdings sehr Creme-lastig. Meine Ehefrau hatte erhebliche Probleme bei dieser Zusammensetzung. Die Entenbrust war durch die Zubereitung natürlich auf den Punkt gegart. Der 2011er „Le Poiré“ Fiefs Vendéens, Saint Nicolas von der Loire kam leicht gekühlt auf den Tisch und passte hervorragend zur Ente. Ein überzeugender Hauptgang.

Auch die danach servierten Desserts

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“Oliven“ mit Martiniperlen, Mandelcreme, Holunderblüte & Estragoneis und

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die “Wundertüte” mit Lavendel, Blaubeere, Sternanis & Kardamom enthielten eine wunderbare Mischung von vielen Aromen und Texturen. Der leicht-fruchtige 2014er Brachetto d’Acqi DOCG, Giacomo Bologna, Piemont war der ideale Abschluss eines hervorragenden Menüs.

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Zum Abschluss noch drei kleine süße Grüße. Smoky Berry, Mexikanischer Taco und der Nigiri mit Kokos und Shiso.

Fazit: Die Küche von Kevin Fehling bietet präzise Gerichte, intensive Aromen und ist außergewöhnlich und komplex. Die Mannschaft um Kevin Fehling arbeitet konzentriert und  geräuschlos in der offenen Küche. Der Service um Sommelier David Eitel arbeitet mit großer Gelassenheit und Souveränität. Die fast 4 Stunden verflogen wie im Fluge und waren die reinste Freude. Ich bin mir sicher, dass bereits im November 2015 auch über Hamburg die drei Sterne des Michelins leuchten werden.

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