Restaurant Park Schönfeld-Kassel

 

Restaurant Park Schönfeld

 

Seit dem 01.04.2012 gibt es eine neue kulinarische Adresse in Kassel. Umgeben von einem Park und dem botanischen Garten befindet sich das Schloss Schönfeld. Der Verein Schloss Schönfeld unterhält das Gebäude und nutzt einen Teil des Hauses selbst. In den übrigen Räumen tagen regelmäßig verschiedene Institutionen aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Im Untergeschoss befindet sich ein öffentliches, vom Club unabhängiges Restaurant, geführt  von Eduard Jaisler und Sabrina Schoregge.

Bei dem sehr schönen Sommerwetter habe ich auf der Terrasse Platz genommen. Unter großen schattenspenden Bäumen hat man  einen schönen Blick in den Park. Hin und wieder sieht man Jogger, die ohne zu stören, an der Terrasse vorbei laufen.

Der Service von zwei Herren wahrgenommen, hatte Licht und Schatten. Während Herr Braun in seiner Eigenschaft als Maître und Sommelier einen souveränen Eindruck hinterließ, merkte man bei der zweiten Servicekraft doch eine erhebliche Unsicherheit.

Aus der Speisekarte wurde ein Viergang Überraschungsmenü (53€) mit begleiteten Weinen (21€) ausgesucht.

 01a  Amuse Boche

Zum Auftakt gab es  eingelegte Oliven, Grissini, Brot, Butter sowie ein  alkoholfreier  Aperitif.

 01 Amuse Boche - Lachs

Als Amuse Bouche:  Lachs, Purpel Curryschaum und  Karotten-Kreuzkümmelpüree.

Der Lachs sehr gut gewürzt, der Curryschaum war kaum zu schmecken, dafür aber ein Kompliment für das  Karottenpüree mit Kreuzkümmel gewürzt.

 02 Meeresfrüchtesalat

Warmer Meeresfrüchte  Salat mit Ziegenkäse, Gazpacho-Vinaigrette, Auberginen, Bratpaprika.

Der Salat bestand aus Jakobsmuschel, auf den Punkt gebraten, innen noch leicht glasig. Der Pulpo mit noch leichtem Biss, aber nicht gummiartig. Dazu noch gebratene Garnele. Die Vinaigrette rundete das ganze ab. Der Ziegenkäse als Sorbet serviert, brachte Schmelz und Frische an das Gericht.

Dazu: 2012 Weißer Burgunder– Weingut Weegmüller – Pfalz. Passte ausgezeichnet zum Gericht. Leider etwas zu warm serviert.

 03 Peterfischfilet

Saint Pierre mit Sepiaravioli, mediterranes Gemüsetimbal, Krustentierschaum.

Wohlschmeckend und der Fisch auf den Punkt gegart. Allerdings waren nach meiner Auffassung zu viele Komponenten auf dem Teller. Die grandios schmeckende Ravioli, gefüllt mit Hummer, hätte man am besten in eine separaten Gang servieren sollen.  Der Saint Pierre nur schwach gewürzt. Der  Krustentierschaum in Verbindung mit den Gemüsen verband dafür alles sehr harmonisch.

Dazu: 2012 “Blutsbruder” Cuvee– Weingut Karl May – Rheinhessen. Der Wein kam diesmal mit der richtigen Temperatur an den Tisch.

 04a Iberico Schwein

Iberico Schwein, Sellerie Birnen Püree, grüne Bohnen.

Ein Gang an dem es nichts auszusetzen gab. Das Fleisch noch saftig und wohlschmeckend.

Dazu: 2008 Chianti Colli Senesi – Italien

 05 Dessert

Warmes Schokoladentörtchen, Mango, Macadamianuss, Tahiti Vanille Eis.

Harmonisch, wohlschmeckend, perfekt. Warum Fehler suchen, wo es keine gab.

Dazu: 2010 Gewürztraminer, Grand Cru Classe

Fazit: Man kann nur hoffen, dass sich Eduard Jaisler und Sabrina Schoregge noch lange in Kassel halten können. Nach dem schließen des Gourmetrestaurants im Steinernen Schweinchen ist das Restaurant Park Schönfeld eindeutig die Nummer eins in Kassel. Man kann nur hoffen, dass die Restaurantführer das Haus entdecken und bewerten. Die neuen Betreiber  hätten es verdient.

RESTAURANT PARK SCH֖NFELD

Bosestraߟe 13

34121 Kassel

Telefon: 0561 / 73976744

Fax: 0561 / 73976745

E-Mail: info@parkschoenfeld.com

http://www.parkschoenfeld.com

 

Besucht am 15.07.2013 (abends)

Speisekarte siehe hier.

Koch und Kellner – Nürnberg

06a SchiefertafelSchiefertafel als Speisekarte

01 SpargelsüppchenSpargelsuppe mit Croûtons

02 Taube

Taubenhaché in Rhabarber

03 JakobsmuschelJakobsmuscheln mit Kokosemulsion, Apfel und Sellerie

04 WildschweinFränkischer Wildschweinrücken mit Sellerievariationen 05 Dessert

Rhabarbervariation mit Minze und Vanille

Besucht am 21.06.2013 (mittags)

Essigbrätlein – Nürnberg 2013

 

20.06.2013 Essigbrätlein

Nach wie vor muss man an der Klingelschnur rechts neben der Eingangstür ziehen, um dieses gastliche Haus betreten zu können. An der Inneneinrichtung hat sich nichts geändert, aber die Küchenausrichtung hat leichte Veränderungen erfahren. Auch im Essigbrätlein legt man noch mehr Wert auf Gemüse, Kräuter, Fisch und Fleisch aus der Region, die Gewürze spielen in der Küche von Andre Köthe und Yves Ollech aber auch weiterhin eine gewichtige Rolle.

Schon der Gruß aus der Küche zeigt diese Veränderungen an. Die sonst servierten gefüllten Knusperrollen, in den letzten Jahren immer Bestandteil im Menü, wurden diesmal nicht serviert. Wie üblich standen aber das Karottenbrot und die Erbsenbutter schnell auf dem Tisch, dazu ein alkoholfreier Aperitif.

Danach drei kleine Häppchen.

01 Hafer

Hafer mit unreifen roten Johannisbeeren. Der Hafer mit leichten Röstaromen. Dazu das säuerliche Obst. Ein gelungener Auftakt

02 ErbseErbsencreme. Es sollte aber noch besser kommen. Lauwarme Erbsencreme wurde in einer aufgeschlitzten Schote serviert. Beim Aussaugen dürften wir den reinen unverfälschten Erbsengeschmack erleben.

03 QuitteQuitte: Etwas belanglos.

Das Mittagsmenü diesmal mit fünf Gängen statt der sonst üblichen vier. Die auf dem Tisch liegende Speisekarte ist sehr zurückhaltend formuliert und erwähnt nur die zwei wichtigsten Zutaten. Keine Preisangaben. 04 Seeforelle

Seeforelle mit Sauerampfer – dazu 2011 Sauvignon Blanc, Neumeister, Steiermark

Zwei Scheiben vom leicht erwärmten Fisch, dazu knackiger Salat und Lindenblüten, nicht nur als Dekoration gedacht. Dazu eine leichte Säure durch den Sauerampfer. 05 Kohlrabi

Kohlrabi mit Mohn – dazu 2011 Weißer Burgunder, Luckert, Franken

Als zweiter Gang dann Kohlrabi in drei verschiedenen Texturen und Geschmacksrichtungen. Als rohe Scheibe, als pur gedünstetes Stück mit Blättchen und als grüne Sauce aus Kohlblättern serviert wird. Mohn unterstreicht die Nussigkeit der Kohlrabi. 06 Spargel

 Spargel mit Brotcreme  – dazu  2011 Chardonnay „S“, Wittmann, Rheinhessen

Die Saison für Spargel nähert sich dem Ende. Die Spargelköpfe mit schönem Biss. Wir „hassen“ durchgegarten Spargel. Dazu knackige Spargelchips mit einem sehr Intensiven Aroma der Stage. Eine leicht Brotsauce und Jogurt rundeten den Gang ab. 07 Lamm

Lamm mit Lauch – dazu 2006 Clos Puy Arnaud, Cotes de Castillon, Bordeaux

Das Stück Lamm durch und durch rosa gegart (Saus Vide) mit erfreulichen Lammgeschmack. Dazu pochierter Lauch. 08 Kiefernadeleis

Kiefernadeleis mit Kräutern – 2009 Riesling Trockenbeerenauslese, Frey, Pfalz

Kiefernadeln scheinen im Moment In zu sein. Ich denke da an unseren Besuch im Restaurant „In de Wulf“ vor ca. 6 Wochen. Diesmal als Eis auf einer leichten Vanillesauce und sehr intensiv schmeckenden Kräutern. 09 Schokolade

Zum Abschluss dann Kaffee, ein Mirabelle und der Desserthit des Essigbrätlein. Fünf verschiedene Schokoladen hergestellt aus Valrhona Couverturen u.a. mit Trauben, Himbeere und karamelisierten Nüssen.

Fazit: Kulinarisch gesehen hatten wir wieder einmal ein schönes Mittagessen im Essigbrätlein erlebt. Wir stellen aber auch fest, dass die Hauptzutaten sich im Laufe der Jahre kaum ändern. (Seeforelle, Kohlrabi, Lamm). Wie immer war es aber auch diesmal ein besonders Geschmackserlebnis. Die Weinbegleitung war gut gewählt und kam auch mit der richtigen Temperatur in das Glas. Perfekter und unaufdringlicher Service durch eine junge Dame. Maitre-Sommelier Ivan Jakir hat Donnerstag seinen wohlverdienten Ruhetag.

Pilze

01 KaiserlingeKaiserlinge

03 MorchelnMorcheln mit Rinderfilet auf Rucola-Kartoffelpüree.

‚t Kalut B&B – Belgien

P1060849t Kalut B&B.

In absoluter Ruhe liegt auf einem kleinen Hügel oberhalb des Hotelrestaurants in de Wulf die B&B Unterkunft ‚t Kalut B&B. Bei der Reservierung im Restaurant wurde uns mitgeteilt, dass die Hotelzimmer  leider alle reserviert seien. Es wurden aber drei Empfehlungen für Hotels in der unmittelbaren Umgebung ausgesprochen. Nach einem kurzen Blick in das Internet entschieden wir uns für das ‚t Kalut B&B.

KalutEntfernung zum Restaurant, Luftlinie ca. 500 m, Entfernung über die Straße allerdings 3,5 km.

Ein Taxi zu bestellen war ohne Probleme möglich. Kosten für die Fahrt ca. acht Euro.

Das ‚t Kalut B&B bietet zwei unterschiedliche Unterkünfte an. Wir wurden in einem kleinen Einzel stehendem Haus namens Romantica untergebracht. Früher war es vielleicht mal ein Heuschober oder  Holzstall oder Ähnliches. Heute ist es eine angenehme Unterkunft. Wir konnten mit unserem Auto direkt bis an die Unterkunft heran fahren. Auf der oberen Ebene der Unterkunft steht auf der linken Seite das recht bequeme Bett und rechts davon eine mit allen modernen Utensilien ausgestattete Dusche. Sechs Stufen tiefer der eigentliche Aufenthaltsbereich mit einer voll ausgestatteten Küche. Davor liegt eine große Terrasse mit einem herrlichen Blick in die flämische Landschaft.

Interessant im Übrigen das Geländer. Mit heimischen Weidenstäben hatte man diese Abtrennung gestaltet.

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Die Kosten für diese Unterkunft betrugen einschließlich Frühstück 90 €.

Bei dem Frühstück fehlte es wirklich an nichts. Die Hausherrin hatte am Abend vorher noch nach besonderen Wünschen gefragt, und diese (Grüner Tee, Ei u.a.) wurden auch erfüllt.

 Kalut 05

‚t Kalut B&B.

 Oestenstraat, 6

8951  HEUVELLAND-DRANOUTER

INFO : 057/445140 –  0475/561440 – 0499/990600   –

Kalut@telenet.be

http://www.kalut-bb.be/

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Menü zu Pfingstsonntag

01 Kräuterseitling

Kräutersaitlinge mit Wildkräutern

Die Pilze länglich halbieren und in eine beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett anbraten. Sobald die Saitlinge Farbe angenommen haben, kommt ein Stück Butter in die Pfanne. Gewürzt wird mit Hawaii Salz. Die Kräuter kurz waschen, trocknen und auf den Pilzen mit einer Apfel-Olivenöl Vinaigrette anrichten. Dazu eine Sauce auf Pilzbasis und Chorizo – Wurst.

 02 gefüllte Hähnchenschenkel

Hähnchenschenkel gefüllt auf einem Tomaten-Pilz Ragou. Die Schenkel sind gefüllt mit 2/3 Hähnchenfleisch und 1/3 Schweinefleisch. Gewürzt mit Rosmarin und Thymian.

 03 Käse aus der Normandie

Käse aus der Normandie

 04 Rhabarber Streuselkuchen

Rhabarber -Streuselkuchen

05 Albrechts Apfelbrand

Danach einen Apfelbrand aus eigenen Früchten. Gebrannt in der Lixfelder Brennstube

In de Wulf – Belgien

Nach fünf Tagen in der Normandie und in unsere Partnerstadt Vire, mit der Feier zu den 30 -jährigen partnerschaftlichen Jubiläen, führt uns der Weg diesmal nicht direkt nachhause. Wir wollen einen Abstecher nach Belgien Unternehmen. Reserviert ist im Restaurant In de Wulf.

Das Restaurant steht in der San Pellegrino Liste 2013 immerhin auf Platz 72. Noch vor Alain Ducasse, Wohlfahrt oder Haas.

Nachdem wir die Autobahn nördlich von Lille verlassen haben, wird der Weg zum Restaurant sehr abenteuerlich. Bei uns würde man diese Straßenverbindungen eher als Neben-oder Feldwege bezeichnen.

Das Restaurant liegt in der Nähe des Dorfes Dranouter  in Westflandern in der Nähe der französischen Grenze. Diese Region Het Heuvelland bedeutet übersetzt Land der Berge. Naja, es sind nicht gerade Berge, aber ein Hügel löst den anderen ab. Von einem dieser Hügel sieht man in einem kleinen Tal ein lang gestrecktes Gebäude einsam stehen. In diesem ehemaligen Bauernhof ist das Hotelrestaurant untergebracht.

02  Hotel-Restaurant

Wir fahren also zuerst zum Restaurant um  die Reservierung noch einmal zu überprüfen. Ja, wir sind eingetragen. Danach geht es ca. 3 km  zur B&B Unterkunft Kalut. (Siehe eigenen Bericht) Dass Haus war vom Restaurant empfohlen worden, da das eigene Hotel  selbst ausgebucht war. Eine gute Empfehlung. Von der Terrasse des Häuschens haben wir einen wunderbaren Blick auf da Hotelrestaurant. Entfernung Luftlinie ca. 600 m.

03 Restaurant

Pünktlich um 19:00 Uhr ist unser bestelltes Taxi da und wir fahren die ca. 3 km zum Restaurant. Der Taxifahrer schwärmt nur so von seinem Landsmann Kobe Desramaults. Obwohl er dort noch nicht gegessen hat, meint er, ja er ist überzeugt, Kobe Desramaults sei der beste Koch Belgiens.

Nach dem eintreten werden wir von der jungen Dame am Empfang gefragt, ob wir zuerst im Salon oder sofort im Essraum Platz nehmen wollten. Wir entscheiden uns für den Salon, hier nehmen wir den Aperitif ein und erhalten  die ersten kleinen Häppchen.

 04 Der Salonn

Der Salon ist in Grautönen gehalten, die Wände bestehen aus rohen Ziegelwänden, der Fußboden aus Keramik und teilweise Teppichen. Alles ist gut auf einander abgestimmt und wirkt einladend. Wir fühlen uns in der angenehmen Atmosphäre sofort zuhause.

Wir beginnen mit einem Glas Champagners und erhalten die ersten “Appetizers”.

Es beginnt mit einem hauchdünnen knusprigen „Zwiebelblatt“ mit Knoblauchcreme, danach ein Schweinscracker und zweierlei von der Karotte. Bei dem Zwiebelblatt handelt es sich wahrscheinlich um verflüssigte Zwiebeln die anschließend gebacken wurden.

05 Cracker vom Schwein

Weiter ging es zum ersten Höhepunkt des Abends. Eine Ravioli aus Roter Bete war gefüllt mit einem leicht süßlichen Ziegenjogurt.

06 Ravioli von Roter Bete

Es folgte zweierlei von der Karotte. Karottenscheibe und Karottenmousse.

07 Karotte

Danach gab es gebackenes Brot gefüllt mit Maroilles, einem Käse aus Nordfrankreich. Gewöhnungsbedürftig war die Art des Servierens. Man musste aufpassen, was ist essbar und was sind Steine.

08

Danach ging es in den Essraum. Allerdings nicht normal durch die Restauranttür, sondern wir wurden zuerst durch die Küche geführt.

09 Küche

10-12 junge Köchinnen bzw. Köche waren bei der Arbeit. Mittendrinn der Chef. Wie sich später herausstellte waren verschiedene Nationalitäten vertreten, u.a. Holland und Schottland.

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Der Essraum, mit einer für uns perfekten Atmosphäre. Rot-brauner Klinkerfußboden, wie im Salon auch hier rohe Ziegelwände weiß gestrichen. Die rustikalen Holztische standen weit genug auseinander, in den Stühlen konnte man ohne Probleme stundenlang sitzen. Das Restaurant war gut besucht. Ein internationales Sprachgewirr füllte schnell den Raum aus. Es herrschte nicht die in Sternehäusern so oft vorhandene Stille und Steifheit.

Erst hier wurden wir gefragt für welches Menü wir uns entschieden hätten. Zwei stehen zur Auswahl.  Eins für 125 €, mit Weinbegleitung 205 € und ein kleineres Menü für 105 € bzw. 165 €.

Wir entschieden uns für das Größere, wir wollten schließlich die ganze Spannbreite der Kochkunst von Kobe Desramaults genießen.

Hier im Essraum wurden dann die beiden letzten beiden Küchengrüße serviert.

Zum einem eine Wellhornschnecke  mit Knoblauch-Mayonnaise und zum anderen Kartoffel.

09b Schnecken

Kartoffelmousse eingehüllt in frittierten Kartoffelstreifen.

09a Whelks

Dann wurde der zweite Höhepunkt des Abends serviert. Sauerteigbrot mit Schmalz und Salzbutter. Das Brot mit krosser Kruste war der absolute Hammer. Wir haben anschließend noch ein Brot bestellt und am nächsten Tag mit nachhause genommen.Ein Problem hatte dieses Brot allerdings, man musste sich schon in Selbstbeherrschung üben, damit man nicht allein davon satt wurde.

09c Brot

Auch bei dem nachfolgenden Menü mit 12 Gängen, lag der  Schwerpunkt auf lokalen Produkten. Saisonale Kräuter, Gemüse, Gewürze und Früchte spielten die Hauptrolle. Fisch und Fleisch dagegen nur eine Nebenrolle. Einige der Gänge sind sehr schlicht und einfach, sowohl von den Produkten als auch von dem Anrichten. Andere sind sehr komplex und mit vielen Zutaten serviert.

10 Dogfish (eine Haiart)

Dornhai, Kohlrabi und junge Kräuter

12 Makrele

Tatar von der Makrele über Heidekraut geräuchert

13 Speiserübe, Sauere Creme, Kräuter

Speiserübe, Sauerrahm und Kräuter

15

Grüne Zwiebeln, fermentierter Porresaft und Eier vom Brill (Plattfisch)

16

 Gebratenes Brill Filet mit Fichtensprossen

17

Schnecke aus Comines mit Knoblauch

18

Hummer mit Kartoffelschaum

19

Spargel mit Brennnesseln und Eidotter

20

Grüner Spargel mit Käse

21

 Junge Ziege mit Strandkräutern und Meerkohl

22

Blutwurst mit Rhabarber

23

Käse auf Quitte

24

Rote Bete

25

Sellerie mit Sauerampfer

26

Blüten

27

Ziegenmilchsorbet. Dill, junge Gurke

28

Fazit:

Der Ort, das Essen, der Wein, die Atmosphäre alles passte perfekt zusammen. Der Besuch im Restaurant „In de Wulf“ war ein unvergessliches Erlebnis.

Wir hatten uns für die Weinbegleitung entschieden und lagen damit goldrichtig. 10 verschiedene Weine für 12 Gänge. Die Weine passten zum Essen und hatten auch die richtige Temperatur.

Der Service absolut perfekt. Die Speisen werden jeweils von den Köchinnen und Köchen serviert und erklärt die auch dafür verantwortliche zeichnen.

Kaffee, Petit Fours und einen Marillenbrand haben wir dann wieder im Salon eingenommen. Dabei ergab sich ein interessantes Gespräch mit einem Paar aus Antwerpen. Diese waren bereits zum dritten Male Gast bei Kobe Desramaults  und waren auch der Auffassung, Kobe Desramaults  sei der beste Koch Belgiens.

Kobe Desramaults  hat „nur“ einen Stern, nach diesem Abend glauben wir, dass er den zweiten Stern verdient hat.

Indewulf

Wulvestraat 1
8951 Dranouter
Belgien

www.indewulf.be

Besucht am 12.05.2013 (abends)

Le Manoir de la Pommeraie – Vire

Über das Restaurant Le Manoir de la Pommerai in  Vire habe ich bereits hier

https://29alwi.wordpress.com/2012/11/19/le-manoir-de-la-pommeraie-vire/

und hier

https://29alwi.wordpress.com/2009/10/06/520/

berichtet.

Anlässlich 30Jahre Städtepartnerschaft hatte ich nun meine Freunde Ginette und Andre zum Abendessen eingeladen. Dank für viele Jahre der Freundschaft.

01

Zum Auftakt Champagner und dazu  Brandteigbällchen gefüllt mit „Andouille de Vire“.

02 Amuse Bouche

Als Amuse Bouche wurden serviert: Eine „Bavaroise a l’Andouille de Vire”, Makrele mit kleinem Salat sowie eine Terrine vom Rochen mit grünem Spargel

03

Carpaccio von Languste und Mango, Limone und Koriander

04 Bar

Wolfsbarschfilet auf Spinat und lila Kartoffelstampf

05 Fromage

Pont-l’Évêque und Livarot Cannelloni

06 Dessert

Karamellisierte Apfeltarte mit Chibouste und einem Calvados Sorbet

Besucht am 10.05.2013 (abends)