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Genuss, Kochen, Reisen und mehr

Restaurant Weissenstein – Kassel

Kochen mit regionalen und saisonalen Zutaten ist ja zurzeit in vielen Restaurants angesagt. Wenn man dann auch noch die Waren in Bio Qualität anbietet, sollte eine Neueröffnung eigentlich funktionieren. In Kassel im Restaurant Weissenstein scheint es zu funktionieren.

Geschäftsführer und Koch ist René Müller aus Hofgeismar. Er ist gelernter Koch und hat mehrere Jahre Berufserfahrung in der Hotellerie und Gastronomie.

Als Kooperationspartner sind Stefan Itter aus Kirchberg und der BioMetzger Martin Theisinger aus Habichtswald-Ehlen  mit im Boot. Von Itter stammt zum Beispiel das Fleisch vom Limusin-Rind, den Bunten Bentheimern oder die Bio Eier seiner Legehennen. Geflügel kommt von Geflügelhof Roth aus Witzenhausen-Unterrieden und das Gemüse und sonstiges Grünzeug vom Eschenhof aus Altenhasungen. Die  Betriebe stammen also alle aus der Region Kassel und sind Bio Zertifiziert. Auch die Weine und sonstige Getränke habe ein Bio Siegel

Nach zwei Mittagessen war jetzt ein Abendessen an der Reihe.

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Brot – Butter – Karottendip. Zum Auftakt gleich der Schwachpunkt an diesem Abend. Das Brot schmeckte nach nichts und war anscheinend auch schon einige Tage alt. Gut die Butter (aus der Upländer Molkerei ?) und der leicht süßliche Dip mit Karotten.

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Gebeiztes Habichtswald Reh, Grünzeug, Hutzelbirne, Pilz, Himbeerbrioche.

Das Rehfleisch,  wahrscheinlich aus der Keule geschnitten,  war nur leicht gewürzt und schmeckte ausgezeichnet.  Der Salat mit Himbeeressig angemacht, die dünnen Radieschenscheiben brachten leichte Schärfe an die Vorspeise. Die Hutzelbirne erinnerte mit ihrer Gewürznote im kalten Januar an Weihnachten. Insgesamt ein gelungener Auftakt.

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Pastinaken-Apfel-Suppe mit Schafgarbe.

Sowohl Apfel- als auch der Pastinakengeschmack kamen gut zur Geltung und waren ausgewogen.

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Flaches Eisen – Bratkartoffel – Schwarzwurzel.

„Flat Iron“  (flaches Eisen) von der flachen Hälfte einer Blattschulter.

Für mich eine Premiere. Ich hatte von dem Stück Fleisch noch nie etwas gehört bzw. gegessen. Das Fleisch trocken gereift und vom Koch hervorragend zu bereitet. Dazu Schwarzwuzeln mit noch leichtem Biss und Bratkartoffeln.

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Schokoladenfondant, Beerensorbet, Himbeere , Russischbrot.

Warm-flüssig, kalt-fest,   süss – herb, knackig – cremig. Ein stimmiges Dessert. Schlicht, einfach aber wohlschmeckend.

Fazit:  Die Philosophie von Saison, Regional und Bio wird von der Küche sehr gut umgesetzt. Der Service war tadellos. Hier sticht besonders Sonja….. hervor. Sie ist, wie es sein soll, der verlängerte Arm der Küche. Immer fröhlich und dabei selbst bewusst auftretend.

Die Preise sind angemessen. Über die Innenarchitektur kann man streiten. Für mich ist es stimmig und passt zum Konzept. An dem Abend war das Restaurant, wie es aussah, sehr gut besucht. Anscheinend wird das Konzept von der Region angenommen.

Die Speiskarte: https://speisekarten.wordpress.com/2017/01/27/weissenstein-kassel/

 

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