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Das OX – Hilders/Rhön

11.02.2012 Das OX – Hilders/Rhön

Das OX, das kleinste aber feinste Restaurant im Hotelkomplex Leist_Sonne_Engel in Hilders Rhön. An vier Tischen mit maximal 16 Gästen erwartet einen eine Küche, die es mit vielen * Sterne Restaurants aufnehmen kann. Bereits jetzt hat Björn Leist 15 Punkte im Gault Millau erreicht. Der erste Stern dürfte  nach meiner Auffassung nicht lange auf sich warten.

Die Voraussetzungen sind dafür wie gemacht. Ein Hotel, drei Restaurants, eine Metzgerei und eine Familie die voll dahinter steht.

Björn Leist, der Küchenchef, hat von 1998 bis 2001 im Bareiss, Baiersbronn gelernt, dann von  2001 – 2004  beschäftigt bei  der „Granddame“ der Österreichische Küche  Lisl Bacher in Mautern, Österreich,  danach hat er von 2004 – 2006  bei seinem Kumpel Andreas Caminada, Schloss Schauenstein Chur, gearbeitet. Seit 2007 wieder zuhause in der Sonne, Hilders. Nach dem Umbau 2008 gibt es jetzt seit 2009 auch das kleine aber feine Gourmetrestaurant „Das Ox“.

Eine Reservierung ist hier auf alle Fälle erforderlich. Geöffnet ist „Das OX“  von Mittwoch- bis Sonntagabend ab 18:30 Uhr. Eine Speisekarte gibt es hier nicht. Diese bringt der Küchenchef allerdings am Ende des Menüs persönlich an den Tisch und man kann sich mit ihm sehr nett unterhalten. Vorab wird nachgefragt, ob man eventuell Allergien hat und ob man besondere Vorlieben oder Abneigungen für bestimmte Speisen hat.

Um 18:30 Uhr wird man in der Lounge des Hotels  erwartet. Nachdem der Aperitifs serviert wurde, in meinem Fall ein Aperol mit Prosecco, begann ein Feuerwerk der Genüsse.

Zuerst die Amuse Bouche,  hier als „kleine Häppchen aus der Metzgerei“ bezeichnet.

 

01 Chox-OX

01 Chox-OX

Chok OX – Leberpraline mit Bitterschokolade und Rhöner Landschinken mit Radieschen

 

02 Wan Tan
02 Wan Tan
Entenleber Drops mit „5 Gewürze“ Brot sowie knuspriger Blutwurst Wan Tann .

 

03 Lardo
03 Lardo
Leist‘s Lardo mit Honig

 05 Parmesan Taco

 „Sommer im Winter “  Parmesan Taco mit Avocado und Tomate.

Danach wurde man zum Tisch begleitet und zuerst nach dem Weinwünschen befragt. Nach einer kurzen Diskussion mit Sibylle Wiegand, die uns als Servicekraft durch den Abend begleitete, einigten wir uns auf ein Weinmenü. Da man ja nicht weiß, was einen erwartet, ist dies wahrscheinlich die vernünftigste Lösung. Dieses Weinmenü, jeweils ein Wein für zwei Gänge, kostet 40 € pro Person.

Dann begann das Überraschungsmenü, dieses kostet 89 € und dauerte ca. 4 Std.

 

06 Forelle

06 Forelle

Erster Gang: Rhöner Forellenfilet mit Karotten

 

M 01 geräucherter Wintersalat

M 01 geräucherter Wintersalat

Zweiter Gang: „Geräucherter Wintersalat“ – Granatapfel –  Hüttenspeck – Kresse

 dazu: 2010er Weißburgunder trocken, Weingut Kruger –Rumpf, Nahe

 

M 02 OX hoch 5

M 02 OX hoch 5

Dritter Gang: OX hoch 5 – bunte Beete –  Sauerrahm  – Ei

 

M 03 Hummer-Blutwurst

M 03 Hummer-Blutwurst

Vierter Gang: Lauwarmer Atlantik Hummer – Blutwurst – Sauerkraut – Nussbutterschaum

 dazu 2010er Sauvignon Blanc trocken, Steil –Sausal, Weingut Hannes Harkamp- Südsteiermark

 

M 04 Schweinebäckchen

M 04 Schweinebäckchen

Fünfter Gang: Schweinebäckchen – Erbse – Minze – Popcorn.

 

M 05 Kalbsfilet

M 05 Kalbsfilet

Sechster Gang: Milchkalbsfilet saus vide gegart – Tabak Petersilie – Kräutersaitling

dazu 2010er Zweigeltrebe trocken – Weingut Jürgen Ellwanger Winterbach Württemberg

 

M 06 Käsedessert

M 06 Käsedessert

Siebter Gang: Käsedessert – Ziege – Gurke – Jasmin – Passionsfrucht

 

M 07 Dessert 1

M 07 Dessert 1

 
M 07 Dessert 2

M 07 Dessert 2

Achter Gang: „Winter_ LeistStyle  Saison 11/12 – Ananas – Yoghurt – Minze mit warmer Weißer Schokolade

dazu 2010er Scheurebe Auslese-Dürkheimer Schenkenböhl, Vier Jahreszeiten Winzer EG, Pfalz

Fazit: Wir kommen wieder, keine Drohung sondern als Kompliment zu verstehen.

Das Essen war sehr gut. Man kann kaum etwas kritisieren. Handwerklich auf hohen Niveau. Bei den Produkten setzt man überwiegend auf die regionale Karte, hier kann man aber noch „nachbessern“.  Ein Beispiel ist der vierter Gang, statt Atlantik Hummer vielleicht Zanderfilet. Das Menü ist etwas „fleischlastig, durch die hauseigene Metzgerei aber verständlich.

Höhepunkte im Menü:   Variationen vom Rind – OX hoch 5 – bunte Beete –  Sauerrahm  – Ei

sowie das Käsedessert – Ziegenkäse in der Knusperrolle – Gurkensorbet – Passionsfrucht und Jasmintee

Bei den Weinen, konnte mich der Sauvignon Blanc allerdings nicht überzeugen.  Bei der Scheurebe hatte ich zuerst erhebliche Bedenken, der Wein passte aber vorzüglich zum Gurkensorbet und zum Ziegenkäse.

Zum Service: Ungezwungen, freundlich, kompetent. 

Speiskarte siehe hier.

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4 Antworten zu “Das OX – Hilders/Rhön

  1. Lemon 20. Februar 2012 um 19:20

    Optisch reicht sich ein Highlight ans nächste, wenn’s genauso geschmeckt hat, dann muss es köstlich gewesen sein.

  2. alwi 20. Februar 2012 um 19:23

    Es war köstlich. .

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